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Archive for the ‘Gesundheit’ Category

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Die neue Welt des Arbeitens in der Praxis erleben, bewährte Best Practices kennenlernen und Erfahrungen austauschen. Das ist das Ziel des New World of Work Experience Days, zu dem das Next Generation Enterprise (NGE) Institut einlädt.

Dieser Kompaktworkshop findet am 17. November in der neuen Zentrale von Biogena in Salzburg statt. Die Gestaltung der Zentrale wurde von A bis Z auf die flexiblen, offenen Arbeitsweisen des Unternehmens ausgerichtet.

Tagesprogramm

  • „New World of Work Impulsvortrag“ von Prof. Michael Bartz von der IMC FH Krems (Trends, Unternehmensbeispiele, Benchmarks)
  • Einführung in das Neue Arbeiten bei Biogena durch die Geschäftsführer Julia Ganglbauer, MSC & Roman Huber, MSc
  • Mittagessen im Biogena Bio-Bistro von Biogena und Erfahrungsaustausch
  • Betriebsbesichtigung Biogena Zentrale und Erfahrungsaustausch mit MitarbeiterInnen von Biogena während der Tour
  • „Wie kann ich das Neue Arbeiten in meinem Betrieb umsetzen und wie rechnet sich das?“ – Interaktive Q&A, Diskussion und Reflektion des Erlebten mit Prof. Michael Bartz

Die TeilnehmerInnen erhalten eine Zusammenfassung der Ergebnisse im Format einer Business Graphik. Diese entsteht im Hintergrund live während des Workshops.

Beginn 9.00 Uhr, voraussichtliches Ende 14.30 Uhr

Teilnahmebeitrag pro Person: 1.200 EUR zzgl. 20% Umsatzsteuer

Der Workshop findet statt bei Anmeldung von mehr als 15 Personen (Rechnungsstellung erfolgt nach Teilnahmebestätigung nach Erreichen der MindestteilnehmerInnenzahl). Die Zahl der TeilnehmerInnen ist auf 40 Personen limitiert, um einen interaktiven und fundierten Austausch sicherzustellen.

Anmeldung zum Workshop bitte per Mail an: thomas.schmutzer@nextgenerationenterprise.institute

In English:

Get to see the New World of Work in reality, get to know best practices which work and exchange experiences. This is the purpose of the New World of Work Experience Day, run by the Next Generation Enterprise (NGE) Institute.

This very compact workshop format takes place on November, 17 at the new headquarters of the company Biogena in Salzburg, Austria. The design of these headquarters were entirely oriented at flexible and open workstyles.

Program

  • New World of Work key note of Prof. Michael Bartz of IMC University of Applied Sciences Krems (trends, industry examples, benchmarks)
  • Introduction to the Biogena way of working by the leadership team members Julia Ganglbauer and Roman Huber
  • Lunch at the Biogena organic food bistro and experience exchange
  • Tour through the headquarters and discussing experiences with Biogena employees during the tour
  • ‘How to implement New World of Work concepts in my firma and is there a Return on Investment?’ interactive Q&A, discussion and reflection with Prof. Michael Bartz

Participants will receive a summary of the workshop in a business graphics format. The business graphics are developed live in the background of the workshop.

Start: 9.00 am, expected end at 2.30 pm

Cost per participant: 1,200 EUR plus 20% Value Added Tax

The workshop will take place from more than 15 bookings on (invoicing only takes place after confirmation that the minimum booking number has been achieved and the workshop takes place). Total number of participants is limited to 40 persons in order to ensure interactive and in depth discussion and exchange.

The workshop will be held in German language. On request, we can arrange a personal translator (whisper interpreting) at your own cost.

Please send your registration request here:

thomas.schmutzer@nextgenerationenterprise.institute

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Gerade jagen einige Erkältungs- und Grippewellen durchs Land. Wenn es einen dann doch erwischt, stellt sich die heikle Frage: Melde ich mich gleich krank oder arbeite ich aus dem Home Office? Zumindest, wenn es sich nur um einen leichten Schnupfen handelt oder man gerade an der Grenze zu einer Erkältung (nicht Grippe) kratzt, ist diese Frage nicht von der Hand zu weisen. Drei Gründe sprechen unter Umständen für Home Office statt Krankmeldung in dem angesprochenen leichten, gesundheitlich unkritischen Fall:

  • Man möchte den Infekt nicht unbedingt in die Firma tragen.
  • Das Geschäft sollte zumindest halbwegs weiterlaufen und sich kein Arbeitsberg aufstauen.
  • Man möchte den KollegInnen in diesem gesundheitlich unkritisch Fall nicht unbedingt die Vertretung aufbürden.

Das sind drei Gründe für ein mögliches Abwägen zwischen Krankenstand und Home Office. Dieses Abwägen muss allerdings sehr sorgfältig erfolgen; denn wirklich krank ist krank. – Auf der anderen Seite stellt sich für ArbeitnehmerInnen in ca. 80% der Firmen diese Frage gar nicht, wie Studien der IMC FH Krems zeigen. Denn nur ca. 20% der Unternehmen beispielsweise in Österreich bieten die Option mobil-flexibler Arbeitsweisen an. Die gute Nachricht ist: Die Zahl der Unternehmen, die auf moderne flexible Arbeitsweisen setzen, steigt rapide.

Quelle Bild und ein Schnupfen-Knigge für das Büro: http://www.praxisvita.de/schnupfen-knigge-stilvoll-schnaeuzen

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Henkelmann revisited

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Auch, wenn man es cooler aussprechen würde – wie zum Beispiel Hänkelmähn – erscheint es erst einmal nicht hipp. Das ist es aber, und liegt voll im Trend. Der Hänkelmähn – oder ordentlich Henkelmann – war zunächst das Transportgefäß für Mahlzeiten für Bergleute. In den 1950er Jahren hatte es dieselbe Funktion. Aber für WissensarbeiterInnen, die sich ihre Mahlzeiten mit ins Büro genommen haben. Denn was gab es noch nicht in den Büros: Genau…Kantinen. Der Henkelmann wurde zuhause mit einer warmen Speise befüllt (naja eigentlich Eintopf) und dann im Büro aufgewärmt. Etwas später, waren die Henkemänner Thermogefäße, in denen das Essen heiß blieb. In den 60er Jahren sind die Henkelmann-Thermogefäße dann in der Kellern der Rebubliken verschwunden. Denn ab dann etablierten sich Kantinen in den Betrieben.

Bis vor einigen Jahren haben die Henkelmänner (mit tut es in den Ohren weh, dass das Wort leider nicht gegendert ist; aber schauen wir mal, was sich hier noch entwickelt) …Also noch mal: Bis vor einigen Jahren haben die Henkelmänner in den Keller geschlummert und auch die Erinnerung daran. Folgendes ist aber passiert, und hier kulminieren mehrere Trends:

  • Der neue Trend der 2000-er Jahre ist das gesunde Essen. Kantinenessen wird damit immer weniger assoziiert. Wie komme ich dann zu gesundem Essen im Büro?
  • Lebensmittelunverträglichkeiten nehmen zu: Es kann zum Beispiel von bis zu 7% laktoseintoleranten Menschen in unserer europäischen Gesellschaft ausgegangen werden. Deswegen ist zum Beispiel bei Hofer (Aldi) Österreich vorbildlich die Zahl der laktosefreien Produkte in den Regalen explodiert. Gluten- und andere Intoleranzen nehmen weiter zu. Kantinen schaffen es schwerlich, dieser Entwicklung zu begegnen. Wenn auch in Österreich aufgrund der vorbildlichen Gesetzeslage (Allergeneverordnung) besser als zum Beispiel in Deutschland. Aber es ist nicht lustig, im Büro regelmäsig beim Salatblatt zu landen, das man sich selbst mit Essig und Öl begießen muss, weil alle warmen Speisen zum Beispiel in irgendeiner Form traditionell Laktose enthalten. Es wird halt noch so gekocht…noch.
  • Dritter Trend, der hier eine Rolle spielt: Die Zahl der Vegetarier und Veganer nimmt ständig zu. Immer mehr Menschen verweigern industriell hergestelltes Fleisch (oder überhaupt Fleisch). Und dieses wird aus Kostengründen üblicherweise in Kantinen üblicherweise “verfüttert” (ich bitte das platte Wortspiel zu entschuldigen; aber es bot sich an). In Deutschland sind bereits 10% der Bevölkerung Vegetarier oder Veganer. 70% davon sind unter 30 Jahre alt. Da kann man sich leicht ausrechnen, welcher Mega-Trend sich in unserer Gesellschaft gerade wellenförmig aufbaut.

Alle drei Trends habe eine Folge: Das Revival des Henkelmanns. Jetzt nennt man das eher Isolier-Foodbehälter .

Die Idee ist: Ich bereite mir daheim ein warmes Essen vor (ganz falscher und böser Gedanke: “Meine Frau bereitet mir eine warmes Essen vor”; dieses Denken gehört in die 50er Jahre. Das ist vorbei; wir haben uns weiterentwickelt). Nächster Schricht: ich gebe das vorbereitete Essen in den Isolier-Foodbehälter (ein wirkliches herrliches Wort). Nehme es in die Firma mit. Und Mittags setzen wir uns im KollegInnenkreis mit unseren Henkelmännern, zum Beispiel im Sommer im Freien, zum Essen und Plauschen zusammen. Der Benefit: Das Essen ist weiterhin heiß. Es ist superfrisch. Und es hat definierte Inhaltsstoffe. Denn ich selbst (oder mein Partner oder meine Partnerin) bestimme, was hineinkommt. Ein weiterer wesentlicher Vorteil: Ich muss das Essen nicht mit Mikrowellen im Büro bestrahlen, damit es warm wird. Lassen wir das Thema Mikrowelle mal so stehen; die Auswirkung von Mikrowellen auf Inhaltsstoffe in Speisen ist hinlänglich bekannt, aber auch hinlänglich diskutiert.

Was gibt man aber hinein in so einen Henkelmann, sprich Food-Isolierbehälter? Darüber schreibe ich demnächst. Und gebe auch Hinweise auf Online-Foren, in denen der Henkelmann und sein potentiellen Inhalte heiß diskutiert werden. Eh klar.

Hier kann man sich bei Amazon mal so ein modernes Exemplar des Henkelmanns ansehen:

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Diesen Henkelmann von Esbit habe ich selbst in Gebrauch. Sehr praktisch, funktioniert sehr gut und auch sehr ästhetisch. Denn das Auge isst ja bekanntlich mit.

Mehr Informationen zur Geschichte des Henkelmanns (und Bildquelle): http://www.unna.de/herbstblatt/hb28/hb28_02.html

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Die Grenzenlosigkeit zwischen Beruf und Privat steigt. In Österreich tragen All-in-Arbeitsverträge wesentlich mit dazu bei. Ein spannender Beitrag auf ORF Online:

“Arbeitnehmer mit einem All-in-Vertrag arbeiten öfter in der Freizeit, im Urlaub oder gar im Krankenstand. Das zeigt der aktuelle Arbeitsklima Index der Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich. Rund ein Drittel der Befragten arbeitet laut Umfrage nach Dienstschluss einfach weiter.

Fast zehn Prozent arbeiten häufig nach Dienstschluss weiter, so die AK. Fast jeder Fünfte (18 Prozent) arbeitet zudem im Urlaub, 14 Prozent arbeiten auch im Krankenstand. Männer, ältere Arbeitnehmer und Beschäftigte mit Matura sind von Arbeit nach Dienstschluss häufiger betroffen – sechs von zehn Arbeitnehmern mit Matura arbeiten in ihrer Freizeit, fast ein Viertel häufig. Fast jeder Dritte mit Matura arbeitet auch im Krankenstand.

Ein Drittel mehr All-in-Verträge

Ein Grund für diese Entgrenzung von Arbeit und Freizeit sind die zunehmenden All-in-Verträge, kritisiert AK-OÖ-Präsident Johann Kalliauer. Ende 2015 habe fast jeder Vierte (24 Prozent) einen solchen Vertrag gehabt, der alle Ansprüche aus Überstundenarbeit abdeckt, umgerechnet 800.000 Arbeitnehmer. Ende 2013 hatten erst 18 Prozent einen solchen Vertrag.

Diese Arbeitnehmer müssten meist mehr Überstunden machen, als durch ihren jeweiligen All-in-Vertrag abgedeckt ist, ohne dass das zusätzlich mit Zeit oder Geld abgegolten würde, so die AK. Damit würden sie in Summe auf einen geringeren Stundenlohn kommen. All-in-Verträge seien daher ein „Etikettenschwindel“, so Kalliauer. Ähnliches gelte oft auch für jene 16 Prozent Arbeitnehmer, die eine Überstundenpauschale ausgezahlt bekommen. Mehr Transparenz soll hier die jüngst erfolgte Änderung im Arbeitsrecht bringen, wonach das Bruttogehalt für die Normalarbeitszeit ausgewiesen werden muss.

Viele Branchen und Berufe betroffen

Gerade All-in-Verträge seien in vielen Branchen und Berufen oft aber gar nicht nötig oder angebracht, so die AK. Ursprünglich für Führungskräfte eingeführt, hätten inzwischen keineswegs nur Beschäftigte in höheren Positionen einen All-in-Vertrag. Unter einfachen Angestellten und Hilfsarbeitern habe bereits jeder Fünfte so einen Pauschalvertrag, besonders hoch ist der Anteil auch im Bauwesen. Unter leitenden Angestellten sind es bis zu 45 Prozent. Insgesamt sind eher jüngere als ältere Beschäftigte, mehr Männer wie Frauen betroffen.

Smartphones verhindern Abschalten vom Job

Wenig hilfreich beim Abschalten vom Job sind zudem Smartphones und Notebooks, die auch immer öfter vom Arbeitgeber gestellt werden. Hatte vor zwei Jahren noch jeder zehnte Arbeitnehmer ein dienstliches Smartphone, so ist es laut AK mittlerweile jeder Siebente, jeder Zehnte hat auch einen Computer. Von diesen Personen nutzt jeder Dritte die Geräte auch in der Freizeit, um etwas für die Arbeit zu erledigen, 14 Prozent immerhin jeden Tag.

Als Grund nannten die Befragten, dass sie noch schnell etwas fertig machen und sie die Kollegen nicht belasten wollten oder weil das Handy auch daheim klingle und Mails keine Rücksicht auf reale Dienstzeiten nehmen würden, so Kalliauer. Die ständige Erreichbarkeit und das damit verbundene Nicht-abschalten-Können berge aber die Gefahr eines Burn-outs und anderer psychischer Probleme wie etwa Schlafstörungen. Arbeitergeber und Arbeitnehmer müssten verantwortungsvoller mit den Ressourcen umgehen, so der AK-Präsident.

Schlecht abschalten können laut AK insbesondere Lehrer, Trainer und andere Beschäftigte im Unterrichtswesen, Banker und Versicherungsangestellte sowie Personen in der Baubranche. Als Gründe, die Arbeit mit nach Hause zu nehmen, wurden in erster Linie Argumente wie „Ich mache es gerne“ und „Das Erfüllen des Arbeitspensums in der Arbeitszeit war nicht möglich“ genannt. Beschäftigte in Wien nehmen ihre Arbeit laut AK deutlich häufiger mit nach Hause als jene in der Steiermark, in Kärnten oder im Burgenland.

Wirtschaftskammer verweist auf freie Tage

Die Wirtschaftskammer sieht das Thema All-in-Verträge etwas anders und verwies in einer Aussendung auf in Summe 38 zur Verfügung stehende arbeitsfreie Tage im Jahr, womit Österreich EU-weit im Spitzenfeld liege. Hinzu komme, dass laut einer IMAS-Umfrage bereits 25 Prozent der bezahlten Arbeitszeit wegen Urlaubs- und Feiertagen, Krankenständen, Arztbesuchen, Behördengängen und Internetsurfen nicht produktiv gearbeitet werde.

„Es ist richtig, dass heutzutage Arbeit und Freizeit immer mehr ineinanderfließen, wobei das aber in beide Richtungen stattfindet“, meinte der Präsident der Wirtschaftskammer Oberösterreich, Rudolf Trauner. All-in-Verträge könnten jedenfalls nicht das große Problem sein. Sie ermöglichten Beschäftigten einen hohen Pauschallohn und würden auch dann gebühren, wenn keine oder weniger Überstunden geleistet werden, sagte der Kammerchef.

Zufriedenheit bei Jungen sinkt weiter

Unterdessen liefert der Arbeitsklimaindex auch bei der Stimmung der Beschäftigten bis 26 Jahre ein schlechtes Bild. Die Zufriedenheit mit dem Job, dem Chef, der Arbeitszeitregelung, den Gestaltungsmöglichkeiten und den Mitbestimmungsmöglichkeiten ist im Vergleich zu 2014 stark zurückgegangen. Immer mehr Junge befinden sich in atypischen Beschäftigungsformen, sprich arbeiten befristet, geringfügig oder Teilzeit. Aufstiegschancen sehen sie kaum – dieser Wert ist bereits seit 2008 rückläufig.”

Mehr Informationen: http://orf.at/stories/2327831/2327828/

Quelle Bild und weitere Informationen: http://www.karriere.at/blog/all-in-vertrag.html

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Gastbeitrag von Karen Bartz

Ein aufrechter Gang unterscheidet uns Menschen vom Affen. Wenn man sich aber genauer umschaut, erblickt man immer mehr Menschen mit Haltungsschäden. Vor allem am Computer arbeitende Wissensarbeiter sind zunehmend davon betroffen.

Viele von uns, mich eingeschlossen, kennen das Problem. Wenn man oft und lange vor dem Rechner sitzt, spürt man irgendwann, wie der Nacken zunehmend schwerer wird. Eigentlich hat man den Drang aufzustehen und sich zu strecken. Aber da ist der Gedanke, der noch schnell festgehalten werden muss, bevor uns das Daily Business unterbricht und dort muss noch ganz dringend etwas erledigt werden, damit es termingerecht abgegeben werden kann. Also was tut man, man unterdrückt seinen Impuls und arbeitet emsig weiter. Dank digitalem Zeitalter können wir mit unseren treuen Begleitern, den Smartphones, Laptops und Tablets jederzeit und überall weiterarbeiten. Und damit wir um keinen Preis unterbrechen müssen, nehmen wir die die seltsamsten Arbeitshaltungen ein. So hat eine Studie neun neue Sitzhaltungen klassifiziert, die das neue digitale Zeitalter hervorgebracht hat.

Fakt ist aber, dass das krumme und schiefe Sitzen einen hohen Preis hat. Anfangs treten nur Verspannungen auf, die nach Ruhephasen wieder verschwinden. Bei zunehmender und vor allem andauernder Belastung, wie es bei Computerarbeitsplätzen der Fall ist, treten Kopfschmerzen, Schmerzen in der Schulter- und Nackenmuskulatur, Steifheit in den Armen und später Bandscheiben-Probleme auf. Eine osteopathische-, chiropraktische Behandlung oder Massage kann die Beschwerden lindern, aber sie löst nicht das Problem!

Rund 50% der Personen, die an Bildschirmarbeitsplätzen tätig sind, leiden unter Beschwerden. Auch ich zähle mich dazu, denn mittlerweile kann ich nicht mehr links und rechts über die Schulter sehen, ohne den Oberkörper zu drehen oder ohne ein spannendes und schmerzhaftes Ziehen im Nacken. Also allerhöchste Zeit, um aktiv dagegen zu steuern. Und hier ist von Jedem Eigeninitiative gefragt, Aufstehen und Bewegen sind angesagt. Ich habe an meinem Handy den Schrittzähler aktiviert, um meine Alltagsbewegung zu erhöhen. Wenn man wie ich viel sitzt, dann ist es gar nicht so leicht, täglich 10.000 Schritte zu bewältigen. Aber man kann, wenn man einige Wege zu Fuß erledigt, wenigstens 5.000 Schritte schaffen.

Und dreimal die Woche sollte man Sport machen und sich intensiv bewegen. Es ist egal, welche Sportart man betreibt. Wichtig ist nur, dass man es regelmäßig macht und man dabei Spaß hat. Ich habe seit kurzem für mich das schweißtreibende Hot Yoga (Bikram Yoga) entdeckt. Es aktiviert die Muskulatur, steigert die Flexibilität des Körpers, verbessert Körperhaltung und Balance und korrigiert Haltungsdefizite. Die Kombination aus einem auf 40°C aufgeheizten Raum und einer dynamische Abfolge von 26 gleichbleibenden Übungen (Asanas) bringen den Körper ordentlich ins Schwitzen. Dadurch wird er entgiftet, entschlackt und das Körpergewicht reguliert sich. Allerdings ist die Hitze anfangs gewöhnungsbedürftig und der Herz-Kreislauf macht da schnell schlapp. Während der 90 minütigen Übungen ist man so auf seinen Körper und seine Atmung konzentriert, dass man Dinge, die einem durch den Kopf gehen, loslassen und entspannen kann. Ich starte gleich morgens um 7:00 Uhr mit dem Yoga. Dadurch lässt es sich gut in meinen Alltag integrieren und ich kann danach entspannt mein Daily Business angehen. Allerdings könnte ich nicht wie einige aus meiner Yogaklasse direkt im Anschluss in´s Büro gehen, da ich danach aber immer etwas zerzaust aussehe und noch nachschwitze. Und so bin ich happy, dass ich mir, dank „New world of work“, meine Arbeitszeit flexibel einteilen kann.

Quelle Bild und Text: http://karenbartz.com/outet-uns-eine-schlechte-haltung-als-wissensarbeiter/

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Artikel von Gastautorin Karen Bartz

Unser technologiegesteuertes und geschäftiges Arbeitsleben produziert immer mehr eine irrsinnige, nicht zu bewältigende Aktivität. Wir versuchen mehrere Aufgaben gleichzeitig zu erledigen und sind ständig dabei, etwas zu tun. Diese dauernde Belastung, verbunden mit Leistungsdruck und Zeitmangel, sorgt für Überforderung und Stress. Sie bringt unsere innere Ruhe und Gelassenheit mächtig ins Schwanken und löst verschiedene Emotionen, wie Angst, Wut, Hilflosigkeit, … aus. Und dies macht uns wiederum Stress. Ein ewiger Teufelskreis!

Dieses Hamsterrad belastet unseren Körper enorm. Es schwächt die körpereigenen Abwehr- und Selbstheilungskräfte und dauerhaft führt der chronische Stress zu psychosomatischen Erkrankungen. Die stetige Zunahme der „Burn Outs“ zeigt auf besorgniserregende Weise, das dies schon lange kein Einzelphänomen mehr ist. Unsere gesamte „moderne Arbeitskultur“ krankt. Sie hat sich zu einer Welt voller problembehafteten, unter Entfremdung leidenden Individuen entwickelt, die sich mit Hilfe moderner Technologien an ein hohes Maß reizgebundener Aufmerksamkeit gewöhnt haben und von einer Aktivität zur nächsten hecheln. Und sie haben die Gelegenheit der zwischenmenschlichen Beziehung verloren, aber vor allem den Raum und Zeit, um durchzuatmen, sich selbst zu reflektieren, einfach nur zu sein …

Der Zustand des Angepasst seins und auf Druck zu reagieren, macht aber nicht nur krank, sondern er ist auch zutiefst unbefriedigend. Vor allem Wissensarbeiter leiden darunter, dass ihre Kreativität und ihre Fähigkeit sich frei entfalten zu können, dadurch erdrückt werden. Der Ausweg aus dem Dilemma ist die Einsicht, dass wir die äußeren Umstände, die Stress verursachen, oft nicht beeinflussen können. Sehr wohl können wir aber unsere Einstellung dazu ändern. Statt auf Automatik und achtlos zu sein, können wir lernen achtsam zu sein und über den Geist zu reflektieren. So werden wir in die Lage versetzt, Entscheidungen zu treffen und Veränderungen möglich zu machen.

Möglichkeiten, Achtsamkeit als eine Form der gesunden Beziehung zu sich selbst zu finden, gibt es viele. Ob Meditation, Gebet, Yoga, Tai-Chi, etc.; – in nahezu allen Kulturen sind Praktiken verankert, die dabei helfen, Bewusstsein für den Moment zu entwickeln und die Aufmerksamkeit zu fokussieren. Uralte Praktiken, die den Ausgleich zwischen Körper, Geist und Seele schaffen und für Balance sorgen, sind der Schlüssel für Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungskraft eines jeden einzelnen Wissensarbeiters.

Ein weiterer Ausweg aus diesem Dilemma können neue Arbeitsformen (New World of Work) sein, denn Arbeitsmodelle, Arbeitsweisen und Arbeitsumfelder von Unternehmen ändern sich grundlegend. Die äußeren Umstände der Neuen Arbeitswelten werden auch in der einen oder anderen Form Stress erzeugen, allerdings übernimmt jeder darin verankerte Wissensarbeiter mehr Verantwortung für sich selbst und die Bereitschaft, zu lernen damit umzugehen, ist eine andere.

Mehr Informationen zu Wissensarbeit und Gesundheit: http://karenbartz.com/category/wellbeing/

Und beim Magazin Report: http://www.report.at/component/easyblog/blogger/listings/5757-kbartz?Itemid=1438

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Gastbeitrag von Karen Bartz – Terminstress und hektische Tage lassen oft ausgewogene Mahlzeit nicht zu. Deshalb greifen viele gerne zu Snacks und Fertigprodukten. Unsere Supermärkte bieten mittlerweile eine breite Palette davon an. Für die Gesundheitsbewussten werden Müsliriegel, vegetarische Aufstriche, Bio-Knabbereien usw. angeboten. Doch leider enthalten gerade diese scheinbar gesunden Lebensmittel und Knabbereien enorm viele versteckte Fette. Der Konsument hat in seiner neusten Ausgabe 9/2014 verschiedene Lebensmittel untersucht und kommt zu dem überraschenden Ergebnis, dass die gesunden Lebensmittel „mager klingen“, aber trotzdem bis zu 35 g Fett pro Portion enthalten. Somit hat man sich beispielsweise mit einem Salat schon rund die Hälfte der empfohlenen Tagesmenge an Fett einverleibt. Kein Wunder also, dass wir immer dicker werden und Lifestyle Erkrankungen überhand nehmen.

Aber was ist die Lösung? Von Luft und Liebe können wir nicht leben, wir müssen schließlich essen! Nun, das Kleingedruckte lesen ist sicherlich eine gute Idee. Aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass dies oft noch mehr frustriert. Die bessere Variante ist, die Essenszubereitung wieder selbst in die Hand zu nehmen. Frische und vitalstoffreiche Snacks kann sich jeder bewusst zubereiten und mit ins Büro nehmen. Optimal ist natürlich eine frisch zubereitete warme Mahlzeit; – neue Arbeitsmodelle, wie Homeworking, bieten da natürlich wesentlich mehr Spielräume. Und wer glaubt, das kostet zu viel Zeit, der irrt. Schon in 15 bis 20 Minuten lassen sich köstliche und nahrhafte Mahlzeiten zubereiten. Und die besten Snacks für zwischendurch liefert uns die Natur gerade in dieser Jahreszeit in Form von Gemüse, frischem Obst und Nüssen, frei Haus.

Aber auch wer Sport betreibt und sich mehr bewegt, kann sich mehr Fett erlauben. Denn wenn die Energiebilanz stimmt (aufgenommene Kalorien = verbrannte Kalorien), dann kann man sich auch mehr fette Sünden leisten. Aber wenn man wie die Meisten den ganzen Tag im Sitzen am Schreibtisch verbringt und am Abend Couchsurfen betreibt, dann sollte man maximal 70 Gramm Fett zu sich nehmen. Im zunehmenden Alter, besonders bei Frauen, sinkt der Bedarf sogar auf 50 Gramm.

Wer also etwas für seine Gesundheit tun möchte, der isst frische, selbst zubereitete Snacks, wo man weiß, was drin ist, bewegt sich ausreichend und treibt regelmäßig Sport!

Mehr zum Thema Gesundheit & Wissensarbeit auf: http://karenbartz.com/category/wellbeing/

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