Feeds:
Posts
Comments

Archive for the ‘LEGO’ Category

image

Abstract in English language: Rules for mobile working can be developed in much faster time and with much better quality. Using LEGO is the key.

Heute im Hörsaal: 23 Studierende, Dr. Michael Büttner als Co-Coach und 8.000 LEGO-Bauteile. Das Ziel: Spielregeln entwickeln für mobiles Arbeiten. Mobiles Arbeiten heißt hier: Interne Mobilität, wie Shared Desk, und externe Mobilität, wie das Arbeiten im Home Office, im Co-Working Space oder bei Kunden oder Lieferanten.

Als fiktives Unternehmen wurde Microsoft Niederlande angenommen. Für diese Firma sollten Spielregeln entwickelt werden. Warum mit LEGO? Die Antwort gab sich vor Ort selbst: Weil es den Entwicklungsprozess beschleunigt und die Qualität der Ergebnisse nach oben pusht. Und das hat sich gezeigt: Nach ca. 40 Minuten lagen in allen vier Teams bereits verschriftlichte Spielregeln auf dem Tisch. Mit konventionellem Vorgehen, z.B. Brainstorming mit Karten oder Flipchart, Ableitung erster Ideen, weiteres Kondensieren, etc., hätte der Prozess 2,5 bis 3 Stunden gedauert. Und im inhaltlichen Benchmark lagen die Studierenden auch vorne: Die Qualität der vorgeschlagenen Regeln entsprach dem, was Unternehmen üblicherweise im ersten Schritt erzielen. Hier sind dann aber berufserfahrene MitarbeiterInnen und ManagerInnen am Werk. LEGO ist ein Accelerator und wirkt. Das hat die Erfahrung im Hörsaal heute wieder gezeigt.

Advertisements

Read Full Post »

image

Sabine Mezler-Andelberg berichtet am 12.01.2018 in der Tageszeitung “Die Presse” über den Einsatz von LEGO in den Studiengängen “Digital Business Transformation” und “International Business Management” an der IMC FH Krems:

Didaktik. Komplexe Themen mit einfachen Mitteln bearbeiten: Lego Serious Play soll beide Gehirnhälften aktivieren und bringt die bekannten Bausteine auch in den Hörsaal.

Kaum jemand in der westlichen Welt hat seine Kindheit ohne sie verbracht: Lego-Steine finden sich in jedem Kinderzimmer. Inzwischen machen die bunten Bauteile auch an den heimischen Hochschulen Karriere. Denn die kleinen Plastikteilchen können etwas, das sonst kaum ein Unterrichtsmaterial kann: unsere rechte und linke Hirnhälfte gleichzeitig aktivieren. „Schon Daniel Kahnemann hat in seinem Buch ,Thinking fast and slow‘ aufgezeigt, welche Aufgaben die linke und die rechte Hirnhälfte wahrnehmen“, erklärt Michael Bartz, Professor im Department of Business an der FH IMC Krems, „und genau da setzt Lego an. Denn während die linke Hälfte grob vereinfacht auf die Situation ,Mammut kommt‘ – Flucht oder Angriff – reagiert, wahnsinnig schnell Entscheidungen trifft und dabei das Bauchgefühl und Daumenregeln einsetzt, ist die rechte für kognitive Aufgaben zuständig und arbeitet langsamer. Aber dafür kann sie auch die Relativitätstheorie entwickeln“, wie Bartz es auf den Punkt bringt. Weshalb bei der Lösung von Problemen in Unternehmen zumeist die rechte Hälfte zum Einsatz kommt. „Wenn wir aber die Finger bewegen, schalten wir auch die linke Hälfte dazu“, erklärt Bartz, was Kahnemann in seiner Arbeit nachweisen konnte.

Goldmünzen und Raumschiffe

Ein Zusammenspiel, das bei der Entwicklung von Lösungen und Strategien für Unternehmen enorm hilfreich sein kann. Das fand Lego-Eigentümer Kjeld Kirk Kristiansen Mitte der 1990er-Jahre heraus, als er selbst gemeinsam mit den Professoren Johan Roos und Bart Victor, die damals am IMD Lausanne arbeiteten, auf der Suche nach einem effektiven Prozess zur innovativen Strategieentwicklung für sein Unternehmen war. Heraus kam dabei Lego Serious Play, quasi als Prozess und Produkt zugleich, das bis heute rechtlich geschützt ist, auch wenn die grundlegenden Prinzipien 2010 unter einer Creative-Commons-Lizenz öffentlich nutzbar gemacht wurden. „Die Kästen mit dem Material darf sich heute jeder kaufen“, freut sich auch Bartz, der an der FH Krems zwei Stück mit insgesamt rund 4000 Teilen in seinen Lehrveranstaltungen einsetzt. Darin befinden sich neben den klassischen Platten und Bausteinen auch Tiere, Figuren, Goldmünzen oder Teile von Raumschiffen.

Mit deren Hilfe lässt Bartz beispielsweise Teilnehmer in Vorlesungen zum Thema Strategieentwicklung im Studiengang Internationales Businessmanagement Stärken- und Schwächenanalysen durchführen – und das mit beeindruckenden Resultaten. „Die Ergebnisse sind reflektierter und detaillierter, weil beide Hirnhälften zum Einsatz kommen“, erklärt Bartz. Und werden darüber hinaus noch schneller erzielt: „Die Teilnehmer wissen ohne viel Erklärung, was zu tun ist.“ Anfangs habe er bei den Kursen noch zwei Coaches hinzugezogen, „aber sie waren arbeitslos“, lacht er. Denn anders als in traditionellen Vorlesungen, in denen die Gefahren, Chancen, Stärken und Schwächen eines Unternehmens beleuchtet werden sollen, blieben Fragen wie „Wie lang haben wir Zeit dafür?“ bis „Was genau sollen wir da tun?“ aus. „Wenn Lego eingesetzt wird, legen die Studierenden einfach los“, so Bartz, „und man kann manchmal richtig sehen, wie dann die rechte Gehirnhälfte dazugeschaltet wird.“

Neben dem Einsatz als didaktisches Mittel können die kleinen, bunten Steine auch in einem anderen Bereich des Hochschulalltags genutzt werden: „Eine Kollegin von mir setzt Lego mittlerweile unterstützend bei den Abschlussprüfungen ein, weil es dabei hilft, Ängste zu nehmen“, berichtet Bartz.

Top Ten im Ideenwettbewerb

Positive Erfahrungen, die sich inzwischen in der österreichischen Bildungslandschaft herumsprechen, wie sich kürzlich auch am BFI Wien zeigte. „Wir haben im Sommer einen großen internationalen Ideenwettbewerb zu neuen Inhalten und Formaten gestartet“, berichtet Thomas Teufl, Geschäftsbereichsleiter Privat- und Firmenkunden, „und dabei 105 Ideen aus Österreich und Deutschland, aber auch den USA oder Indien bekommen.“ Darunter auch die Anregung, Lego Serious Play einzusetzen – was am BFI auf großes Interesse stieß und die Idee auf die Top-Ten-Liste brachte. „Wir haben es bis jetzt noch nicht ausprobiert, aber uns daraufhin damit auseinandergesetzt“, so Teufl. „Ich finde es irrsinnig spannend, und wir wollen es 2018 sicher anbieten.“ Vorstellbar sei das unter anderem bei Themen wie Präsentationstechniken, Mediation und Konfliktmanagement oder auch im Rahmen des neuesten Angebots, eines Diplomlehrgangs zum Thema Innovationsmanagement. „Wir müssen den Menschen in Zeiten, in denen Bildung überall konsumiert werden kann, mehr bieten als den klassischen Classroom“, sagt Teufl, „und da passt Lego Serious Play einfach super dazu. Schließlich waren wir alle einmal Kinder, können durch solche spielerischen Ansätze über den Tellerrand schauen und uns Herausforderungen so stellen, wie wir es als Kinder gemacht haben.“ (SMA)

Quelle Text: https://diepresse.com/home/bildung/universitaet/5352777/Aus-dem-Kinderzimmer-in-die-Uni

Quelle Bild: IMC FH Krems mit besonderem Dank an die mitwirkenden Master-Studierenden.

Read Full Post »

image

Abstract in German Language: Arbeiten mit LEGO erfordert sehr präzise und strukturierte Rahmenbedingungen. Beginnen Sie hier, die Value Proposition Roadmap Methode kennenzulernen. Dies ist ein sehr effektiver Weg für den Einsatz von LEGO bei der Entwicklung oder Überarbeitung von Unternehmensstrategien.

In a previous article, I argued that using LEGO for business strategy development does benefit twice: It is accelerating the process and it is pushing quality of outcomes up. This is due to the effect, that involving LEGO and hence tactile elements into the process is bundling the resources of our left and right brain sides for problem solving. Nevertheless, applying LEGO requires a systematic approach which leads people involved step by step through this playful process. One systematic framework, which is very much suitable to provide the structure which is needed, is the Value Proposition Roadmap method of David L. Rogers. Rogers’ method is described in his book titled Digital Transformation Playbook. Many ways are appropriate but this represents one of the most effective ones.

It just requires six works steps which can be easily accomplished within one working day. It is even possible within three hours with a trained group. This was demonstrated recently by my students of the Digital Business Innovation and Transformation Master study program at the IMC University of Applied Sciences who I am very proud of. During the final exams my students proved that high quality results can be achieved even under very tight timing restrictions. Let me describe the six working steps which Value Proposition Roadmap method requires and which were also applied by the IMC students during their exam. I will do so by referring to to a rather seven hours full-fledged strategy development process.

Before we open the cookbook, one word on the basic assumption the approach is hinged on. It is the idea a business has to create customer value. Very pragmatically a company will have to ensure – at all times – that customers are willing to pay for what this organization is offering them. This is a simple and clear indicator for customer value. and exactly the soft spot the method is touching and drilling down on.

Consequently there is no other first step, than this:

Step 1: Identify your customers…

So, in a first step you define your most relevant customer groups. This is something new and surprising but homework which needs to be accomplished before drilling into strategic issues

Step 2: Understand your current value proposition

Once customer groups or types have been defined, you are ready to explore current value elements which add up to a value proposition customers are willing to open the purse and lash out. Unveiling current value elements  is done separately for every customer type by posing the question like ‘For which value elements is this customer type willing to pay our company?’ and ‘For which value elements do they turn to us and not our competitors?’. For answering these questions now is the right time to ring the ‘LEGO bell’. You could accomplish this task easily on a flip chart, by using a table on your tablet or even more fancy on an electronic whiteboard. Yet, all of these ways just leave you in the modus in which you only draw on half of brain capacity. So instead ask your team to build value elements by using LEGO. How to do this:

  • Brief your development team on the customer type and the exact task which I described above.
  • Now they are ready to play: Ask them to build value ekenebts by using LEGO. By doing so, you kick-start left and right brain side synergies.
  • Provide 45 minutes for free, experimental construction work. If you observe, that all teams are very busy still, give 15 minutes extra.
  • Nevertheless, now it is time to discuss the LEGO structure. Reflect upon it, find out what it all means
  • Allow the team to add, delete or modify the structure during the reflection phase.
  • Finally ask the team to note down the value elements which were identified.
  • And before ending working step 2 session, ask the team to paraphrase the overall value proposition in a one sentence statement

Results will be surprising and – most probably – blind spots will have been turned inside out. And the team might face unwelcome truth. Nevertheless, by now the development team is on the way to push business strategy to the next level.

In a next article, I will describe working steps 3 and 4 which hit at digesting and dissecting current value elements on the search for future value.

Read Full Post »