Gebäudetransformation mit High-Speed und Präzision

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Im Sommer 2019 entstanden die Architektenpläne für das New Work Houze. Im Herbst sollte die Transformation des Gebäudebestandes beginnen. Die perfekte Lösung dafür fand sich in ungefähr 300 Metern Entfernung des New Work Houze: Das Baunternehmen [H]AUSUMZUBAU von Walter Maier und Josef Mitterhofer. Was waren die Hauptgründe mit [H]AUSUMZUBAU die Gebäudetransformation anzugehen:

Spezialisierung auf Sanierung und Umbau

Josef Mitterhofer und Walter Maier sind spezialisiert auf Gebäudesanierung und –umbau, also die Transformation von Gebäudebeständen. Das zeigte sich bereits in den Vorgesprächen in Aussagen, wie: “Das Arbeiten mit Bagger und Schlaghammer bei Abbruch und Durchbrüchen setzt die Gebäudestruktur erheblichen mechanischen Erschütterungen aus. Besser mit Diamanttrennscheiben schneiden, wo immer es möglich ist.”

Ökologische Nachhaltigkeit

Im Thema “Ökologische Nachhaltigkeit” stecken gleich drei wichtige Aspekte:

1) Wo gehobelt wird fallen Späne. Durch Abbrucharbeiten an den Fassaden und Abtransport von Abbruchmaterial auf der Baustelle besteht das Risiko der Verunreinigung der umgebenden, vitalen Grünflächen mit Schuttfragmenten, Metallteilen und Kunststoffteilen. Durch klaren Fokus auf diese Problematik, diszipliniertes Baustellenmanagement sowie zeitnahe Reinigung der Umgebungsbereiche wird die Belastung des Grünlandes durch Fremdstoffe auf ein Minimum reduziert.

2) Ziel ist den Gebäudealtbestand maximal in die neue Architektur zu integrieren, um den ökologisch negativen Auswirkungen der Gebäudetransformation zu minieren. Dennoch fallen durch Abriss und Umbau Reststoffe aller Art an. Strikte Materialtrennung durch das Bauteam vor Ort ist der Schlüssel zu maximalem Recycling dieser Reststoffe im nachgelagerten Entsorgungsprozess. Auch hier punktete [H]AUSUMZUBAU von Anfang an.

3) Der Betriebshof von [H]AUSUMZUBAU befindet sich in unmittelbarer Umgebung des New Work Houze. Dies reduziert die gefahrenen Kilometer der  [H]AUSUMZUBAU-Betriebsfahrzeuge bei Anlieferungen von Ausrüstung und Maschinen und vor allem im täglichem Arbeitsbetrieb auf ein Minimum. Das hilft, die CO2-Bilanz des Projektes weiter zu verbessern und entlastet die Verkehrsinfrastruktur.

Gesellschaftliche Nachhaltigkeit

Der Umstand, dass es sich bei [H]AUSUMZUBAU um einen Betrieb vor Ort handelt, vermittelte einen gefühlt positiven Aspekt, und zwar das Gefühl von Nachbarschaftshilfe. Natürlich ist es nur ein Gefühl, sind es schwer greifbare Vibes, die man als Unsinn abtun könnte. Aber gefühlt gibt genau dieses Gefühl dem Ganzen die Qualität eines gemeinsamen Vorhabens, das auch nach Projektabschluss weiter verbindet und das das Projekt von Anfang an in den gesellschaftlichen Kontext der Umgebung des New Work Houze einbettet. Schon im Vorfeld wurden genau diese Vibes dennoch ungemein greifbar: Die Momente, in denen Walter Maier im ostseitigen Garten stand, fasziniert von der grünen Umgebung und dem Gebäude, sind unvergessen. Immer wieder kehrte er in den Garten zurück, und haben wir nebeneinander gestanden und alles auf uns wirken lassen. Dann folgte die persönliche Vorstellung des Mitinhabers Josef Mitterhofer in einem nächsten Termin; auch das ist nicht selbstverständlich. Am Ende blieb der Eindruck: Die Zwei wollen das Projekt wirklich; ihnen ist etwas daran gelegen.

Realistische und transparente Bepreisung

Das Projekt muss sich natürlich rechnen. Budgets sind einzuhalten. Um so positiver waren zwei Aspekte:

1) Die Angebotslegung erfolgt ausgesprochen transparent. Es ist nur ein Detail: Aber in die Angebote wurden nicht nur die Positionsnummern der Leistungsbestandteile aus dem Leistungsverzeichnis übernommen, sondern auch die Beschreibungstexte. Das erhöhte zum einen die Lesbarkeit der Angebote und signalisierte aber auch – und da sind wir wieder auf den zwischenmenschlichen Ebene – inhaltliche Auseinandersetzung mit den Inhalten des Projektes.

2) Die Angebotspreise lagen von Anfang an im realistischen Bereich. An der Bepreisung war der Wille zu erkennen, das Projekt zu gewinnen. Nicht im Sinne von Preis-Dumping, sondern im Sinne einer fairen Bepreisung, also Win-Win.

Der erste Eindruck auf der Baustelle:

  • Am ersten Tag rückte ein Profiteam auf der Baustelle an, und Josef Mitterhofer rollte in der Bauhütte einen präzisen Projektplan für die nächsten drei Monate aus.
  • Schon am zweiten Tag war der erste große Fassadendurchbruch im Obergeschoss erledigt; die Abbruchkanten waren präzise versäubert – wie bei einem chirurgischen Eingriff.
  • Am dritten Tag wurde der 9 Tonnen schwere und drei Stock hohe Kaminschlot vollständig rückgebaut. Als wäre er nie dagewesen. Die unmittelbar umgebende Grünland ist komplett wieder gereinigt. Es fanden sich ganze drei Schuttkrumen in der Wiese; nicht ein Stück mehr ist übrig geblieben von einem 9 Tonnen Schuttberg.
  • Am Ende der Woche folgte ein kurzer Wochenbericht von Josef Mitterhofer per Email. Dieser Wochenbericht enthielt auch einen Ausblick auf die in der Folgewoche geplanten Arbeiten. Das ermöglichte vor dem Wochenende die enge zeitliche Koordination mit der Dachfirma von Franz Zwölfer. So kann mitten im Winter ein schmales, regenfreies Wetterfenster ausgenutzt werden, um das alte Dach zu entfernen und das Gebäude von oben neue zu versiegeln.

Um es kurz Zusammenfassen: High-Speed und Präzision zeichnen auch gleich den Start der Bauarbeiten auf der Baustelle aus. Der Einsatz von High-Tech kommt hinzu. Darüber wird später berichtet. Hier geht es zur Website des Unternehmens:

[H]AUSUMZUBAU

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