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Archive for the ‘Industrie 4.0’ Category

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Abstract in German Language: Arbeiten mit LEGO erfordert sehr präzise und strukturierte Rahmenbedingungen. Beginnen Sie hier, die Value Proposition Roadmap Methode kennenzulernen. Dies ist ein sehr effektiver Weg für den Einsatz von LEGO Serious Play bei der Entwicklung oder Überarbeitung von Unternehmensstrategien.

In a previous article, I argued that using LEGO Serious Play for business strategy development does benefit twice: It is accelerating the process and it is pushing quality of outcomes up. This is due to the effect, that involving LEGO and hence tactile elements into the process is bundling the resources of our left and right brain sides for problem solving. Nevertheless, applying LEGO requires a systematic approach which leads people involved step by step through this playful process. One systematic framework, which is very much suitable to provide the structure which is needed, is the Value Proposition Roadmap method of David L. Rogers. Rogers’ method is described in his book titled Digital Transformation Playbook. Many ways are appropriate but this represents one of the most effective ones.

It just requires six works steps which can be easily accomplished within one working day. It is even possible within three hours with a trained group. This was demonstrated recently by my students of the Digital Business Innovation and Transformation Master study program at the IMC University of Applied Sciences who I am very proud of. During the final exams my students proved that high quality results can be achieved even under very tight timing restrictions. Let me describe the six working steps which Value Proposition Roadmap method requires and which were also applied by the IMC students during their exam. I will do so by referring to to a rather seven hours full-fledged strategy development process.

Before we open the cookbook, one word on the basic assumption the approach is hinged on. It is the idea a business has to create customer value. Very pragmatically a company will have to ensure – at all times – that customers are willing to pay for what this organization is offering them. This is a simple and clear indicator for customer value. and exactly the soft spot the method is touching and drilling down on.

Consequently there is no other first step, than this:

Step 1: Identify your customers…

So, in a first step you define your most relevant customer groups. This is something new and surprising but homework which needs to be accomplished before drilling into strategic issues

Step 2: Understand your current value proposition

Once customer groups or types have been defined, you are ready to explore current value elements which add up to a value proposition customers are willing to open the purse and lash out. Unveiling current value elements  is done separately for every customer type by posing the question like ‘For which value elements is this customer type willing to pay our company?’ and ‘For which value elements do they turn to us and not our competitors?’. For answering these questions now is the right time to ring the ‘LEGO bell’. You could accomplish this task easily on a flip chart, by using a table on your tablet or even more fancy on an electronic whiteboard. Yet, all of these ways just leave you in the modus in which you only draw on half of brain capacity. So instead ask your team to build value elements by using LEGO. How to do this:

  • Brief your development team on the customer type and the exact task which I described above.
  • Now they are ready to play: Ask them to build value ekenebts by using LEGO. By doing so, you kick-start left and right brain side synergies.
  • Provide 45 minutes for free, experimental construction work. If you observe, that all teams are very busy still, give 15 minutes extra.
  • Nevertheless, now it is time to discuss the LEGO structure. Reflect upon it, find out what it all means
  • Allow the team to add, delete or modify the structure during the reflection phase.
  • Finally ask the team to note down the value elements which were identified.
  • And before ending working step 2 session, ask the team to paraphrase the overall value proposition in a one sentence statement

Results will be surprising and – most probably – blind spots will have been turned inside out. And the team might face unwelcome truth. Nevertheless, by now the development team is on the way to push business strategy to the next level.

In a next article, I will describe working steps 3 and 4 which hit at digesting and dissecting current value elements on the search for future value.

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Abstract in English language: Everybody is artificial intelligence to come up soon, but it is already there in the center of our lives. Where and in which way, read here.

Sie kommt. Die A.I. – die Artificial Intelligence. Irgendwann. Aber sie kommt. Darüber sind wir uns irgendwie alle einig. Aber wir irren: Sie ist bereits da.

Kurze Nabelschau: Wie schaut das bürgliche Leben in Europa, Nordamerika und Asien aus? Es ist durchdrungen von A.I.. Nutzen Sie Spotify? Wundern Sie sich vielleicht, dass die Musikvorschläge von Spotify mit der Zeit immer besser Ihrem Musikgeschmack entsprechen? Ja. Genau. Das ist A.I.. Das ist die boolsche Verlängerung unserer Synapsen in Spotify hinein. Das ist noch sehr rudimentäre A.I.. Aber es ist A.I. mit der wir – wann immer wir Musik über Spotify – interagieren. In dem Moment bilden sich neue Nervenstränge in der Spotify A.I. aus. Jede Musikstück, das wir anhören trägt dazu bei, dass das System sich unsere Vorlieben merkt und dazulernt, was was uns noch gefallen könnte. – Ein Einzelfall? Nein. Shoppen Sie bei Amazon? Genau derselbe A.I. Effekt – sogar noch vielschichtiger. Auch Amazon enthält bereits die elektronische Verlängerung unser Synapsen. Dadurch wird die Einkaufsumgebung in Amazon für uns über die Zeit immer Attraktiver. Denn um uns herum wird ein virtueller Shopping-Tunnel errichtet, der unseren Blick zwar einengt, was wir nicht wahrnehmen, weil die Wände diese Tunnels mit speziell für unser Gehirn hochattraktiven Warenangeboten gepflastert ist.

Das sind zwei Beispiele relativ weiterentwickelter A.I.. Die Suche in Google kommt als drittes Beispiel für eine hochentwickelte A.I.-Engine hinzu. Oder nutzen Sie ein iPhone und tippen Sie Ihre Nachrichten nicht mehr, sondern nutzen die Speech-to-Text-Funktion. Ich nutze sie schon lange, da ich nie mehr so gut beim Tippen werde, wie meine Teenie-Tochter es auf einer Qwertz-Tastatur bereits ist. Und auch dahinter steckt A.I. – auch, wenn Sie tippen –, denn die künstliche Intelligenz antizipiert bereits ex-ante, welches Wort als nächstes ideal passen würde, da der Gesamtzusammenhang eines Satzes und auch mehrerer Sätze im Hintergrund analysiert wird. – O.K. …das sind jetzt vier Beispiele. Das ist es aber auch dann an A.I. in unserem Leben in Europa, Nordamerika und Teilen Asiens.

Nein. Beileibe nicht. Surfen Sie im Internet? Hier hinterlassen Sie mit jeder Bewegung Spuren, und sie bewegen sich eingebettet in Ihr elektronisch verlängertes Nervensystem von Cookies, die auch hier einen Comfort-Tunnel persönlich für Sie erschaffen, der Ihre Welt zwar einengt, aber attraktiver macht…Denn die Wände auch dieses Tunnels sind dekoriert genau mit den Angeboten, die Ihrem Gehirn besonders attraktiv erscheinen.

Viele entziehen sich diesem A.I.-Kollektiv, von dem wir bereits umgeben sind, indem alternative Suchmaschinen genutzt werden und ins sogenannte Darknet abgetaucht wird. Für ExpertInnen und Experten mag es hier noch A.I.-freie Zonen zu finden geben. Aber dem durchschnittlich-technikkompetenten Bürger oder der durchschnittlich-technikkompetente Bürgerin gelingt der Ausstieg aus der A.I.-Umgebung, in der wir bereits leben, nicht. Hier heißt es, zumindest das Bewusstsein zu behalten, dass es eine A.I.-Welt ist. Also einen siebten Sinn für A.I. und seine Konsequenzen zu entwickeln. Das ist der siebte Sinn, von dem wir seit Jahrhunderten sprechen, übersetzt in unsere digitale Welt von heute. Doch dieser Sinn wird überlebenswichtig um im Sinne von Kant “der selbst verschuldeten Unmündigkeit” zu entkommen. Das ist eine Arbeit, die wir von jetzt an täglich, wann immer wir uns in unseren A.I.-bestimmten Welten bewegen, leisten müssen. Sonst wird der Tunnel, den die A.I. für uns errichtet, die Autobahn in genau das: “die selbst verschuldete Unmündigkeit”.

Umgekehrt: Wer lernt, mit der elektronischen A.I.-Erweiterung umzugehen, entwickelt einen Hebel – einen Leverage für seine oder ihre Fähigkeiten. Dann wird A.I. zum Human Enhancement. Hier landen wir natürlich direkt in der Diskussion des sogenannten “Transhumanismus”. Ja. Es lässt sich nicht bestreiten. Auch das findet statt “Human Enhancement”, bzw. transhumanistische Weiterentwicklung. – Können wir es aufhalten? Nein. Aber wir können neue Fähigkeiten entwickeln, damit umzugehen. Und warum wird das Funktionieren: Weil das uns Menschen ausmacht. Uns auf neue Herausforderungen einzustellen und daran zu wachsen.

Quelle Bild: http://gadgets.ndtv.com/science/opinion/china-has-now-eclipsed-us-in-ai-research-1474153

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Gibt es die neue Welt des Arbeitens auch in Produktionsbetrieben? Ja. Und zwar in den Verwaltungsbereichen von Produktionsbetrieben. In der Consulting Masterklasse des International Business Studienprogramms (IBE) an der IMC FH Krems haben sich mehrere Studierendenteams mit dieser Frage auseinandergesetzt. Denn Georg Fischer Automotive in Herzogenburg wollte es wissen: Wie könnte oder sollte das Arbeiten sich im Verwaltungsbereich dieses Produktionsbetriebes ändern? Erstaunlicherweise gingen die Vorschläge der Studierendenteams ziemlich exakt in dieselbe Richtung. Obwohl diese Teams unabhängig voneinander gearbeitet hatten, weil sie im Wettbewerb bei diesem Projekt standen. Was waren die Eckpunkte in den vorgeschlagenen Konzepten:

  • Offene Bürostrukturen
  • Teilweise auch Shared Desk, z.B. für Projektarbeit
  • Papierarmes Büro, also Ausbau des Digitalisierungsgrades der Verwaltung
  • Nutzung mobil-flexibler Arbeitsweisen, z.B. Home Office
  • Aber auch Attraktivierung des Firmenbüros, z.B. durch Schaffung neuer, grosser Social Areas

Als Best Practice Beispiel wurde auch der Hersteller ZF aus Friedrichshafen herangezogen (Siehe Bild oben, Quelle: https://www.chairholder.de/zf-friedrichshafen). ZF ist ebenso wie Georg Fischer als Zulieferer im Automobilsektor tätig und stellte daher einen valides Benchmark für die Studierenden dar.

Einen halben Tag lang haben die Studierenden ihre Vorschläge dem Führungsteam von Georg Fischer Automotive präsentiert. Im Juni wird es von der Unternehmensführung ein Feedback geben, und zwar dann sollen die Studierenden erfahren, welche der Vorschläge in der nächsten Zeit übernommen und in der Praxis in Herzogenburg umgesetzt werden.

Mehr Informationen zum IBE-Studiengang: https://www.fh-krems.ac.at/de/studieren/master/international-business-and-export-management/uebersicht/#.WRG4aOXyjQU

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