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Archive for the ‘Büro Best Practice’ Category

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Die neue Welt des Arbeitens in der Praxis erleben, bewährte Best Practices kennenlernen und Erfahrungen austauschen. Das ist das Ziel des New World of Work Experience Days, zu dem das Next Generation Enterprise (NGE) Institut einlädt.

Dieser Kompaktworkshop findet am 17. November in der neuen Zentrale von Biogena in Salzburg statt. Die Gestaltung der Zentrale wurde von A bis Z auf die flexiblen, offenen Arbeitsweisen des Unternehmens ausgerichtet.

Tagesprogramm

  • „New World of Work Impulsvortrag“ von Prof. Michael Bartz von der IMC FH Krems (Trends, Unternehmensbeispiele, Benchmarks)
  • Einführung in das Neue Arbeiten bei Biogena durch die Geschäftsführer Julia Ganglbauer, MSC & Roman Huber, MSc
  • Mittagessen im Biogena Bio-Bistro von Biogena und Erfahrungsaustausch
  • Betriebsbesichtigung Biogena Zentrale und Erfahrungsaustausch mit MitarbeiterInnen von Biogena während der Tour
  • „Wie kann ich das Neue Arbeiten in meinem Betrieb umsetzen und wie rechnet sich das?“ – Interaktive Q&A, Diskussion und Reflektion des Erlebten mit Prof. Michael Bartz

Die TeilnehmerInnen erhalten eine Zusammenfassung der Ergebnisse im Format einer Business Graphik. Diese entsteht im Hintergrund live während des Workshops.

Beginn 9.00 Uhr, voraussichtliches Ende 14.30 Uhr

Teilnahmebeitrag pro Person: 1.200 EUR zzgl. 20% Umsatzsteuer

Der Workshop findet statt bei Anmeldung von mehr als 15 Personen (Rechnungsstellung erfolgt nach Teilnahmebestätigung nach Erreichen der MindestteilnehmerInnenzahl). Die Zahl der TeilnehmerInnen ist auf 40 Personen limitiert, um einen interaktiven und fundierten Austausch sicherzustellen.

Anmeldung zum Workshop bitte per Mail an: thomas.schmutzer@nextgenerationenterprise.institute

In English:

Get to see the New World of Work in reality, get to know best practices which work and exchange experiences. This is the purpose of the New World of Work Experience Day, run by the Next Generation Enterprise (NGE) Institute.

This very compact workshop format takes place on November, 17 at the new headquarters of the company Biogena in Salzburg, Austria. The design of these headquarters were entirely oriented at flexible and open workstyles.

Program

  • New World of Work key note of Prof. Michael Bartz of IMC University of Applied Sciences Krems (trends, industry examples, benchmarks)
  • Introduction to the Biogena way of working by the leadership team members Julia Ganglbauer and Roman Huber
  • Lunch at the Biogena organic food bistro and experience exchange
  • Tour through the headquarters and discussing experiences with Biogena employees during the tour
  • ‘How to implement New World of Work concepts in my firma and is there a Return on Investment?’ interactive Q&A, discussion and reflection with Prof. Michael Bartz

Participants will receive a summary of the workshop in a business graphics format. The business graphics are developed live in the background of the workshop.

Start: 9.00 am, expected end at 2.30 pm

Cost per participant: 1,200 EUR plus 20% Value Added Tax

The workshop will take place from more than 15 bookings on (invoicing only takes place after confirmation that the minimum booking number has been achieved and the workshop takes place). Total number of participants is limited to 40 persons in order to ensure interactive and in depth discussion and exchange.

The workshop will be held in German language. On request, we can arrange a personal translator (whisper interpreting) at your own cost.

Please send your registration request here:

thomas.schmutzer@nextgenerationenterprise.institute

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Microsoft Deutschland hat die neue Zentrale in München eröffnet. Vier Grundbausteine bildeten die Basis für die Planung des neuen Büros. Diese Grundbausteine definieren die grundsätzlichen Arbeitszonen oder Workspaces, die MitarbeiterInnen flexibel nutzen können. Microsoft beschreibt es selbst so:

Think Space:

“Cubes & Lounge-Sessel bieten individuelle Rückzugsmöglichkeiten. Der gesamte Bereich ist als „Quiet Area“ gekennzeichnet.”

Share & Discuss Space:

“Die dynamische Arbeitsumgebung fördert Kommunikation und Dialog. Hier können Brainstormings stattfinden, Ideen gemeinsam entwickelt oder Konzepte diskutiert werden.”

Converse Space:

“Dieser Bereich zeichnet sich durch eine Vielfalt an Arbeitsmöglichkeiten aus und bietet Flächen für kollaboratives Arbeiten. Er ist für gemeinsame Projektarbeit geeignet oder wenn Alleinarbeit/Teamwork im schnellen Wechsel erforderlich ist.”

Accomplish Space:

“Hier kann jeder Mitarbeiter sich konzentriert und individuell am Schreibtisch seinen Aufgaben widmen. Es handelt sich hier ebenfalls um eine „Quiet Area“.”

 

So einfach kann die Planung für Activity Based Working sein. Aber…genau dieser Ansatz muss nicht zugleich für andere Unternehmen und andere Industrie passen. Dennoch ich dieses Praxisbeispiel ein sehr gutes Best Practice Benchmark und bietet gute Erstorientierung für andere Organisationen.

Quelle Bild und Text sowie mehr Informationen: https://enterprise.microsoft.com/de-de/articles/industries/banking-and-capital-markets/smart-workspace-in-munchen-schwabing/

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Gibt es die neue Welt des Arbeitens auch in Produktionsbetrieben? Ja. Und zwar in den Verwaltungsbereichen von Produktionsbetrieben. In der Consulting Masterklasse des International Business Studienprogramms (IBE) an der IMC FH Krems haben sich mehrere Studierendenteams mit dieser Frage auseinandergesetzt. Denn Georg Fischer Automotive in Herzogenburg wollte es wissen: Wie könnte oder sollte das Arbeiten sich im Verwaltungsbereich dieses Produktionsbetriebes ändern? Erstaunlicherweise gingen die Vorschläge der Studierendenteams ziemlich exakt in dieselbe Richtung. Obwohl diese Teams unabhängig voneinander gearbeitet hatten, weil sie im Wettbewerb bei diesem Projekt standen. Was waren die Eckpunkte in den vorgeschlagenen Konzepten:

  • Offene Bürostrukturen
  • Teilweise auch Shared Desk, z.B. für Projektarbeit
  • Papierarmes Büro, also Ausbau des Digitalisierungsgrades der Verwaltung
  • Nutzung mobil-flexibler Arbeitsweisen, z.B. Home Office
  • Aber auch Attraktivierung des Firmenbüros, z.B. durch Schaffung neuer, grosser Social Areas

Als Best Practice Beispiel wurde auch der Hersteller ZF aus Friedrichshafen herangezogen (Siehe Bild oben, Quelle: https://www.chairholder.de/zf-friedrichshafen). ZF ist ebenso wie Georg Fischer als Zulieferer im Automobilsektor tätig und stellte daher einen valides Benchmark für die Studierenden dar.

Einen halben Tag lang haben die Studierenden ihre Vorschläge dem Führungsteam von Georg Fischer Automotive präsentiert. Im Juni wird es von der Unternehmensführung ein Feedback geben, und zwar dann sollen die Studierenden erfahren, welche der Vorschläge in der nächsten Zeit übernommen und in der Praxis in Herzogenburg umgesetzt werden.

Mehr Informationen zum IBE-Studiengang: https://www.fh-krems.ac.at/de/studieren/master/international-business-and-export-management/uebersicht/#.WRG4aOXyjQU

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…das kann man über wissenschaftliche Untersuchungen herausfinden. Man kann es aber auch herausfinden über Angebote und Services, die sich im Markt etablieren. Ein Beispiel ist die Jobbörse “join”. Diese Jobbörse sticht besonders hervor. Und dadurch, dass sie hervorsticht, gibt sie uns auch eine Antwort auf die Frage “Was ist MitarbeiterInnen wichtig?”.

join ist spezialisiert auf Jobangebote die insbesondere von Unternehmen der nächsten Generation. Also Jobangebote die mehr Flexibilität bieten in Bezug auf Arbeitszeit und Arbeitsort und die kompatibler sind mit mit dem Privatleben und Anforderungen des Privatlebens. Die Gründerin von join – Maria Gerono – sagt dazu:

“Unser Ziel: Menschen dabei zu unterstützen, den Job zu finden, der in ihr Leben passt. …Wir sind zwei Gründerinnen und unser Startschuss war die eigene Erfahrung. Mit den Kindern kam die Schwierigkeit einen Arbeitgeber zu finden, der flexibel genug ist, ein Arbeiten “mit Familie” zu ermöglichen. Unsere eigene Suche war ernüchternd, weil Suchmaschinen und Börsen in anderen Suchkategorien funktionieren.”

Um Jobs aufzuspüren, die diesen Anforderungen genügen, durchsucht join andere Online-Jobbörsen und filtert anhand bestimmter Kriterien die entsprechenden “Next Generation” Job Angebote heraus. Im Screenshot oben sieht man, welche Selektionskriterien join bei der Suche verwendet. Und dieser Screenshot gibt auch gleich die gezielt Antwort auf die Frage, was MitarbeiterInnen wichtig ist heute.

Mehr Infos zu join gibt es hier:

https://www.jobinnovator.com/

Und in einigen Wochen erscheint bei Springer auch das Buch “Unternehmen der nächsten Generation” mit Erfahrungsberichten aus Betrieben, in denen die neue Welt des Arbeitens bereits Realität ist. Mehr Informationen zum Buch gibt es hier:

http://www.springer.com/de/book/9783662528181

Das Buch kann auch bereits auf Amazon vorbestellt werden:

https://www.amazon.de/

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Schiffscontainer sind nicht teuer und lassen sich relativ einfach in Meetingräume konvertieren. Hier ein Beispiel aus der Schweiz. Mehr Informationen und Bildquelle: http://bestofshippingcontainers.com/group8-shipping-container-office/

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Ohne weiteren Kommentar, außer: Querdenken bei der Bürogestaltung lohnt sich, wie dieses Beispiel aus New York zeigt.

Quelle: http://officesnapshots.com/2015/09/24/homepolish-new-york-city-offices/

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Unter dem Titel „Büro 3.0 – Interaktionsplattform der nächsten Generation“ fand auf dem HR-Summit 2015 in der Hofburg in Wien ein ExpertInnen-Workshop statt. An der ExpertInnen-Runde nahmen 30 österreichische HR-ManagerInnen und HR-Manager teil. Ziel des Workshops war die Erstellung eines Anforderungsprofils für das Büro der nächsten Generation. Basis für die Diskussion bildete ein Impulsvortrag zu New World of Work Trends von Michael Bartz (Prof. IMC FH Krems) und Ernst Machart (CEO IWS TownTown AG).

Im Vortrag wurde ein Überblick gegeben über die massiven Veränderungen und Entwicklungen in Richtung neuer innovative Arbeitsweisen, die bereits heute in Betrieben, kompletten Branchen und Industriezweigen zu beobachten sind. Am Beispiel des Bauprojektes ORBI-Tower, das derzeit im dritten Bezirk in Wien entsteht, wurde aufgezeigt, wie die Anforderungen der neuen Arbeitswelten in Architektur und Bürogestaltung übersetzt werden können. Auf Grundlage der Impulsvorträge leitete die ExpertInnen-Gruppe Anforderungen an das Büro der nächsten Generation ab. Dabei entschieden sich die anwesenden TeinehmerInnen für einen ganzheitlichen Ansatz.

Es wurden nicht nur klassische Raum- und Facility Aspekte diskutiert, sondern auch die Themen Mensch, Organisation, Prozesse und IT inkludiert und in Anforderungspunkte für das Büro der nächsten Generation übersetzt. So ist ein ganzheitliches, disziplinübergreifendes Anforderungsprofil entstanden. Was sehr überraschte war die Tatsache, dass die HR-MangerInnen sich sehr einig waren und ein gemeinsames Bild vor Augen hatten; sehr präzise und bewusst formulierten sie ihre Vorstellungen, Erwartungen und Anforderungen an das Büro der nächsten Generation.

Darüber hinaus wurde deutlich, dass das Büro der nächsten Generation keine Forderung an die Zukunft ist; Büros mit diesen Standards werden bereits jetzt benötigt. Das ist nicht nur eine Frage der Produktivität und Leistungsfähigkeit von Unternehmen, sondern auch der Attraktivität als Arbeitgeber. Die Ergebnisse des Workshops wurden in einem ausführlichen Whitepaper mit dem gleichnamigen Titel „Büro 3.0 – Interaktionsplattform der nächsten Generation“ zusammengefasst.

Dieses Dokument steht auf hier zum Download bereit:

Whitepaper – Büro 3.0

Quelle Text und Bild: http://blog.orbi-tower.at/

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Ein Gastbeitrag von Sabine Zinke

Warum hängen Mitarbeiter oft an ihren kleinen, gar nicht so attraktiven und sogar hässlichen Büros?
Warum lösen Veränderungen der Arbeitsräume so große Ängste und Widerstände aus?

Es ist ein Bruch des sozio-räumlichen Vertrags!!!

Der sozio-räumliche Vertrag ist ein Versuch, die psychologische Dynamik, die bei intendierten Veränderungen des Arbeitsraums entsteht, zu erklären und zu beschreiben.

Der Begriff des soziospatial contract wurde von der Umweltpsychologin Jacqueline Vischer geprägt und lässt sich etwas sperrig mit sozial-räumlichem Vertrag oder sozio-räumlichem Vertrag übersetzen.

Der sozio-räumliche Vertrag ist angelehnt an den Begriff des psychologischen Vertrags – dieser “bezeichnet gegenseitige Erwartungen und Angebote von Arbeitnehmer und Arbeitgeber als Bestandteil der Arbeitsbeziehung. Es handelt sich dabei um „mehr oder weniger implizite Erwartungen und Angebote“, die über den (schriftlichen) Arbeitsvertrag hinausgehen.” (Wikipedia)

Jacqueline Vischer beschreibt in ihrem Buch “Space meets Status” den impliziten Deal zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber der verantwortlich ist für die symbolische Kraft des Arbeitsraums.  Diese Kraft basiert auf der Beziehung der Organisation zu ihren “Räumen” – alle Entscheidungen, die Organisationen in Bezug auf ihre Arbeitsräume treffen, haben einen langfristigen Effekt, der wiederum die impliziten Regeln des Arbeitnehmer – Arbeitgeber Vereinbarung beeinflusst. Diese Vereinbarung ist der sogenannte sozio-räumliche Vertrag.

Dieser Vertrag, nie explizit gemacht und nur wahrgenommen wenn er verletzt wird, inkludiert RAUM als eine Kernkomponente der Vereinbarung zwischen beiden Seiten. Der Raum, der dem/der ArbeitnehmerIn zur Verfügung steht, um seine/ ihre Arbeit auszuführen, symbolisiert auch andere implizite Teile des Vertrags, zum Beispiel Mitarbeiter Loyalität, Verlässlichkeit, Ehrlichkeit und Produktivität. Der Raum kommuniziert, wie wichtig Mitarbeiter sind und mit wem erwartet wird, dass sie interagieren. Kurzum, das individuelle Büro, der Arbeitsplatz, Arbeitsraum ist ein kraftvolles und tiefgreifendes Symbol der wechselseitigen Rechte, Verantwortlichkeiten, Erwartungen und Verbindlichkeiten des Individuums und der Organisation.

Die wichtigsten meist unhinterfragten Annahmen, auf denen der sozio-räumliche Vertrag basiert, sind Territorialität, Leistung/ Produktivität und Umweltkontrolle.

Entscheidungträger, Planer und Designer, welche die Dynamik von Arbeitsraumveränderungen positiv nützen möchten, sollten verstehen, wie diese drei Kräfte wirken. Es braucht ein Bewusstsein für die tiefe psychologische Verbindung, die Menschen mit ihrem Arbeitsraum haben. Arbeitsraum ist nicht nur eine Ressource und ein Mittel zum Zweck, sondern bedient ein primitives menschliches Bedürfnis  – Territorium zu besetzen.

Territoriales Verhalten im Arbeitskontext zeigt sich in der Verteidigung gegen Eindringen und Ablenkungen. Das Verhaltensrepertoire inkludiert das Markieren von Abgrenzungen, physisch und mental,  Dekorieren und Personalisieren und ein gewisses Maß an Kontrolle, nicht nur über den Kontakt mit anderen Menschen, sondern auch über die Art des Arbeitsraums, den man verwendet.

Beispiele für die Antwort der klassischen Arbeitsraumgestaltung auf die territorialen Bedürfnisse waren und sind: ein physisch abgegrenztes Büro für das Bedürfnis nach Privatheit, mehr Raum für das Bedürfnis nach Status, viel Ablage für das Bedürfnis nach Wurzeln.

Die Definition, Bedeutung, Prinzipien der Arbeitsraumgestaltung haben sich verändert, die Wechselwirkung von Arbeitsraum, Strategie, Struktur und Unternehmenskultur wird heute vielfach mitbedacht und aktiv zu deren Gestaltung genützt.

Nur, was bedeuten diese Veränderungen (auch in Gesellschaft und Organisationen generell) für diese basalen menschliche Bedürfnisse im Zusammenhang mit Arbeitsraum? Es braucht eine neue Antwort.

Arbeitsraum, in der Funktion als Territorium, verbindet Mitarbeiter mit der Organisation. Mitarbeiter brauchen einen “Platz” in der Organisation der wahrgenommen, wertgeschätzt wird und über den sie ein gewisses Maß an Kontrolle haben. Dieser Platz ist nur teilweise ein physischer, auch weil Arbeitsraum, so wie Arbeit, nicht mehr ausschliesslich über die Grenzen von Ort und Zeit definiert werden kann, in denen Geld verdient wird.

Verändern sich basale menschliche Bedürfnisse auch mit der gesellschaftlichen Entwicklung? Oder nur deren Ausdruck?

Ein Gedankenexperiment am Beispiel des Bedürfnis nach Status – dem Bedürfnis nach einer Verortung in der Organisation.

Auch wenn sich die Bedeutung von räumlich Statussymbolen langsam verändert und die jungen Generationen ein anderes Verständnis und andere Symbole von Status haben, so spiegelt der zugeordnete Raum in vielen sozio-räumlichen Verträgen immer noch die Wichtigkeit von sozialer Rolle und Rang wieder. Job, Selbstbild, soziale Rolle und Rang haben einen Bezug zum Arbeitsraum und daher eine Funktion in der Erhaltung der eigenen Identität. Jede Veränderung des Arbeitsraums ist daher potentiell bedrohlich, nimm mir die Wand, die Tür und du veränderst nicht nur den Raum, sondern auch meine Arbeit, meine Rolle, mein Selbstverständnis.

Nur langsam verändert sich eine Grundannahme des sozio-spatial contracts – größerer, schönerer Arbeitsraum ist ein Zeichen von Aufstieg in der Organisation – ist der Beweis für den impliziten sozialen Vertrag zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

Das mag überzogen und veraltet klingen, doch gerade die subtilen und impliziten Symbole halten sich hartnäckig. Wenn, in der neuen Arbeitswelt, nur eine Person an ihrem Territorium festhält, dann signalisiert das dem Rest der Organisation, dass der “alte” sozio-räumliche Kontrakt noch gilt.

Es braucht daher neue Antworten auf – in diesem Fall – das Bedürfnis nach Status, eine neue, vielleicht raumunabhängige, Symbolik und damit eine neue Aushandlung des sozio-räumlichen Vertrags.

Quelle und mehr: http://www.mehrwertbuero.com/2015/09/15/the-sociospatial-contract/

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So lässt sich ein Atrium im Bürogebäude auch nutzen. Gesehen auf:

http://www.inc.com/articles/201110/coolest-offices-hok-architecture-london.html

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Kapsch CarrierCom hat den ATGA Next World of Work Award gewonnen. Was ist das Besondere an den Arbeitwelten bei Kapsch? Es ist die enge Verbindung von Arbeitskultur und Arbeitsweisen.

Das ist auch am neuen Büro von Kapsch CarrierCom ablesbar. Ein Beispiel: Die Arbeitskultur bei Kapsch CarrierCom ist durch Büropräsenz geprägt und durch hohe Betriebszugehörigkeit der MitarbeiterInnen; der Schnitt liegt weit über 10 Jahren. Diese Tatsachen habe auch das Design des neuen Büros der Zentrale von Kapsch CarrierCom in Wien beeinflusst. Im neuen Büro wurde jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter ein eigener Schreibtisch zugeordnet. Shared Desk gibt es nur sehr eingeschränkt im Sinne von Hotelling für MitarbeiterInnen aus anderen Standorten.

Die Werte des Unternehmens drücken sich auch in der Ausstattung der Schreibtischarbeitsplätze aus. Jeder Arbeitsplatz wurde mit einem elektrisch höhenverstellbaren Schreibtisch ausgestattet. Das ist eine wichtige und hochgradig wirksame Investition in die Gesundheit der MitarbeiterInnen. Es ist zu erwarten, dass langfristig Krankenstände zum Beispiel durch Muskel-Skelett-Erkrankungen in der Zentrale von Kapsch CarrierCom zurückgehen werden sowie weiterer überwiegend mit sitzender Tätigkeit verbundener Krankheitsbilder. D.h. langfristig wird diese Investition einen positiven ROI liefern durch reduzierte Ausfallstage. Heute – kurzfristig – ist es ein Ausdruck der sozialen Verantwortungsübernahme des Unternehmens und von Wertschätzung – also die Übersetzung von Werten und Unternehmenskultur in greifbare Arbeitswelten.

Es gibt noch viel zu berichten über die neue Zentrale von Kapsch CarrierCom. Denn den Besucher und BesucherInnen erwarten viele Überraschungen im neuen Gebäude. Denn die MitarbeiterInnen haben die Zentrale mitgestaltet. So ist das Büro mit ein Ausdruck der Haltung und der Einstellungen der MitarbeiterInnen. Sozusagen ein Stück materialisierte Arbeitskultur.

Weitere Informationen zur neuen Zentrale von Kapsch CarrierCom bei teamgnesda:

http://austria.teamgnesda.com/portfolio/kapsch-carriercom-ag-kcc/

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