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Sie kommt. Die A.I. – die Artificial Intelligence. Irgendwann. Aber sie kommt. Darüber sind wir uns irgendwie alle einig. Aber wir irren: Sie ist bereits da.

Kurze Nabelschau: Wie schaut das bürgliche Leben in Europa, Nordamerika und Asien aus? Es ist durchdrungen von A.I.. Nutzen Sie Spotify? Wundern Sie sich vielleicht, dass die Musikvorschläge von Spotify mit der Zeit immer besser Ihrem Musikgeschmack entsprechen? Ja. Genau. Das ist A.I.. Das ist die boolsche Verlängerung unserer Synapsen in Spotify hinein. Das ist noch sehr rudimentäre A.I.. Aber es ist A.I. mit der wir – wann immer wir Musik über Spotify – interagieren. In dem Moment bilden sich neue Nervenstränge in der Spotify A.I. aus. Jede Musikstück, das wir anhören trägt dazu bei, dass das System sich unsere Vorlieben merkt und dazulernt, was was uns noch gefallen könnte. – Ein Einzelfall? Nein. Shoppen Sie bei Amazon? Genau derselbe A.I. Effekt – sogar noch vielschichtiger. Auch Amazon enthält bereits die elektronische Verlängerung unser Synapsen. Dadurch wird die Einkaufsumgebung in Amazon für uns über die Zeit immer Attraktiver. Denn um uns herum wird ein virtueller Shopping-Tunnel errichtet, der unseren Blick zwar einengt, was wir nicht wahrnehmen, weil die Wände diese Tunnels mit speziell für unser Gehirn hochattraktiven Warenangeboten gepflastert ist.

Das sind zwei Beispiele relativ weiterentwickelter A.I.. Die Suche in Google kommt als drittes Beispiel für eine hochentwickelte A.I.-Engine hinzu. Oder nutzen Sie ein iPhone und tippen Sie Ihre Nachrichten nicht mehr, sondern nutzen die Speech-to-Text-Funktion. Ich nutze sie schon lange, da ich nie mehr so gut beim Tippen werde, wie meine Teenie-Tochter es auf einer Qwertz-Tastatur bereits ist. Und auch dahinter steckt A.I. – auch, wenn Sie tippen –, denn die künstliche Intelligenz antizipiert bereits ex-ante, welches Wort als nächstes ideal passen würde, da der Gesamtzusammenhang eines Satzes und auch mehrerer Sätze im Hintergrund analysiert wird. – O.K. …das sind jetzt vier Beispiele. Das ist es aber auch dann an A.I. in unserem Leben in Europa, Nordamerika und Teilen Asiens.

Nein. Beileibe nicht. Surfen Sie im Internet? Hier hinterlassen Sie mit jeder Bewegung Spuren, und sie bewegen sich eingebettet in Ihr elektronisch verlängertes Nervensystem von Cookies, die auch hier einen Comfort-Tunnel persönlich für Sie erschaffen, der Ihre Welt zwar einengt, aber attraktiver macht…Denn die Wände auch dieses Tunnels sind dekoriert genau mit den Angeboten, die Ihrem Gehirn besonders attraktiv erscheinen.

Viele entziehen sich diesem A.I.-Kollektiv, von dem wir bereits umgeben sind, indem alternative Suchmaschinen genutzt werden und ins sogenannte Darknet abgetaucht wird. Für ExpertInnen und Experten mag es hier noch A.I.-freie Zonen zu finden geben. Aber dem durchschnittlich-technikkompetenten Bürger oder der durchschnittlich-technikkompetente Bürgerin gelingt der Ausstieg aus der A.I.-Umgebung, in der wir bereits leben, nicht. Hier heißt es, zumindest das Bewusstsein zu behalten, dass es eine A.I.-Welt ist. Also einen siebten Sinn für A.I. und seine Konsequenzen zu entwickeln. Das ist der siebte Sinn, von dem wir seit Jahrhunderten sprechen, übersetzt in unsere digitale Welt von heute. Doch dieser Sinn wird überlebenswichtig um im Sinne von Kant “der selbst verschuldeten Unmündigkeit” zu entkommen. Das ist eine Arbeit, die wir von jetzt an täglich, wann immer wir uns in unseren A.I.-bestimmten Welten bewegen, leisten müssen. Sonst wird der Tunnel, den die A.I. für uns errichtet, die Autobahn in genau das: “die selbst verschuldete Unmündigkeit”.

Umgekehrt: Wer lernt, mit der elektronischen A.I.-Erweiterung umzugehen, entwickelt einen Hebel – einen Leverage für seine oder ihre Fähigkeiten. Dann wird A.I. zum Human Enhancement. Hier landen wir natürlich direkt in der Diskussion des sogenannten “Transhumanismus”. Ja. Es lässt sich nicht bestreiten. Auch das findet statt “Human Enhancement”, bzw. transhumanistische Weiterentwicklung. – Können wir es aufhalten? Nein. Aber wir können neue Fähigkeiten entwickeln, damit umzugehen. Und warum wird das Funktionieren: Weil das uns Menschen ausmacht. Uns auf neue Herausforderungen einzustellen und daran zu wachsen.

Quelle Bild: http://gadgets.ndtv.com/science/opinion/china-has-now-eclipsed-us-in-ai-research-1474153

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Microsoft Deutschland hat die neue Zentrale in München eröffnet. Vier Grundbausteine bildeten die Basis für die Planung des neuen Büros. Diese Grundbausteine definieren die grundsätzlichen Arbeitszonen oder Workspaces, die MitarbeiterInnen flexibel nutzen können. Microsoft beschreibt es selbst so:

Think Space:

“Cubes & Lounge-Sessel bieten individuelle Rückzugsmöglichkeiten. Der gesamte Bereich ist als „Quiet Area“ gekennzeichnet.”

Share & Discuss Space:

“Die dynamische Arbeitsumgebung fördert Kommunikation und Dialog. Hier können Brainstormings stattfinden, Ideen gemeinsam entwickelt oder Konzepte diskutiert werden.”

Converse Space:

“Dieser Bereich zeichnet sich durch eine Vielfalt an Arbeitsmöglichkeiten aus und bietet Flächen für kollaboratives Arbeiten. Er ist für gemeinsame Projektarbeit geeignet oder wenn Alleinarbeit/Teamwork im schnellen Wechsel erforderlich ist.”

Accomplish Space:

“Hier kann jeder Mitarbeiter sich konzentriert und individuell am Schreibtisch seinen Aufgaben widmen. Es handelt sich hier ebenfalls um eine „Quiet Area“.”

 

So einfach kann die Planung für Activity Based Working sein. Aber…genau dieser Ansatz muss nicht zugleich für andere Unternehmen und andere Industrie passen. Dennoch ich dieses Praxisbeispiel ein sehr gutes Best Practice Benchmark und bietet gute Erstorientierung für andere Organisationen.

Quelle Bild und Text sowie mehr Informationen: https://enterprise.microsoft.com/de-de/articles/industries/banking-and-capital-markets/smart-workspace-in-munchen-schwabing/

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Eine interessante Zusammenfassung eines Interviews mit Alibaba-Gründer Jack Ma. Der erste Teil des Interviews ist sicher inhaltlich überzeichnet und ich empfehle, diesen stark zu hinterfragen. Aber der zweite Teil des Interviews ist hochspannend zum Thema “Daten”. – Vielen Dank an Andreas Kneringer für den Hinweis auf das Interview:

“Laut dem chinesischen Unternehmer und Milliardär steht die Welt erst am Anfang des „Datenzeitalters“. Alle, die in diesem Bereich Ideen haben, „werden reich werden“. Für die anderen werde es „schmerzhaft.“

Es sei eine „Welle“, die gerade erst im kommen ist. Und sie werde viele Jobs kosten. „Jene, die mit der Welle mithalten können, werden reich sein. Für jene die zurückfallen, wird es jedoch schmerzhaft.“ Mit diesen Worten umreißte der Gründer des chinesischen Amazon-Konkurrenten Alibaba, Jack Ma, in einem Interview mit dem US-Fernsehsender CNBC seine Sichtweise der Zukunft. Die Worte des Milliardärs haben Gewicht. Schließlich ist Ma nicht nur politisch gut vernetzt, sondern gilt auch als Technologie-Visionär.

Für Ma ist es klar, dass die Maschinen schon bald schlauer als Menschen sein werden. „So wie es auch klar ist, dass ein Zug oder ein Auto schneller als ein Mensch ist.“ Allerdings werden die Maschinen auch in Zukunft eines nie haben können: die menschliche Weisheit. Ma versteht darunter das „menschliche Gefühl“, das Entscheidungen beeinflusst.

In Summe werden die Maschinen den Menschen somit jedoch viel Arbeit abnehmen. Das habe auch positive Beispiele – etwa verkürzte Arbeitszeiten. „Mein Großvater arbeitete 16 Stunden pro Tag. Und er meinte er sei sehr beschäftigt. Wir arbeiten heute acht Stunden am Tag und glauben, wir sind sehr beschäftigt. In 30 Jahren werden wir vielleicht nur mehr vier Stunden pro Tag an vier Tagen die Woche arbeiten“, so Ma.

Daten wie Elektrizität vor hundert Jahren“

Damit man in dieser neuen Welt nicht zu den Verlierer zählt, solle man sich jedoch darauf vorbereiten. Etwa, indem man sich mit dem Thema Datenanalyse auseinandersetze. Hier sei auch die Politik und das Bildungssystem gefragt. „Wir sind erst am Beginn des Datenzeitalters“, sagt Ma. So werden zwar heute bereits Milliarden an Daten gesammelt, das sei jedoch nichts im Vergleich zu dem, was in Zukunft noch kommen werde. „Derzeit wissen wir noch nicht wirklich, wie man aus Daten Geld macht. Es ist ein bisschen wie vor hundert Jahren, als die Menschen dachten: Elektrizität ist elektrisches Licht. Keiner konnte sich damals vorstellen, was wir heute alles mit Strom betreiben“, sagt Ma.

Ein Teil der Zukunft werde auch die noch stärker werdende Globalisierung sein. Diese könne auch nicht mehr gestoppt werden. Daher müsse man sie als Chance begreifen, meint Ma. Vor allem kleine, lokale Geschäfte könnten so ihre Produkte an ein viel größeres Publikum verkaufen. Wichtig sei jedoch, sie rechtzeitig auf die Veränderungen einzustellen: „Man muss das Dach reparieren, solange die Sonne scheint.“”

Quelle Bild und Text: http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5239682/AlibabaGruender_Wir-werden-nur-mehr-vier-Stunden-am-Tag-arbeiten?from=rss

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Oben – als Beispiel aus der EU – eine Grafik, die die Veränderung des Bildungsniveaus in der Bundesrepublik Deutschland zeigt. Die erfreuliche Erkenntnis: Bildung ist deutlich in die Breite der Bevölkerung hineingewachsen. Und Frauen sind den Männern inzwischen deutlich voraus.

In digitalisierten Arbeitswelten kommt Bildung eine noch grösser Bedeutung zu als zuvor. Deswegen ist diese Entwicklung nicht nur erfreulich, sondern auch erfolgskritisch. Denn digitalisierte Arbeitswelten erfordern mehr eigenverantwortliches Handeln in und zusätzliche Kompetenzen – unter anderem – im Umgang mit digitalen Medien.

Bildquelle: Weissbuch Arbeiten 4.0 des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Seite 31.

Datengrundlage: Statistisches Bundesamt der Bundesrepublik Deutschland.

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Die grösste Blockade ist oft in unserem Kopf, wenn es darum geht, das eigene Unternehmen in Richtung Digitalisierung und neue Arbeitswelten zu bringen. Ein internationale Capgemini-Studie zeigt, dass Kulturthemen als die Hauptblockade in Organisationen gesehen werden. Mit Kultur sind in diesem Fall die Denkweisen und Haltungen in Unternehmen und ihren MitarbeiterInnen gemeint.

Die Studie hat auch versucht, nationale Unterschiede aufzuzeigen. Die kann man aber vernachlässigen, da für die Sample-Grösse von knapp 2.000 TeilnehmerInnen, eine solche Differenzierung nicht belastbar hergibt. Interessant sind aber die Gesamtergebnisse der Studie. Und diese zeigen: Die Blockade ist in unseren Köpfen.

Hier gilt es anzusetzen und schrittweise, MitarbeiterInnen und Führungskräften zu ermöglichen, Altbewährtes neu zu denken und zu einem gewissen Teil loszulassen. Dieser Prozess kann strukturiert unterstützt und begleitet werden, wie zahlreiche Praxiserfahrungen von Unternehmen aller Industrien zeigen.

Die Studie selbst trägt den Titel “The Digital Culture Challenge:
Closing the Employee-Leadership Gap”. Und aus ihr stammt auch die oben gezeigte Grafik. Die Studie kann hier heruntergeladen werden:

https://www.capgemini-consulting.com/resources/the-digital-culture-challenge

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Studiengänge an der IMC FH Krems bereiten auf das Arbeiten und Managen in den neuen Arbeitswelten vor. Hier ein prominentes Beispiel, und zwar der Studiengang “International Business & Export Management”:

Das Curriculum des Masterstudiengangs International Business and Export Management bekam ein Update. Ab Herbst tritt der neue Studienplan in Kraft. Die neuen Spezialisierungen wurden laut Prof (FH). DI Dipl.-Wirtsch.-Ing. Michael Bartz entwickelt, indem aktuelle Veränderungen in den Wirtschaftswelten in Studieninhalte übersetzt wurden.

Drei Spezialisierungen

„Collaboration in the next generation enterprise“ ist die erste Spezialisierung. „Wie der Name schon sagt, geht es hier um die veränderten Arbeitsweisen. Getrieben durch die Digitalisierung wird das Arbeiten in Unternehmen immer virtueller, es wird auf Distanz gearbeitet, über Kontinente hinweg, aber auch vor Ort, auch in Österreich gibt es bereits mobil-flexible Arbeitsformen, man kommt nicht mehr jeden Tag ins Büro, es sind Lieferanten eingebunden, Kunden eingebunden, so ein Unternehmen ist eher vergleichbar mit einer Unternehmenswolke, die ständig ihre Form verändert“, schildert Michael Bartz.

Das Ziel dieser Spezialisierung ist es, zu erlernen, wie erfolgreiches Arbeiten in einer physiologisch verteilten Organisation möglich ist und wie in einer fluiden, agilen und flexiblen Organisationsform Ergebnisse erzielt werden können.

„Diese erste Spezialisierung würde ich wählen, wenn ich die Ambition habe, mich als Führungskraft zu entwickeln, als Führungskraft in modern organisierten Unternehmen, aber genauso auch als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter in internationalen Unternehmen oder in sehr innovativ-modern ausgerichteten Unternehmen, davon haben wir jede Menge in Österreich – Egger Holz, Erste Bank, Mondi – das zieht sich komplett durch den Dienstleistungs- und den Produktionssektor durch“, erklärt Michael Bartz.

„Development of export opportunities“ ist die zweite neue Spezialisierung. Hier stehen internationale und globale Warenströme im Mittelpunkt. Die Welt sei, wie der Journalist und Autor Thomas Friedman es bezeichnet, durch die Digitalisierung flach geworden, erklärt Experte Bartz. „Ein Lieferant aus der chinesischen Provinz kann genauso in Europa agieren und seine Waren und Dienstleistungen anbieten wie ein Unternehmen aus dem Waldviertel – sie agieren beide auf derselben Augenhöhe vor Ort“, so Bartz. Handel und Export läuft heute – bedingt durch die Digitalisierung – anders ab. Auch das chinesische Unternehmen aus der Provinz wird durch die neuen digitalen Handels-und Kommunikationskanäle konkurrenzfähig. „Darauf bereiten sich Studierende in diesem Studiengang vor und das sehr grundlegend, das sind drei Hauptschritte, die man dort durchläuft. Das beginnt tatsächlich bei der Idee, der Produktidee, der Unternehmensidee, dem Start-up und wie übersetze ich das in ein Geschäftsmodell oder ein Produkt, das passend ist für bestimmte Märkte. Gerade das Thema Geschäftsmodell ist uns da sehr wichtig“, erzählt Bartz.
Auch die Vermarktung über die neuen Kanäle und über neue Vermarktungsformen ist Thema in der Spezialisierung. Bei großem Interesse an internationale Unternehmen, dem Export – und Handelsbereich, ist diese Vertiefung eine gute Vorbereitung für ein breites Spektrum an Aufgaben.

„Advanced financial Management in International Business“ ist die dritte Spezialisierung. Dabei geht es um die Finanzierung im engere Sinn. „Hier gibt es zwei wichtige Schwerpunkte: Auch Finanzmärkte und Finanzierungsformen haben sich grundlegend durch die Digitalisierung verändert. Beispiel Crowdsourcing oder Crowdfunding, das ist nichts Exotisches, die Waldviertler Schuhe haben das vor Langem schon begonnen, das war am Anfang hochgradig illegal, die mussten das anpassen, wegen rechtlicher Einschränkungen“, schildert Michael Bartz.

Mittlerweile gibt es aber Regelungen, die die verschiedensten Finanzierungsmodelle zulassen. „Genau dort docke ich heute an, ich gehe nicht immer klassischer Weise zu einer Bank, sondern ich gehe zu einer Bank oder zu alternativen Investoren, Start-up Investoren – das ist auch eine neue Szene oder ich nutze Onlineplattformen, das sind neue Finanzierungsinstrumente und genau das schauen wir uns sehr genau an in dieser Vertiefung, damit mit diesen Instrumenten mühelos umgegangen werden kann“, führt Bartz seine Erklärungen aus. Auch der Aspekt, wie ein Unternehmen nach außen hin – aus finanzieller Sicht – dargestellt werden muss, um für Investoren attraktiv zu sein ist Thema in der Spezialisierung. „Da muss man als Unternehmen, Managerin und Manager, Mitarbeiterin und Mitarbeiter, CFO – das ist eine klare berufliche Perspektiv –  an den richtigen Schrauben drehen um ‚die Braut hübsch zu machen‘, genau diese Perspektive gilt es hier auch zu erlernen“, so Bartz. Diese Sichtweise ausgehend von der Außensicht ist neu und speziell. Die berufliche Perspektive dieser Spezialisierung sind eher im Controlling und im Finanzmanagement angesiedelt. Auch eine Position als CFO (Chief Financial Officer) oder Führungskraft mit Finanzschwerpunkt kommt in Frage.

Arbeitsplatz der Zukunft

Unternehmen verändern sich rasant, die Arbeitsweisen, gerade bei Bürojobs, aber nicht nur, auch in der Produktion verändern sich Tätigkeiten sehr grundlegen, einer der Hauptreiber dieser Veränderung ist die Digitalisierung. Mit einem Notebook, einem Smartphone, einem Tablet lässt sich so ziemlich alles von überall her erledigen. Es gibt fast keine Grenzen mehr. „Auch im Job ist das so, wollte ich in den 90er-Jahren eine Nachricht schnell verschicken, musste ich mir ein Faxgerät suchen. Heute habe ich mein Smartphone, Hauptsache ich habe Netz, dann kann ich eine Nachricht durch zig Kanäle verschicken, ich kann chatten, ich kann e-mailen, ich kann telefonieren, ich kann eine Videokonferenz durchführen – alles“, erklärt New World of Work Experte Michael Bartz. Die Konsequenzen in der Unternehmensorganisation sind mobiles Arbeiten, Homeoffices und Shared Desks. Die Orte und die Art des Arbeitens verändern sich.

Flexibilisierung, Digitalisierung, Internationalisierung – diese drei Säulen führen dazu, dass die Anforderungen in der New World of Work steigen.

Interesse am Studium?

Die Bewerbung für den Masterstudiengang International Business and Export Management ist noch bis 15. Juli möglich.

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Gibt es die neue Welt des Arbeitens auch in Produktionsbetrieben? Ja. Und zwar in den Verwaltungsbereichen von Produktionsbetrieben. In der Consulting Masterklasse des International Business Studienprogramms (IBE) an der IMC FH Krems haben sich mehrere Studierendenteams mit dieser Frage auseinandergesetzt. Denn Georg Fischer Automotive in Herzogenburg wollte es wissen: Wie könnte oder sollte das Arbeiten sich im Verwaltungsbereich dieses Produktionsbetriebes ändern? Erstaunlicherweise gingen die Vorschläge der Studierendenteams ziemlich exakt in dieselbe Richtung. Obwohl diese Teams unabhängig voneinander gearbeitet hatten, weil sie im Wettbewerb bei diesem Projekt standen. Was waren die Eckpunkte in den vorgeschlagenen Konzepten:

  • Offene Bürostrukturen
  • Teilweise auch Shared Desk, z.B. für Projektarbeit
  • Papierarmes Büro, also Ausbau des Digitalisierungsgrades der Verwaltung
  • Nutzung mobil-flexibler Arbeitsweisen, z.B. Home Office
  • Aber auch Attraktivierung des Firmenbüros, z.B. durch Schaffung neuer, grosser Social Areas

Als Best Practice Beispiel wurde auch der Hersteller ZF aus Friedrichshafen herangezogen (Siehe Bild oben, Quelle: https://www.chairholder.de/zf-friedrichshafen). ZF ist ebenso wie Georg Fischer als Zulieferer im Automobilsektor tätig und stellte daher einen valides Benchmark für die Studierenden dar.

Einen halben Tag lang haben die Studierenden ihre Vorschläge dem Führungsteam von Georg Fischer Automotive präsentiert. Im Juni wird es von der Unternehmensführung ein Feedback geben, und zwar dann sollen die Studierenden erfahren, welche der Vorschläge in der nächsten Zeit übernommen und in der Praxis in Herzogenburg umgesetzt werden.

Mehr Informationen zum IBE-Studiengang: https://www.fh-krems.ac.at/de/studieren/master/international-business-and-export-management/uebersicht/#.WRG4aOXyjQU

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Die Zukunft ist bereits da. Ein spannender Bericht von Spiegel Online:

Schon wieder die Chipkarte vergessen – das gibt es bei einer schwedischen Firma bald nicht mehr. Sie implantiert den Mitarbeitern einen Chip zum Türöffnen. Die Technik erlaubt lückenlose Überwachung.

Die Injektionsspritze durchstößt die Haut zwischen Daumen und Zeigefinger. Dann ein leiser Klick: Der Mikrochip wird in die Hand des Mitarbeiters implantiert. Ein neuer "Cyborg" ist entstanden.

Was manchem wie eine Horrorvision für die Arbeitswelt der Zukunft erscheint, ist bei dem schwedischen Start-up Epicenter Routine. Die Firma bietet allen Mitarbeitern an, sich einen Chip von der Größe eines Reiskorns einpflanzen zu lassen.

Die Chips erfüllen die Aufgabe von Schlüsselkarten, wie sie in vielen Unternehmen verbreitet sind. Mit einer Wischbewegung der Hand lassen sich Türen öffnen, Drucker bedienen oder Smoothies in der Cafeteria bezahlen. Die Injektion des Chips wird mit kleinen Firmenpartys begleitet.

Gebräuchlich bei Haustieren

Epicenter besteht aus 100 Einzelfirmen mit insgesamt rund 2000 Mitarbeitern. Mit dem Projekt begann man 2015, seither haben circa 150 Kollegen einen Chip bekommen. Ein ähnliches Programm ist noch von einer belgischen Firma bekannt, weltweit experimentieren Technikbegeisterte mit solchen Chips.

Basis ist die sogenannte Near Field Communication (NFC), wie sie seit Jahren bei kontaktlosen Kreditkarten und anderen mobilen Bezahlsystemen zum Einsatz kommt. Ein Vorteil ist, dass der Chip selbst keine Batterie braucht und nicht andauernd sendet. Das Lesegerät an der Bezahlstation aktiviert den Chip über eine Distanz von ein paar Zentimetern, dann werden wenige Daten abgerufen. Die Implantate sind passiv, geben also Daten preis, können aber selbst keine Daten abrufen.

Viele sehen die Entwicklung skeptisch. Der Stockholmer Mikrobiologe Ben Libberton befürchtet, dass Hacker die Chips anzapfen könnten. Die ethischen Probleme werden zunehmen, je höher entwickelt die Technik sei, warnt er.

"Das können nochmal ganz andere Daten sein als bei einem gehackten Smartphone", sagt Libberton. "Zum Beispiel Gesundheitsdaten, der Standort des Trägers, die Zahl und Dauer seiner Arbeitseinsätze oder wie lange er zur Toilette geht."

Die "Cyborgs" bei Epicenter teilen seine Sorgen offensichtlich nicht. "Wenn ich gefragt werde, ob ich auch gechippt bin, antworte ich: Ja, warum auch nicht?", so Fredric Kaijser, Chief Experience Officer bei Epicenter. "Viele regen sich auf wegen der ganzen Privatsphäre-Aspekte. Ich probiere gern Neues aus und sehe, was all das jetzt und in Zukunft ermöglichen kann."

Bei Epicenter kann sich jeder kostenlos "chippen" lassen. Einmal im Monat kommt dazu der selbsternannte Bodyhacker Jowan Osterlund, um die Operation durchzuführen. Sie dauert nur ein paar Sekunden. Wer Piercings gewohnt ist, kennt schon den kurzen Schmerz. Meist fließt nicht einmal Blut. Osterlund ist sich sicher: "Der nächste Entwicklungsschritt von Elektronik führt in den menschlichen Körper hinein."

Quelle Bild und Text: http://www.spiegel.de/karriere/schweden-cyborg-firma-implantiert-mitarbeitern-mikrochips-a-1141826.html

Videofeature auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=bwbvFs-QGe0&feature=youtu.be

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Im Privatleben und noch weniger als Unternehmen können wir uns der Digitalisierung entziehen. Für Unternehmen ist die Digitalisierung von Geschäftsprozessen, Werkzeugen und teilweise auch von Produkten inzwischen eine Existenzfrage. Wie aber die MitarbeiterInnen auf dem Weg dahin mitnehmen? Und wie stellt man als Unternehmen sicher, dass die Produktivität der Menschen in digitalisierten Arbeitsumwelten nachhaltig steigt und nicht einbricht oder nur dahindümpelt.

Die wichtigsten Antworten auf diese Fragen lassen sich im Rahmen eines eintägigen Unternehmensworkshops beantworten, und zwar dem sogenannten “Human Factor Envisioning”. An diesen Workshops nehmen typischerweise Vorstände, BereichsleiterInnen oder AbteilungsleiterInnen eines Unternehmens gemeinsam teil. Das hängt ganz von der Unternehmensgröße ab.

Der Tag beginnt mit der Überprüfung des Zielbildes für das Arbeiten eigenen im digitalisierten Unternehmensumfeld. Dieser Einstieg ermöglicht es, dann in Phase 2 des Workshops Lücken, bzw. notwendige Entwicklungsfelder auf dem Weg zum digitalen Arbeitsplatz und zum digitalen Unternehmen zu identifizieren. Wenn diese klar identifiziert sind, kann in Phase 3 des Workshops definiert werden, wo der Transformationsfahrplan für den Faktor Mensch ansetzen muss und über welche Zeiträume welche Maßnahmen und Prioritäten zu setzen sind. Hier kommt die sogenannte Transformation Mapping Methode zur Anwendung.

Unternehmen, die offen dafür sind, neue, sehr effiziente Workshop-Methoden anzuwenden, wird angeboten, mittels Lego Serious Play die Qualität der Auseinandersetzung mit dem Thema noch weiter zu steigern. Außerdem hat es sich bewährt, für diese Art des Workshop in hochinnovativen Umgebungen durchzuführen, so z.B. in Start-up Incubator-Umgebungen in London, Wien, Paris oder Berlin. Ein Umgebungswechsel dieser Art, erweist sich als hilfreich, die eigene Perspektive zu verändern und zu schärfen. Und natürlich augenscheinlich bisher bewährtes, einfacher loszulassen.

Für mehr Informationen wenden sich interessierte Unternehmen bitte an: 
contact@michaelbartz.com

Mehr Informationen zum Thema im Springer-Buch “Unternehmen der nächsten Generation”: http://www.springer.com/de/book/9783662528181

Für Fragen an den Mitherausgeber des Buches – Thomas Schmutzer – und Leiter des Next Generation Enterprise Forschungsinstituts, das die Workshops wissenschaftlich mit begleitet:

thomas.schmutzer@nextgenerationenterprise.institute

Soll der Workshop beispielsweise im Talent Garden Incubator in Wien oder an anderen Talent Garden Standorten durchgeführt werden, steht Martin Giesswein als Ansprechpartner zur Verfügung: martin.giesswein@vienna.talentgarden.at

Als Location bietet sich auch einer der CoWorking-Spaces in Google-Entwicklungszentren an, z.B. in London.

Quelle Bild: http://unicheck.unicum.de/anthropologie-studieren

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Dr. Karmasin ist Bundesministerin für Familie in der Republik Österreich und Mitautorin des neuen Springer-Buches “Unternehmen der nächsten Generation”. In ihrer Funktion hat sie bis jetzt vor allem auch dazu beigetragen, die Kompatibilität von Beruf und Familie in der österreichischen Wirtschaft weiter zu erhöhen. Wir haben Frau Dr. Karmasin gefragt, was ein Unternehmen der nächsten Generation auszeichnet, um mehr über ihre Visionen und mittel- und langfristigen Erwartungen zu erfahren. Hier die Antwort:

“Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist das entscheidende Zukunftsthema, das die Familienpolitik prägt und mir als Familien- und Jugendministerin ein zentrales Anliegen ist. Für rund 90 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf neben dem Gehalt der relevanteste Faktor bei der Auswahl eines neuen Jobs. Familienfreundlichkeit im Betrieb ist aber längst nicht mehr nur ein Thema der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, sondern hat sich auch zu einem relevanten Wirtschaftsfaktor für die Unternehmen entwickelt.

Immer mehr Unternehmen erkennen die Bedeutung von Familienfreundlichkeit als Wettbewerbsvorteil. Denn Studien belegen: Betriebe mit familienfreundlicher Personalpolitik verzeichnen weniger Krankenstände, geringere Fluktuationsraten und eine durchschnittlich kürzere Karenzdauer. Motivation, Loyalität und Einsatzbereitschaft steigen und können dem Unternehmen so auch Kosteneinsparungen bringen. Zudem bleibt wichtiges Know-How im Betrieb erhalten.

Die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber können Familienfreundlichkeit dabei durch eine Vielfalt an Maßnahmen in den Betrieb integrieren: Von flexiblen Arbeitszeiten für Eltern, Mutter-Kind Büros, Flying Nannys über Kinderbetreuung, bis hin zu Karenzmanagement. Das Netzwerk „Unternehmen für Familien“ holt Unternehmen vor den Vorhang, die in ihrem Verantwortungsbereich bereits aktive Beiträge für mehr Familienfreundlichkeit leisten. Die über 370 Partner des Netzwerks sind dabei Vorbild und Ansporn für andere Unternehmen.

Familie und Beruf dürfen sich nicht ausschließen. Unser erklärtes Ziel muss es daher sein, dass Familienfreundlichkeit in den Unternehmen von morgen fest verankert ist, lebendig gelebt wird und so für alle Beteiligten einen Mehrwert hat.”

Dr. Sophie Karmasin hat ein komplettes Kapitel zum Springer-Buch “Unternehmen der nächsten Generation”  beigetragen. Mehr Informationen hier:

http://www.springer.com/de/book/9783662528181

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