RMW: Hausaufgaben im Vorfeld mobiler Arbeitsweisen

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In den vorherigen drei Artikeln wurde die erste große Hausaufgabe dargestellt, die unbedingt am Beginne oder vor dem Beginn der Einführung mobiler Arbeitsweisen zu erledigen ist. Die erste große Hausaufgabe besteht darin, zu klären, wer im Betrieb mobil arbeiten kann und wer nicht. Das ist sicher die schwierigste Aufgabe im Vorfeld der Einführung mobiler Arbeitsweisen. Schwierig in dem Sinne: Wird dieser Teil nicht konsequent und systematisch geklärt, dann hängt die “Konstruktion schief in den Angeln”. Oder positiv formuliert: Wirklich klare Aussagen sorgen für einen “sauberen” Start und für nachhaltige Wirkung mobiler Arbeitsweisen, z.B. messbare Steigerung von Produktivität und MitarbeiterInnen-Zufriedenheit im Betrieb.

Die Liste der im Vorfeld zu erledigenden Hausaufgaben ist jedoch länger; die Klärung der Eignung von Jobrollen und Personen für mobile Arbeitsweisen ist nur der erste Punkt auf der Liste. Die gute Nachricht ist: Die Liste der Checkpunkte ist insgesamt aber überschaubar, und zwar lässt sie sich auf sechs Punkte reduzieren:

  1. Klärung der Eignung von Jobrollen und Personen…das ist bereits geklärt.
  2. Check der technischen Umsetzbarkeit mobiler Arbeitsweisen.
  3. Klärung möglicher dienstvertraglicher Implikationen.
  4. Entscheidung für den Umgang mit dem Thema “Private Unfallversicherung”.
  5. Entscheidung, ob eine Pilotierung vor der breiten Einführung stattfinden soll.
  6. Und dann die RMW, die Rules for Mobile Working. Gemeint ist das Formulieren und Vereinbaren formalisierter Regeln oder Spielregeln für mobiles Arbeiten.

Um jedem weiteren Punkt auf der Liste die Komplexität zu nehmen, wird in den nächsten fünf Artikeln jeweils dargelegt, mit welchen spezifischen Fragestellungen Betriebe konfrontiert sind, bzw. sich auseinandersetzen sollten. Oft liegen entscheidende Fragestellungen nicht auf der Hand. Außerdem werden Lösungsoptionen aufgezeigt auf der Basis von Best Practices aus den Betrieben, denen die Einführung mobiler Arbeitsweisen nachhaltig erfolgreich gelungen ist. Anschließend geht es dann inhaltlich in die Tiefe zum Thema Regeln für mobiles Arbeiten. Der Fokus liegt hierbei auf organisatorischen Rahmenbedingungen. Fragen, die hierbei behandelt werden sind: Welche Regeln müssen unbedingt aufgestellt werden, damit mobiles Arbeiten im Betrieb funktioniert? Welche Regeln kann man sich aber auch sparen aufzustellen. Gerade die zweite Frage ist wichtig, denn man möchte ja gerade Flexibilität und Mobilität im Betrieb nicht zu Tode regulieren.

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