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Archive for the ‘Event’ Category

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Abstract in English language: Last week I had the honor to award the best Austrian companies for New World of Work, Diversity and Learning. It is Paysafe, Merkur and Russmedia. Go meet them, to learn from the best.

Letzte Woche hatte ich die Gelegenheit, in drei Kategorien die besten Arbeitgeber Österreichs gemeinsam mit Ministerin Schramböck und Great Place to Work Geschäftsführerin Doris Palz auszuzeichnen.

Die erste Kategorie war das “Neue Arbeiten”. Gewinner ist die Firma Paysafe in Wien. Paysafe hat es geschafft, in nur drei Jahren die eigene Haltung gegenüber Arbeit komplett “umzukrempeln”. Das Arbeiten in dieser Firma wurde komplett flexibilisiert – nach allen Regeln der Kunst. Bemerkenswert. Wer sich die neuen Arbeitswelten bei Paysafe näher ansieht, wird auf auf neue Sichtweisen stossen, wie z.B. Funktionszeit oder die Mitarbeiterwolke. Es lohnt sich, der Firma einen Besuch abzustatten und von den gesammelten Erfahrungen zu lernen.

Die zweite Preiskategorie war das Thema “Diversity”. Gewinner ist Merkur Österreich. Merkur hat alle Gruppen, die eher am Rand unserer Gesellschaft stehen, in seine Mitte geholt, wie z.B. LGBITQ, ältere Menschen (lebenphasenorientieres Arbeiten), Flüchtlinge, Personen mit Lernschwierigkeiten, Personen mit Behinderungen. Wer Best Practice kennenlernen möchte, sollte sich an Merkur wenden.

Die dritte Preiskategorie war das Thema “Lernen”. Gewinner ist Russmedia. Russmedia hat dieses Thema ganzheitlich umgesetzt: Lernen von den Besten – MitarbeiterInnen können z.B. Stanford-Zertifikate erwerben. Wissenstransfer intern, z.B. zwischen den Generationen, ist ein zweiter Schwerpunkt. Und Lernen erfordert Reflektion. So gibt es zum Beispiel den Boxenstopp für Führungskräfte, der das Einhalten und Reflektieren (Was tue ich da eigentlich?) ermöglicht.

Mehr Informationen (und Bildquelle): https://www.greatplacetowork.at/beste-arbeitgeber/oesterreich/2018/

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Abstract in German language: Michael Page in Wien hat 25 PersonalleiterInnen eingeladen, die neue Welt des Arbeitens und dafür erforderliche strategische Agenda zu analysieren und Erfahrungen auszutauschen. Welche Themenschwerpunkte sich dabei herauskristallisiert haben, lesen Sie hier.

Vienna, Austria. Thursday night. 25 HR executives gathering in private in Sans Souci rooftop lounge. Objective: Identify the most important and pressing strategic priorities on the Human Resources Management agenda. – This is a briefly describing what happened in a workshop which Michael Page Austria conducted in cooperation with IMC University of Applied Sciences Krems.

How to reach this goal? ….to identify the most pressing strategic HR priorities… First step: Share findings. Based on field research from IMC University of Applied Sciences Krems, trends were presented. Focus has been on trends which were found to lead to substantial changes or even paradigm shift in companies and industries during the last six years. The 25 participants reviewed these trends and voted for the most important ones. The format was a bit unconventional: Trends were laid out on cards on the floor of the lounge, shortly discussed and finally participants used little Buddha figures set next to their ‘favorite’ trend in order to mark their priority. Why Buddha. For the lolz and for mind opening a bit.

The outcome has been kind of shocking since digitization dominated the priority list, clearly. Digitization of the business model and internally of work approaches. And with it comes a fluid, multidimensional organization capable of flexible work styles. What does this mean to us? How to cope with it? Does it pay back? Exchange of experiences and learnings came into some continues flow in this top executive round.

Nevertheless, the pay back remained a black box for a while – in this workhop. Until additional research data were unveiled. These data show salary differences between companies offering and dealing with flexible work styles and not. Also here, participants were asked to estimate this delta first. And their verdict has been surprisingly correct: Between 10 and 15 %. This is a kind of overpay more conservative organizations have to afford.

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What is a driver behind it? Social media platforms like kununu or Glassdoor. They create transparency of working conditions and payment in firms at an extent which has not existed so far. They make employer image and branding tangible. Is it more threat or opportunity? Does not matter. It is simply the new reality, corporate organizations are thrown into and need to cope with. Is the employee and job applicant king now? No, but it is possibly a bit more balanced or on eye level and means that organizations have to become more authentic. A nicely printed employer branding brochure does not help anymore, since everybody can look behind the curtain easily. And that is why we can observe differences in salaries between firms offering more or less innovative work styles and work options, like blended work, flexible work, mobile work…you name it.

In the end…mission accomplished:

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…the two initiators – Alexander König of Michael Page and Michael Bartz, Prof. IMC University of Applied Sciences Krems, happy and open to questions. Please comment down here or post questions.

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Im Privatleben und noch weniger als Unternehmen können wir uns der Digitalisierung entziehen. Für Unternehmen ist die Digitalisierung von Geschäftsprozessen, Werkzeugen und teilweise auch von Produkten inzwischen eine Existenzfrage. Wie aber die MitarbeiterInnen auf dem Weg dahin mitnehmen? Und wie stellt man als Unternehmen sicher, dass die Produktivität der Menschen in digitalisierten Arbeitsumwelten nachhaltig steigt und nicht einbricht oder nur dahindümpelt.

Die wichtigsten Antworten auf diese Fragen lassen sich im Rahmen eines eintägigen Unternehmensworkshops beantworten, und zwar dem sogenannten “Human Factor Envisioning”. An diesen Workshops nehmen typischerweise Vorstände, BereichsleiterInnen oder AbteilungsleiterInnen eines Unternehmens gemeinsam teil. Das hängt ganz von der Unternehmensgröße ab.

Der Tag beginnt mit der Überprüfung des Zielbildes für das Arbeiten eigenen im digitalisierten Unternehmensumfeld. Dieser Einstieg ermöglicht es, dann in Phase 2 des Workshops Lücken, bzw. notwendige Entwicklungsfelder auf dem Weg zum digitalen Arbeitsplatz und zum digitalen Unternehmen zu identifizieren. Wenn diese klar identifiziert sind, kann in Phase 3 des Workshops definiert werden, wo der Transformationsfahrplan für den Faktor Mensch ansetzen muss und über welche Zeiträume welche Maßnahmen und Prioritäten zu setzen sind. Hier kommt die sogenannte Transformation Mapping Methode zur Anwendung.

Unternehmen, die offen dafür sind, neue, sehr effiziente Workshop-Methoden anzuwenden, wird angeboten, mittels Lego Serious Play die Qualität der Auseinandersetzung mit dem Thema noch weiter zu steigern. Außerdem hat es sich bewährt, für diese Art des Workshop in hochinnovativen Umgebungen durchzuführen, so z.B. in Start-up Incubator-Umgebungen in London, Wien, Paris oder Berlin. Ein Umgebungswechsel dieser Art, erweist sich als hilfreich, die eigene Perspektive zu verändern und zu schärfen. Und natürlich augenscheinlich bisher bewährtes, einfacher loszulassen.

Für mehr Informationen wenden sich interessierte Unternehmen bitte an: 
contact@michaelbartz.com

Mehr Informationen zum Thema im Springer-Buch “Unternehmen der nächsten Generation”: http://www.springer.com/de/book/9783662528181

Für Fragen an den Mitherausgeber des Buches – Thomas Schmutzer – und Leiter des Next Generation Enterprise Forschungsinstituts, das die Workshops wissenschaftlich mit begleitet:

thomas.schmutzer@nextgenerationenterprise.institute

Soll der Workshop beispielsweise im Talent Garden Incubator in Wien oder an anderen Talent Garden Standorten durchgeführt werden, steht Martin Giesswein als Ansprechpartner zur Verfügung: martin.giesswein@vienna.talentgarden.at

Als Location bietet sich auch einer der CoWorking-Spaces in Google-Entwicklungszentren an, z.B. in London.

Quelle Bild: http://unicheck.unicum.de/anthropologie-studieren

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So wird das Cover des nächsten Buches aussehen, dass wir zum Thema “Neues Arbeiten” für den deutschsprachigen Raum herausgeben. Dieses Buch enthält Erfahrungsberichte aus der Industrie von über 50 AutorInnen. Anhand dieser Erfahrungsberichte soll die Frage beantwortet werden: Welche Unternehmen machen denn schon New World of Work?

Da wir festgestellt haben, dass die Unternehmen, die im Buch über ihre Erfahrungen berichten, schon viel weiter sind als nur die internen Arbeitsweisen innovativ zu gestalten, haben wir dem Buch den Titel “Unternehmen der nächsten Generation” gegeben. Denn diese Unternehmen befinden tatsächlich schon auf einem nächsten Level der Unternehmensevolution. Und daß ganz ohne Revolution.

Zusammen mit dem Erscheinen des Buches wird ein Industrienetzwerk starten. Ziel dieses Netzwerks ist, sich von Unternehmen zu Unternehmen direkt auszutauschen, d.h. Themen zu diskutieren, Erfahrungen zu teilen oder gemeinsam Antworten auf wichtige Zukunftsfragen zu formulieren. Dieses Netzwerk ist ausschließlich VertreterInnen von Industrieunternehmen vorbehalten und setzt sich aus einem geschlossenen Kreis definierter Mitglieder zusammen; auf diesem Weg soll ein offener und inhaltlich wertvoller Dialog gewährleistet werden.

Anfragen bzgl. Firmenmitgliedschaft richten Sie bitte unter dem Stichwort “NGE Industrienetzwerk” (NGE steht für Next Generation Enterprise) an contact@michaelbartz.com.

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· Barcamp zur Arbeitswelt von morgen findet am 9. Oktober in Wien statt

· Keynote von Trend- und Zukunftsexpertin Birgit Gebhardt

· Studie zu Führung zeigt: Österreichs Arbeitnehmer wünschen sich einen „Chef auf Augenhöhe“ und viel Eigenverantwortung​

Bestehende Führungsstrukturen und starre Hierarchien werden von ArbeitnehmerInnen zunehmend in Frage gestellt: Bereits jeder zweite Österreicher arbeitet am liebsten selbstständig und bevorzugt es, nur wenige Anweisungen „von oben“ zu erhalten. Darüber hinaus wünscht sich mit 80 % die klare Mehrheit der heimischen ArbeitnehmerInnen einen Chef, der sich wie ein Kollege und nicht wie ein Vorgesetzter verhält. Das zeigt eine repräsentative Studie, die Statista im Auftrag von XING umgesetzt hat. Das Thema Führung steht auch im Zentrum der XING New Work Session, die am 9. Oktober erstmals in Wien stattfindet. Unter dem Titel „Führung der Zukunft“ diskutieren ExpertInnen und Interessierte Fragen wie „Was macht gute Führung heute und in Zukunft aus?“ oder „Wie viel Freiraum und wie viel Anleitung brauchen ArbeitnehmerInnen?“. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

„Führung der Zukunft“: Experten und Interessierte diskutieren im Barcamp-Format
Die XING New Work Sessions sind ein Event- und Diskussionsformat von XING, das am 9. Oktober 2015 zum ersten Mal in Österreich stattfindet und in Wien in enger Kooperation mit „Das Neue Arbeiten DNA“ umgesetzt wird. Von 9.00 bis 15.30 Uhr werden sich UnternehmerInnen, Führungskräfte, HR-ExpertInnen und Interessierte über das Thema „Zukunft der Führung“ austauschen. Nach einer Keynote Speech von Trend- und Zukunftsexpertin Birgit Gebhardt wird in einem offenen Konferenzformat diskutiert. Das Programm der New Work Session wird dabei von den Teilnehmern im Zuge der so genannten Sessionplanung direkt vor Ort definiert. Die Teilnehmer können bei der XING New Work Session aktiv teilnehmen, Best Practice Beispiele austauschen, individuelle Sessions gestalten und über ihre persönlichen Herausforderungen und Erfahrungen diskutieren.

4 Aspekte zum Thema Führung
Inhaltlich gliedert sich die Veranstaltung in vier thematische Schwerpunkte: Bei „Demokratie“ wird es um Fragen der Mitbestimmung innerhalb von Organisationen gehen. Der Stream „Innovation“ geht auf neuartige Ansätze für die Arbeitswelt von morgen ein, „Reflexion“ will beleuchten, wie zunehmende Transparenz Führungsstrukturen in Unternehmen und Organisationen verändert. Bei „Pioniergeist“ soll es darum gehen, welche Führungsansätze es im Bereich Start-ups gibt und was klassische Organisationen davon lernen können.

Einige Sessions sind bereits jetzt fixiert: Inputs liefern werden unter anderen Thomas Schmutzer, Geschäftsführer HMB Beratungs GmbH und Michael Bartz, Leiter Wissenschaftsrat des Next Generation Enterprise Forschungsinstitutes, beide Co-Autoren des Buches „New World of Work“, Clemens Widhalm, Geschäftsführer Dale Carnegie Austria und Engagement-Experte, Selma Prodanovic, globale Initiatorin der #1millionstartups Kampagne und Mitbegründerin der Austrian Angels Investors Association, Sophie Martinetz, Gründerin der Kanzleimanagementgesellschaft Seinfeld Professionals, Jannike Stöhr, Personalerin und Bloggerin „30 Jobs in einem Jahr“, Christoph Haase, Eigentümer des Wiener Technologieunternehmens TELE Haase, Gründer und Geschäftsführer der Hamburger Agentur elbdudler Julian Vester, Bodo Janssen, Geschäftsführender Eigentümer der Upstalsboom Gruppe, einem der führenden Ferienanbieter an der Nord- und Ostsee, sowie Florian Mann, Geschäftsführer von kununu.

Anmeldung ist ab sofort möglich
Die New Work Session in Wien findet in Zusammenarbeit mit Das neue Arbeiten DNA statt. Die Tickets für die XING New Work Session kosten 100 Euro. Für Studierende und Teilnehmer des DNA Smart Afternoon Wien 2015 am 8. Oktober gibt es eine Ermäßigung – für sie liegt der Ticketpreis bei 50 Euro.

Die Anmeldung erfolgt über XING Events: https://de.amiando.com/XINGNWSWien2015

XING New Work Session. Das innovative Barcamp zur Arbeitswelt von morgen inspired by DNA
9. Oktober 2015, 9.00 bis 15.30 Uhr
UniCredit Center am Kaiserwasser, Eiswerkstraße 20, 1220 Wien

Weiterführende Informationen zur „XING New Work Session. Das Barcamp zur Arbeitswelt von morgen inspired by DNA“ sind unter http://xing.com/r/TOykC zu finden.

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New World of Work Awards

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Mit der Verbreitung neuer innovativer Arbeitsformen wächst auch die Zahl der Awards, die von Institutionen und Vereinigungen an Unternehmen verliehen werden. Hier der Beispiele:

 

Bundesverband Personalmanagement

Im Jahr 2014 verlieh der Verband den Award unter dem Titel “Neues Arbeiten”. Den ersten Preis gewann BMW. Leider sind online fast keine Informationen mehr zu finden:

http://www.bpm.de/themen/personalmanagement-award

 

New Work Award XING

Immerhin über 5.000 Mitglieder diskutieren in der Gruppe “Arbeit-Zeit-Leben” auf XING das Neue Arbeiten. Dazu passen gibt es den New Work Award: https://newworkaward.xing.com/ (Bildquelle).

Die Gewinnerliste aus Januar 2015 und ausführliche Informationen sind hier zu finden:

https://spielraum.xing.com/2015/01/new-work-award-2015-grosse-preisverleihung-fuer-die-innovativsten-arbeitskonzepte-in-berlin/

 

ATGA Facility Management Award

Im April wird der Award “Arbeitswelt des Jahres” verliehen:

http://www.facilitykongress.at/index.php/awards-gruppen/arbeitsplatz-des-jahres

Der genaue Termin ist der 22. April 2015:

http://www.facilitykongress.at/index.php/programm-location

 

Kennen Sie noch andere Awards zum Thema “New World of Work”, dann geben Sie bitte gleich hier am Blog Hinweise in den Kommentaren.

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Die Wiener Sommerakademie beschäftigt sich dieses Jahr mit “Wiens Weg zur Smart City”. Dabei geht es natürlich auch um das Smart Working in der Smart City. Dieses Thema wird insbesondere mit diskutiert in einem Panel am 30. August um 11.30 Uhr unter dem Titel “Wie Wien zum Innovation Leader wird”. Panel-TeilnehmerInnen sind:

Katharina Schinner, Gemeinderätin
Dr. Michael Stampfer, WWTF
Mag.ª DI Dr.in Brigitte Bach, MSc, AIT
Mag.ª Eva Czernohorszky, Wirtschaftsagentur
…und Michael Bartz, Prof. IMC FH Krems

Veranstaltungsinformationen gibt es hier:

http://rathausklub.spoe.at/smartcity

Eine Frage an die LeserInnen:

Was können neue innovativen Lebensformen zur Veränderung des Stadtlebens beitragen, z.B. in Wien?

Über Kommentare hier am Blog würde ich mich sehr freuen.

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Die neue Welt des Arbeitens beeinflusst viele Gesundheitsfaktoren. Wie sind entsprechende Massnahmen zu bewerten? Und wie können diese quantitativ bewertet werden? Dazu findet am 12.11.2013 um 9.00 Uhr ein Business Breakfast im Hollmann Salon in Wien statt (Grashofgasse 3, 1010 Wien). Veranstalter sind CovaFit und das New World of Work Forschungszentrum der IMC FH Krems. Veranstaltungsprogramm:

  • Die neue Welt des Arbeitens – Industrietrends, Michael Bartz, Prof. Department Business IMC FH Krems
  • Die Erfolgsfaktoren & Messung mit dem Scorecard Modell, Beatrix Keusch MA
  • Erfolgsfaktor Gesundheit & Führung, Christa Kirchmair, GF CovaFit

Anmeldung bitte per eMail an die folgende Adresse richten: office@covafit.com

Rückfragen zur Veranstaltung sind unter der Telefonnummer 01-890 55 05 möglich.
Die Veranstaltung ist eine kostenlose Informationsveranstaltung.

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Ein Gastbeitrag von Fritz Hrusa:

Im Rahmen der Reihe "Themen der Zeit" veranstaltete Vitra Österreich und die IG-Architektur einen Diskussionsabend zum Thema "Erfolg durch neue Büroräume ist messbar". Nach einem Impulsvortrag von Michael Bartz über seinen Forschungsstand zur New World of Work diskutierten Architektinnen und Entscheiderinnen aus der Wirtschaft im Rahmen eines World-Cafe-Settings die Auswirkungen bezogen auf die Themenkreise Mensch & Führung, Architektur & Bürowelten, Technologie & Generationen sowie Zeit und Vertrauen. Hier eine Auszug aus den diskutierten Schwerpunkten und Beiträgen der TeilnehmerInnen:

Mensch & Führung

Die definitiv stattfindende Veränderung der Unternehmenskultur wirkt entweder anziehend oder abstoßend auf die Menschen. Nicht alle können mit der neu gewonnen Eigenverantwortung und notwendigen Selbstdisziplin umgehen. Daher kommt es praktisch zu automatischer Abwanderung von Mitarbeiterinnen, aber auch, durch die Attraktivität der neuen Bürowelt, zu "Zuzug" .

Durch verstärkte Blindbewerbungen erleichtert sich somit die Rekrutierung neuer Mitarbeiterinnen für das Unternehmen.

Als essentiell kristallisierte sich für das Management das Führen durch Zielvereinbarungen heraus. Hierarchien werden flacher und die Führung muss sich unbedingt mit der neuen Arbeitsweise identifizieren und diese authentisch vorleben.

Es werden auch in Zukunft nicht nur eine einzige, sondern dennoch verschiedene Arbeitswelten existieren.

Architektur & Bürowelten

In der Architektur sollte sich die Vision und die Identität des Unternehmens wiederspiegeln. Dazu benötig es Gespür der Architektinnen und Mut auf der Seite der Unternehmen. Gebäude sollten Bürowelten ermöglichen die flexibel, offen und wandelbar sind. Bestehende Angst vor Neuem kann nur durch geeignete Information an alle Entscheidungsebenen abgebaut werden. Hier sollten möglichst alle Nutzergruppen einbezogen werden. Dennoch muss es eine starke Persönlichkeit geben die bereit ist Entscheidungen zu treffen. Dies trifft gleichermaßen auf beide Bereiche zu.

Technologie & Generationen

Die Frage ob Technologie eine völlig neue Welt des Arbeitens generiert, wurde nach Rückblick auf die Entwicklung mit eher ja beantwortet. Eine Erhöhung der Geschwindigkeit, nicht immer zum Vorteil des Menschen, ist definitiv feststellbar. Als vorteilhaft stellte sich ein Kommunikationsmix aus alt (e-mail) und neu (chat) heraus, sodass ein Angebotsmix für alle Nutzer vorhanden ist. Jedenfalls bedarf es einer klaren Struktur um einem Kommunikations-Urwald vorzubeugen. Video Konferenz hat sich durch die wesentlich verbesserte Bild- und Tonqualität nunmehr durchgesetzt.

Zeit & Vertrauen

Um neue Strukturen aufzubauen und erfolgreich zu implementieren gilt es einen komfortablen Zeitrahmen zu definieren. Vorstände haben oft zu wenig Zeit zum Umbau, sehr rasch fordern Shareholder Ergebnisse ein. Vertrauen schaffen wird als eindeutiger Führungsanspruch identifiziert. Mitarbeitende müssen das Vertrauen der Chefs bekommen und merkbar spüren. Somit bedarf es einer, auf Vertrauen basierenden Unternehmenskultur. Um diese erfolgreich zu gestalten braucht es eindeutige Regeln, die zwischen Arbeitnehmerinnen und dem Management definiert und abgestimmt sein müssen.

imageFritz Hrusa, geb. 1961 in Wien. HTL für Innenraumgestaltung und Möbelbau in Mödling. 1981–1983 Mitarbeiter in der Planungsabteilung bei Thonet Vienna. 1983–2003 verschiedene Funktionen bei Hali in Wien (Büromöbel). Seit November 2003 Geschäftsführer der österreichischen Vertriebstochter von Vitra.

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Wolfgang Tonninger berichtet am Business Ready Blog (Quelle) über die aktuelle DNA Konferenz: ““Smart Afternoon” oder “Alpbach mit Rock’nRoll” wurde letzten Herbst eine interessante Veranstaltung zur neuen Welt des Arbeitens untertitelt, die von Marcus Izmir und der migroup ausgerichtet wurde.  Dabei ging es weniger um doziert vorgetragene Inhalte, als auch um das Erlebnis und die gemeinsame Reflexion neuer Arbeitswelten und das bewusste Zulassen “ungezwungener” Kommunikation. Warum im Veranstaltungstext dafür das Wort “unverbindlich” gewählt wurde, entzieht sich unserer Kenntnis.”

Ein VIDEO-Protokoll ist auf vimeo verfügbar: http://vimeo.com/62323608

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Am 24. Januar 2013 öffnet das Human Capital Forum im Rahmen seiner Human Capital Forum Worldwide Tour zum ersten Mal seine Pforten in Deutschland.

150 CEO’s, Geschäftsführer und HR Directors von TOP Konzernen werden zu diesem hochkarätigen HR Event im Hamburger Empire Riverside Hotel erwartet. Diese internationale Plattform informiert über HR Trends, Visionen und Strategien durch interaktive Präsentationen von herausragenden internationalen Bestsellerautoren sowie Präsentationen von nationalen TOP HR Professionals.

Es umfasst die spannenden Themenkomplexe:

1. Germany’s next leaders: Nachhaltiges Management & die nächste Generation der Führungskräfte

2. HR & Social Media: Personalmarketing, Employer Branding & Personalrekrutierung mit Hilfe von Social Media.

3. „New World of Work“: Menschen, Arbeitsplatz und Technologien.

Internationale Keynote Sprecher sind Bestsellerautoren wie Simon T. Bailey und Jabez Lebret sowie Beraterin und Führungskräfte Coach Tanya M. Odom, die für Microsoft, American Express und Deutsche Bank tätig war.

Als nationale Sprecher & Moderatoren sind u.a. mit von der Partie: Gero Hesse (Medienfabrik Gütersloh), Marcus K. Reif (Ernst & Young GmbH), Marcel Schneider (Fujitsu), Stefan Schmidt-Grell (Xing), Dr. Nicolas von Rosty ( Siemens AG), Peter Friederichs ( Human Capital Club Deutschland e.V.), Michael Bartz ( IMC FH Krems)), Dr. Ulrich Goldschmidt (DIE FÜHRUNGSKRÄFTE).

Weitere Infos hier:

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Alpbach inspiriert. So auch der gemeinsame Blick in die Zukunft der Arbeit im Arbeitskreis “Neues Arbeiten” am 29. August. Im Mittelpunkt der Diskussion standen die ganz praktischen Erfahrungen der Belegschaft von Microsoft Österreich mit dem eigenen neuen Büro und neuen Arbeitsformen. Hier eine Zusammenfassung der in Alpbach diskutierten Daten und Fakten aus dem gemeinsamen Forschungsprojekt von IMC FH Krems und Microsoft Österreich:

Im Oktober 2012 öffnete das neue Microsoft Büro in Wien seine Pforten. Das Neue dabei: Arbeit findet nicht mehr explizit im Büro statt; Mitarbeiter wählen Arbeitsort und –zeit frei. Das Büro selbst bekommt eine neue Rolle und dient zukünftig primär als Treffpunkt für Mitarbeiter, Kunden, Partner und Lieferanten im Microsoft-Ecosystem.

Das neue Büro ist die sichtbarste Änderung bei der Transformation der österreichischen Microsoft-Organisation in Richtung „Neues Arbeiten“. Diese Transformation geht Microsoft ganzheitlich an und sie führt zu Veränderungen auf drei Ebenen. Diese sind „Mitarbeiter & Prozesse“, der Büroraum und die eingesetzten Technologien für Zusammenarbeit und Kommunikation im Unternehmen.

Michael Bartz, Leiter des „New World of Work“ Forschungszentrums an der IMC FH Krems, begleitet über drei Jahre den Transformationsprozess bei Microsoft Österreich wissenschaftlich. Ziel ist, den Einfluss des neuen Arbeitens auf das Unternehmen, seine Mitarbeiter und Kunden zu messen. Am Ende steht die Frage nach dem Return of Investment neuer Arbeitsformen.

Der Return of Investment wird schon im ersten Jahr nach der Büroeröffnung auf der Kostenseite sehr deutlich: Der Bedarf an Arbeitsplätzen im Büro reduzierte sich um 25%. Stattdessen wurden kollaborative Flächen (Social Areas, Meetingräume, etc.) um das Dreifache vergrössert; gleichzeitig konnte die Gesamtfläche des Büros reduziert werden. Dadurch werden mit dem neuen Bürokonzept ca. 15% Facilitykosten jährlich eingespart (Miete, Betriebskosten, Reinigung, Energie, etc.). Dieser Kostenblock stellt in den meisten Unternehmen nach Personal den grössten Kostenblock dar. – Die Mitarbeiter sind mit dem neuen Nutzungs- und Flächenkonzept im neuen Büro messbar sehr zufrieden. Die Zufriedenheit mit der Raumsituation im Unternehmen machte einen Sprung von 30% nach oben seit dem Einzug in das neue Büro.

Ebenfalls finanziell belastend für Unternehmen sind Reisekosten. Diese konnten bei Microsoft in Österreich um 30% reduziert werden durch Umstellung auf Microsoft Lync Online Meetings. Der Umstellungsprozess auf Online Meetings begann bereits 2010. Zweiter positiver Effekt: Durch die Ausbreitung der Lync Online-Meeting-Technologie etablierte sich schrittweise ein vermehrt virtuelles Arbeiten in der Organisation. Mit der Eröffnung des neuen Büros im Oktober 2012 schlüpfte die Organisation dann in die passende neue Bürohülle. Die Neuerung dabei war, dass ab diesem Zeitpunkt virtuelles Arbeiten auf Distanz nicht nur toleriert sondern explizit gewünscht und zum Kernprinzip des Arbeitens bei Microsoft Österreich wurde.

Das „Umlegen des Schalters“ hin zu konsequentem virtuellen Arbeiten führte im ersten Jahr nach der Umstellung zu keinerlei Produktivitätsverlusten. Im Gegenteil konnte sogar ein weiterer Produktivitätsanstieg von 5% verzeichnet werden (Das korreliert mit der Erfahrung, dass in den meisten Organisationen zum Beispiel die Arbeitszeit um 10 bis 15% steigt bei Einführung neuer virtueller Arbeitsformen). Gleichzeitig kletterte der Indikator für „Kreativität im Job“ um 5% hinauf; Kreativität im Job ist ein wichtiger Treiber zur Steigerung der Lösungskompetenz einer Organisation (neben z.B. Diversität). Und der Indikator für „Spass im Job“ verdoppelte sich mit dem Umstieg auf das „Neue Arbeiten“.

Auch die Zeitbilanz der Mitarbeiter schaut nach der Umstellung auf das „Neue Arbeiten“ bereits nach wenigen Monaten wesentlicher günstiger aus: Es hätte nicht überrascht, wenn die für Abstimmungsmeetings notwendige Zeit wegen des virtuelleren Arbeitsstils nach oben geschnellt wäre. Stattdessen blieb die Anzahl der Meetingstunden pro Woche konstant. Es kam nicht zu einer Abstimmungsinflation.

Nur der relative Anteil der Online Meetings ist noch weiter gestiegen und liegt inzwischen bei nahezu 50% aller durchgeführten Meetings. Dieser Anstieg korrespondiert auch mit der Steigerung der Arbeitsstunden im Home Office, die von 1,0 auf 1,5 Arbeitstage pro Woche angewachsen ist. Abeitszeit verlagert sich also vom Büro in das Home Office.

Der Anstieg der Online Meetings und der Home Office Stunden erklärt auch, dass die Mitarbeiter inzwischen 20% ihrer Zeit sparen, die sie sonst mit dem Pendeln zwischen Büro und Zuhause verbracht haben. Diese Zeit kann jetzt sinnvoller investiert werden, z.B. in Freizeitaktivitäten zur Steigerung der „Work Life Balance“. – Ein weiterer positiver Effekt hierbei ist die Reduktion des CO2-Ausstosses um ca. 80 Tonnen im Jahr durch vermiedene Individualfahrten zwischen Büro und Daheim.

All das ist natürlich nur möglich, wenn im Unternehmen die passende Arbeits- und Führungskultur gegeben ist. „Management by Objectives“ (Zielorientierte Führung) ist einer der Schlüssel zum erfolgreichen Arbeiten auf Distanz. Ebenso unabdingbar ist die entsprechende Vertrauenskultur. Messungen zeigen, dass das Konzept aufgeht. Durch die strikte Umstellung auf virtuelles Arbeiten hat die Sichtbarkeit der Leistungen der Mitarbeiter gegenüber den Managerinnen und Managern nicht gelitten. Der Indikator für „Sichtbarkeit der Leistungen“ blieb stabil auf hohem Niveau im ersten Jahr. Gleichzeit ist aber das Vertrauen der Managerinnen und Manager in die Effizienz der Arbeit im Home Office innerhalb des ersten Jahres noch einmal um 5% gestiegen. D.h. Vertrauen und Transparenz sind gegeben.

Mit dem neuen Microsoft Geschäftsjahr 2013, das im Juli 2012 beginnt, geht auch das wissenschaftliche Projekt in die nächste Phase. Erstmals wird es möglich sein, betriebswirtschaftliche Kennzahlen aus dem ersten Geschäftsjahr nach der Büroeröffnung mit Geschäftsjahren davor zu vergleichen. Insbesondere wird der Fokus auf HR-Kennzahlen liegen – aber ebenso auf Finanzkennzahlen rund um Umsatz und Gewinn. Das ermöglicht einen noch tieferen Einblick den Return on Investment für das „Neue Arbeiten“.

Kontakte:
Alexandra Moser (Microsoft Österreich), alexandra.moser@microsoft.com
Michael Bartz (IMC FH Krems), michael.bartz@fh-krems.ac.at

Autor dieses Artikels ist:
Michael Bartz, Prof. International Business and Export Management, IMC FH Krems

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Am 21. Juni fand in Wien die “Future of Work” Konferenz im aussergewöhnlichen Novomatic Forum statt. Industrieexperten präsentierten "First Hand Experiences”:

  • Michael Weiss, Erste Bank
  • Andreas Schachenhuber, Würth
  • Alexandra Moser mit dem wirklich aussergewöhnlich Büro von Microsoft Wien
  • Prof. Mark Müller-Eberstein, usw. usw.

Die Konferenzvorträge stehen auf der Plattform der Veranstalters L.S.Z. zum Download bereit:

http://www.lsz-consulting.at/Future_of_Work_Downloads-256

Auch mein Vortrag zum Thema “Herausforderungen auf dem Weg zum Unternehmen der nächsten Generation”  ist im zip-File enthalten (Filename: 10_Bartz_IMC FH Krems_klein), das heruntergeladen werden kann.

Übrigens war das Veranstaltungsformat der L.S.Z. richtungsweisend: Statt in Sesselreihen einen Tag lang eingezwängt zu sein, hat L.S.Z. gemeinsam mit Bene den Konferenzsaal wie ein State of the Art Büro gestaltet mit Sitzgruppen, Kommunikationsinseln und Relax Areas. Regel war: Es gibt keine Regel. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer war aufgefordert, zuzuhören, zu brunchen, zu arbeiten im eigenen Rhythmus. Was war das Resultat: Noch nie habe ich Besucher einer Konferenz über den ganzen Tag so konzentriert und aktiv an Vorträgen zuhören und teilhaben gesehen. Wenn man das Modell auf die Arbeitswelt überklappt, ist vorstellbar, welches Potential an  Produktivitätsgewinnen in heutigen Unternehmen steckt.

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31. August im Blaha BüroIdeenZentrum in Korneuburg: Brigitte Ederer, Wolfgang Mazal, Johannes Gutmann und Friedrich Blaha diskutierten die Zukunft der Arbeit.

Der Veranstalter das Alois-Mock-Institut fasst die Highlights zusammen. Spannend zu lesen, da z.B. Brigitte Ederer für ungefähr 360.000 Arbeitskräfte verantwortlich ist bei Siemens. In so einem Sample lassen sich natürlich Trends sehr sicher frühzeitig erkennen. Hier also die Zusammenfassung:
“Der „war of talents“ der Kampf um Talente, ist ein europaweites Phänomen, welches Siemens-Managerin Brigitte Ederer, verantwortlich für weltweit 360.000 Mitarbeiter, zunehmend beobachtet. Dies sei der nächste Schritt, wenn wir heute vom Facharbeitermangel sprechen. „Wir können der Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeitern und dem daraus resultierenden Kampf um Talente, entweder mit mehr Zuwanderung, mehr Frauenbeschäftigung oder längerem Arbeiten begegnen – am besten wäre eine gesunde Mischung“, so Ederer.

„Wir wissen woran es fehlt, wir wissen wie viel fehlt, wir wissen nur nicht genau, wie wir darauf reagieren sollen“, bestätigt dabei Arbeits- und Sozialrechtsexperte Wolfgang Mazal. Bereits jetzt hätten 50% der Einzuschulenden in Wien einen Migrationshintergrund, was bedeutet, dass wir einer noch pluralistischen Gesellschaft entgegen gingen. Wichtig sei eine offene Gesellschaft, sonst gehen qualifizierte Arbeitskräfte in attraktivere Länder, wie die USA oder Kanada. Was die Frauenbeschäftigung betrifft, so machen Studien das Festhalten von Frauen an klassischen Frauenberufen am mangelnden Arbeitsumfeld fest. „Wenn sich eine junge Frau für die Mechaniker-Lehre entscheidet, muss sie lange suchen, um eine Werkstatt zu finden, in der keine Pin-up-Kalender hängen“, erklärt Mazal.

Gerade in den älteren Mitarbeitern sehen Ederer und Mazal großes Zukunfts-Potential. „Wenn ein Mitarbeiter 50 oder 55 Jahre alt ist, wird in der Regel aufgehört, in ihn zu investieren, obwohl in Deutschland das gesetzliche Pensionsantrittsalter bereits bei 67 Jahren liegt. Da wird ein Umdenken stattfinden müssen“, betonte die Siemens-Managerin. Prof. Mazal hob die Notwendigkeit einer gesunden Arbeit und einer gesunden Freizeitgestaltung hervor, um auch im Alter leistungsfähig zu bleiben.

Johannes Gutmann, Gründer und Besitzer von Sonnentor, stellte vor allem die Freude an der Arbeit ins Zentrum einer leistungsfähigen Belegschaft. Nur motivierte Mitarbeiter, die glücklich in ihrer Arbeit sind können wirklich Großartiges leisten. Sogenannte „Office-fun-parks“, Arbeitsplätze, an denen das Wohlbefinden der Mitarbeiter an oberster Stelle steht, sind die neuesten und innovativsten Umsetzungen dieser neuen Philosophie. Friedrich Blaha, Geschäftsführer von Blaha-Büro-Ideenzentrum, führte dieses neue Arbeitsplatzkonzept anhand der neuen Google-Europa-Zentrale in der Schweiz aus. „12.000 m² mit umfangreichen Freizeit- und Wohlfühlangeboten stehen dort rund 300 Mitarbeitern aus 40 Nationen zur Verfügung. Erfolgreiche Unternehmen verhindern mit attraktiven Arbeitsplätzen Know-how-Verlust durch Kündigung oder Überarbeitung und fördern damit Kreativität“, so Blaha.” Viel Stoff, aber nicht genug: Brigitte Erwähnte erwähnte auch noch einen Trend zu multiplen akademischen Abschlüssen. Z.B. ein Doppelabschluss wie im Export Studium an der IMC FH Krems. Passt irgendwie gut ins Bild der Neue Welt des Arbeitens.

Übrigens: Christian Gepp, Bürgermeister von Korneuburg, sass im Zuschauerraum. Dazu kam mir in den Sinn: Könnte Korneuburg zur Ideen- und Vorzeigestadt für das Neue Arbeiten werden? Das Blaha BüroIdeenZentrum ist ein Startpunkt. Hat Christian Gepp vielleicht das selbe gedacht?

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Am 29. August wird im Rahmen des Forums Alpbach ein Arbeitskreis “Neues Arbeiten” durchgeführt. Forum Alpbach dazu:

“Der gesellschaftliche Wandel, getrieben durch Technologie und Innovation, ermöglicht und fordert neue Formen der Zusammenarbeit. Im Rahmen des Projekts "Das neue Arbeiten" hat Microsoft mit WissenschaftlerInnen aus verschiedenen Fachbereichen ein Konzept zur Neuorganisation von Arbeitsabläufen entwickelt, das Innovation und Produktivität der MitarbeiterInnen fördert. Der Arbeitskreis beleuchtet die Vorteile dieser Form von Arbeitsorganisation und fragt, welche Probleme – insbesondere im Bereich der Work-Life-Balance – auftreten können. Wie bereitet man MitarbeiterInnen auf diese Situation vor, und wie gehen sie mit den neuen Rahmenbedingungen um?”

Geplante Expertenrunde im Arbeitskreis:

BARTZ Michael, Professor für Exportorientiertes Management, IMC Fachhochschule Krems GmbH

HEINISCH-HOSEK Gabriele, Bundesministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst der Republik Österreich; Bundesvorsitzende der SPÖ-Frauen, Wien, ,

KATZIAN Wolfgang, Vorsitzender, Gewerkschaft der Privatangestellten; Abgeordneter zum Nationalrat sowie Energiesprecher, Sozialdemokratische Parlamentsfraktion, Wien,

KRIMS Jan, Senior Manager, Deloitte Human Capital Consulting, Wien

MOSER Alexandra, Leiterin, Gruppe Microsoft Office Division, Microsoft Austria GmbH, Wien, Moderation

Der Arbeitskreis wird die Möglichkeit bieten, erste Ergebnisse aus der Langfriststudie der Microsoft Österreich mit dem IMC FH Krems zu reflektieren und über Implikationen für andere Unternehmen und Industrien zu diskutieren. Ziel der Studie ist es, über einen Zeitraum von drei Jahren die Auswirkungen des “Neuen Arbeitens” auf die Microsoft Österreich Organisation in harten Zahlen, Daten und Fakten zu messen.

Infos zum Forum Alpbach: http://www.alpbach.org/

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