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Archiv für die Kategorie ‘Uncategorized’


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Mit der Einführung neuer Arbeitsformen kommen ganz neue Möglichkeiten der Bürogestaltung auf. Gleichzeitig florieren auch ganz neue Ideen der Bürogestaltung. Und Sie florieren im wahrsten Sinne des Wortes.

So bewundere ich die grünen lebenden Pflanzenwände, die Paul Zawilensky in der Zentrale der Microsoft Österreich in Wien geschaffen hat. Der Effekt für Raumklima, Schalldämmung und einfach das Wohlfühlen im Büro ist enorm. – Einen Nachteil haben lebende Wände heute noch: Sie erfordern bisher enormen gärtnerischen Pflegeaufwand im Büro inklusive Spezialbeleuchtung.

Vor ein paar Wochen stiess ich auf eine interessante Alternative: Mooswände. Bauschiges, flauschiges, frischgrünes Moos. Heute kam die Materialprobe aus Berlin zu mir von der Firma Freund (http://freundgmbh.com/de/produkt/evergreen/). Die Geschäftsführerin Nina Freund hat mir eine Materialprobe zu Verfügung gestellt.

Gleich ausgepackt, habe ich mit meiner Moosprobe mir besonders liebe Kolleginnen und Kollegen im Büro besucht: zum Moosstreicheln und zum Staunen. Bei dem Produkt handelt es sich um Moos, das auf eine Platte kaschiert wurde. Es soll tatsächlich von Luft und Liebe leben. Manchmal sollte es mit Wasser besprüht werden, wenn die Büroluft zu trocken wird. So bleibt es immer grün und frisch. Evergreen halt. Ich bin gespannt. In den nächsten Wochen werde ich das Produkt in meinem Büro testen. Vielleicht bitte ich auch meine Kollegen in der Biotechnologie um weitere Einblicke in die Entwicklung meines Testmooses in den kommenden Monaten (Lebt es noch, wächst es sogar?).

Auf jeden Fall birgt Evergreen ein grosses Potential für die Gestaltung lebender Wandflächen in Büros. Denn durch seine Einfachheit bietet es Alltagsbürotauglichkeit. D.h. es sind keine gärtnerischen Kopfstände mehr erforderlich, um Büros mit lebenden gründen Wänden auszustatten. Ich werde weiter berichten, welche Erkenntnisse der Moostest in den nächsten Wochen und Monaten erbringt. Wer das Testmoos in Wien gerne selbst “in freier Bürowildbahn” erleben möchte, ist herzlich eingeladen, sich bei mir zu melden. Moosbesichtigungen sind gegen Anmeldung möglich. contact@michaelbartz.com

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Vielen Dank an Michael Raberger, CEO Ricoh Austria für den Hinweis auf diese spannende Konferenz:

Am 30. April 2013 lädt die BBG Kunden und Lieferanten zur ersten BBG-Konferenz "Moderne Arbeitswelt – innovativ und mobil” ein.

Schwerpunkte der Veranstaltung

  • Welche Online-Tools erleichtern die Kommunikation und vereinfachen Prozesse?
  • Welche  Anforderungen müssen moderne Arbeitsplätze erfüllen, um den Bedürfnissen der Angestellten zu entsprechen und sie optimal bei ihrer Leistungserbringung zu unterstützen? Welche Trends gibt es?
  • Wie schauen "Future Workstyles" aus? Welchen Wert nimmt der Faktor "Mensch" an?
  • Wie gewährleistet man Datensicherheit und Verfügbarkeit bei Nutzung von Tablets und Smartphones?

Diesen Fragen muss sich heutzutage auch die öffentliche Hand stellen. Mit den vorgestellten Lösungen können auch Sie effizienter werden!
Es erwarten Sie spannende Key-Notes und die Möglichkeit, an einem der drei Workshops teilzunehmen.  Gemeinsam mit Experten kann man zu den übergeordneten Themen "Innovative IT (Elektronische Lösungen)", "Neues Arbeiten" und "Arbeitsatmosphäre" diskutieren und Schwerpunkte erarbeiten.  In einer abschließenden Runde werden die wichtigsten Key-Messages der erarbeiteten Inhalte aller Workshops präsentiert. Ein detaillierterer Nachbericht sichert auch langfristig Ihren Nutzen der BBG-Konferenz.

In den Pausen informieren 25 Lieferanten im Schauraum über elektronische und organisatorische Lösungen, um Ihnen ein erfolgreiches Arbeiten in der modernen Arbeitswelt zu ermöglichen.

Anmeldeschluss ist der 23.04.2013 (limitierte Teilnahmemöglichkeit).

Termin Dienstag, 30. April 2013, Dauer 09:30-18:00 Uhr

Veranstaltungsort:  Radisson Blu Palais Hotel, Wien

Quelle und mehr Infos hier: http://www.bbg.gv.at/forum/aktuell/details/?user_bbg_pi5%5buid%5d=427&cHash=43ffe64f2e5abe0d51bbcc2d062275d2

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Sitzen, stehen, gehen


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Ein typischer Arbeitstag – Szenario Nr. 1: Sie gehen in der Früh ins Büro. Bis dahin haben Sie entweder schon etwas Zeit im Stau verbracht oder an einer Reihe roter Ampeln geduldig gewartet. Oder Sie sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln, ggf. mit ein- oder zweimal Umsteigen, an Ihr Ziel gelangt. Unbedingt angenehm war das nicht, da um diese Zeit alle unterwegs und Busse und Bahnen eher gepackt sind mit Menschen. Im Schnitt haben Sie für den Arbeitsweg in der Früh so etwa 20 bis 40 Minuten investiert. – Im Büro erwartet Sie Ihr Schreibtisch. Hier setzen Sie sich nieder, schalten den Rechner an und legen los. Am Mittag legen Sie eine Pause ein, gehen vielleicht Essen – zum Beispiel in der Kantine – und arbeiten danach bis zum Nachmittag oder frühen Abend weiter. Natürlich sitzen Sie nicht nur an Ihrem Schreibtisch. Denn es gibt ja auch noch Meetings. Hier sitzen Sie ebenfalls, manchmal wie einbetoniert und oft kann das lang werden. Gott sei Dank lassen Sie zwischendurch bei einem Kaffee mit Ihren Kolleginnen und Kollegen gemütlich nieder. Das lockert den Tag im Büro auf und ist wichtig für Sie. Am Nachmittag oder Abend fahren Sie dann nach Hause. Wieder irgendeine Zeit zwischen 20 und 40 Minuten. Wieder mit ein wenig Stau, roten Ampeln oder in eher eng gepackten öffentlichen Verkehrsmitteln, da ja alle um die Zeit unterwegs sind.

So kann Ihr Arbeitsalltag heute aussehen – Szenarion Nr 2: In der Früh nehmen Sie sich Zeit für eine konzeptionelle Arbeit oder Sie müssen noch Unterlagen in Ruhe prüfen. Da bleiben Sie zu Hause und klappen einfach Ihr Notebook auf. Oder Sie gehen in den CoWorking-Space um die Ecke; das kostet Sie 5 Minuten, einen kurze Fussmarsch, und ist eine pragmatische Alternative. Um 10.00 Uhr fahren Sie ins Büro, da Sie am Abteilungsmeeting persönlich vor Ort diesmal teilnehmen möchten. Die letzten Male waren Sie online dabei von zu Hause, da jedes Meeting in Ihrer Firma online gestreamt wird. Damit sich jeder entscheiden kann, wie und wo er oder sie dabei ist. Jetzt ist es aber mal wieder Zeit, sich persönlich zu sehen. Sie sind rasch im Büro, denn auf den Strassen ist um die Zeit nicht viel los. Angekommen im Büro checken Sie auf Ihrem Smartphone, wo das Meeting stattfindet. “Klasse, das ist der Raum mit dem runden Tisch und den Hüpfbällen. Da sitzt man nicht so einbetoniert.” Um 11.30 Uhr machen Sie noch schnell einen Conf Call. Dazu nutzen Sie eine der Telefonkabinen im Büro mit Stehtisch. Sie lieben es, bei Ihren Calls sich etwas bewegen und herumgehen zu können. Da kann man gleich mal Dampf ablassen. Mittags treffen Sie sich noch mit den Kolleginnen und Kollegen beim Lunch im Garten in der Firma. “Mist. Die Kollegen haben sich schon wieder einen Stehtisch ausgesucht.” Jetzt wird Ihnen das schon ein bisserl zu viel. Aber macht nichts. Denn gleich danach sind Sie ohnehin im Cafehaus in Downtown mit einem Ihrer Lieferanten verabredet. Die loungige Atmosphäre ist für das Meeting wichtig und die Location liegt für beide günstig. Endlich mal in einen Sessel lümmeln. Gegen 4.00 Uhr machen Sie erst einmal Schluss. Das Fitnesscenter wartet. Es ist eh nicht weit entfernt. Sie brauchen mal eine Auszeit zwischendurch. Da Sie ohnehin am Abend kreativer sind und auch noch ein ConfCall mit den USA ansteht, nehmen Sie sich lieber jetzt Zeit für sich selbst. Um 19.00 Uhr legen Sie dann wieder los. Heute passt es gut von zu Hause. Erst der Call und dann – aaah- ein Glas Rotwein zum Beispiel. Und schon fliessen die Gedanken und Sie sind bis 21 oder 22 Uhr noch sehr produktiv. Dafür starten Sie am nächsten Morgen erst etwas später.

Fazit: Die Zahl der Unternehmen, die Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeitlich und räumlich flexibles Arbeiten anbietet, steigt derzeit jedes Jahr in Europa und USA. In den USA setzen bereits 50% der Unternehmen in der einen oder anderen Form auf mobiles Arbeiten. Was sich im Vergleich dieser und ähnlicher Szenarien zeigt: Neue Arbeitsformen gestalten den Arbeitstag dynamischer. Physisch dynamischer. Verschiedenste Bwegungsformen und alternative Haltungsformen durchziehen den Arbeitstag. Und auch der zeitliche Ablauf gestaltet sich aus abwechslungsreicher. Was ist damit meine: 8 Stunden täglich mehr oder minder einbetoniert zu sein auf dem Bürosessel vor dem Schreibtisch bzw. im Meetingraum; dazu gibt es inzwischen Alternativen. Karen Bartz untersucht an der Med Uni Wien die Dynamisierung der Arbeitswelten in Bezug auf Bewegung sowie ihre Auswirkungen. Stay tuned.

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Alpbach mit Rock’n’Roll


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Alpbach mit Rock’n’Roll…so beschreibt der Veranstalter migroup die Konferenz “DNA – Das Neue Arbeiten”. Ein smartes halbtägiges Format. Orte und Termine sind Wien 26.9.2012 und Salzburg 27.9.2012, jeweils von 15.00 – 21.00 Uhr.

migroup zum Hintergrund: “Sich mit DNA zu befassen ist dringend und wichtig. DNA steht vor allem fürdie Weiterwicklung der Kommunikation und Zusammenarbeit durch die richtige Integration und Anwendung neuer Technologien und das bewusste Zulassen von unverbindlicher Kommunikation. Somit für mehr Vertrauen in der Zusammenarbeit. Das bedeutet auch loszulassen und davon auszugehen, dass Partner, Kollegen, Mitarbeiter und Führungskräfte wissen, was sie tun, und dass sie es gut tun. DNA steht für neue Möglichkeiten, neue Spielregeln sowie veränderte und neue Abläufe. Und für ein Arbeitsleben der Zukunft, in der
Herausforderungen nur mehr abteilungsübergreifend und interdisziplinär
unter Nutzung von Synergien zu bewältigen sind. Ziel des neuen Formates, das es künftig einmal jährlich geben wird: ‚Ein Alpbach mit Rock’n’Roll‘ – ein Pool von Managern und Innovationsträgern für Manager und Innovationsträger, wobei die Teilnehmer die Inhalte der Veranstaltungen durch Fragen – vorab, vorort und nach dem Forum -mitgestalten.”

Konferenz-Homepage: http://dnadasneuearbeiten.wordpress.com/

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Endlich wieder Nokia


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“Endlich wieder Nokia”. Ja genau. Das ist das Feeling. In den 90er Jahren – als das Mobiltelefonieren begann und wir ausprobiert haben, ob man mit eMail wirklich in der Firma kommunizieren kann – war mein Nokia-Mobiltelefon mein handlicher Begleiter. Danach kam der Blackberry. Schön, dass das Sakko auf der Handyseite einen halben Meter tiefer hing und man Nägel damit einschlagen konnte. Aber es war zuverlässig. Die ersten Smartphones mit Microsoft-Betriebssystem waren dann eine jahrelange Hängepartie.

Aber jetzt. Die Kacheln. Das fand ich supersmart. Da kommt was tolles mit Windows 8 auf uns zu. Und in Windows Mobile 7.5 kann man das schon erleben. Deswegen meinte ich zu meiner fast 12-jährigen Tochter: “Ich zeig Dir mal was Cooles”. Spulte auf YouTube ein paar Videos über das Nokia-Lumia Phone ab. Diese entpuppten sich als ziemlich uncool und langatmig. Auf nokia.com liefen die Demos erst gar nicht. Nur sekundenlanger Stillstand. Da haben wir die Seite gleich weggeklickt. Vernichtendes Urteil meiner Tochter: “Nokia Lumia ist uncool. Lass mal.”

Das konnte so nicht stehen bleiben. Denn mein Nokia und ich waren in den 90ern die besten Freunde. Und jetzt waren Nokia und Microsoft verheiratet. Ausserdem gab es diese smarten Kacheln von Windows Mobile. Das darf nicht als uncool stehen bleiben. Deswegen kurzerhand eine Mail an Martin von Nokia (CEO General Manager Nokia Austria, Croatia, Slovenia and Bosnia-Herzegovina): “Ich muss bitte das Lumia testen.” Ein paar Tage später lag ein Lumia 710 in Postfach in der Administration meines Instituts an der IMC FH  Krems. Abends im Zug nach Wien schob ich gleich die SIM-Karte vom 2 Jahre alten Windows Phone in das Nokia Lumia. Einschalten. Und tatsächlich. Die Batterie war vorgeladen – smart. PIN eingeben, geht schon. Woow, die Kacheln. Toll. – Dann die Email einrichten, damit auch die Kontakte da sind. Gleich gefunden in den Einstellungen.

Und hier die einzige Schwachstelle. Nicht vom Telefon sondern vom Betriebssystem: Ich bin begeisterter Office 365 Kunde. Betreibe mein Mail-Account über Exchange Online. Da war meine Erwartung: Mailadresse eingeben und Passwort und geht schon. Genau wie am iPhone. Aber: Nichts funkte ausser Fehlermeldungen. D.h. ich kam in Wien an, hatte meine ersten Anruf entgegengenommen. Aber ich war immer noch “nackt” ohne eMail und Kontakte am Handy. Als wohlgelittener Windows Mobile Kunde wusste ich, was ich am nächsten Tag mit viel Konzentration und Ruhe zu tun hatte: Serverdaten raussuchen und brav eingeben: Mailadresse, Passwort, Domain (gut,dass ich inzwischen weiss, was das ist) und Server (das hatte ich mir schon früher notiert; nach vielen Calls mit dem Microsoft Online Support in den letzten Jahren). Und plötzlich: Es funkt. 1.600 Kontakte rieseln in das Lumia Phone und meine Mails werden heruntergeladen.

Dann folgt die volle Begeisterung: Emails sind da. Die entsprechende Kachel ziehe ich mir gleich auf die Startseite. Kontakte sind da und schon als eigene Kachel auf der Startseite. Die Kalenderkachel ziehen ich mir ganz oben in die Liste auf der Startseite. Cool: Mein Kalender ist natürlich auch schon da. – Denke ich mir: Das lässt sich steigern: Ich hätte gerne meine zwei wichtigsten Blogs oben und Facebook. Schauen wir doch mal in Marketplace: Dort gibt es eine WordPress App und natürlich eine Facebook App. Beides heruntergeladen. Kachel auf die Startseite gezogen. Ab gehts: In der WordPress App wähle ich meine zwei wichtigsten Blogs aus. Kann von hier sofort kommentieren und meine Stats verfolgen. Facebook rennt. Ein ehemaliger Mitarbeiter und guter Freund von mir hätte gesagt: “Wie g…l ist das denn.” – Abgesehen davon: Ob ich mich mit Facebook anfreunden kann, weiss ich nicht. Aber vielleicht wird das Lumia das ändern.

Inzwischen hat meiner Tochter wahrgenommen, dass ich ein neues Phones habe: “Hey. Was ist das denn.”…”Naja. Das uncoole Phone. Du wolltest ja nicht. Da hab ich es halt genommen.” …”Zeig mal her.” Weg ist mein Phone. Nach drei Minuten: “Woow ist das cool. Und die Kamera. Macht ja Wahnsinnsbilder.” O.k. jetzt habe ich 40 Katzenphotos auf dem Lumia, aber meine Tochter beginnt zu verhandeln, ob sie oder ich im Herbst ein Windows 8 Lumia Phone bekommen. Seitdem habe ich Probleme, an das Telefon heranzukommen, da meine Tochter damit surft, Features ausprobiert, Katzenphotos schiesst oder Klingeltöne und andere Einstellungen experimentell verändert. Macht aber nichts: Das Betriebssystem ist erstmalig so logisch und intuitiv, dass wirklich nichts passieren kann. Erstaunliches Resumé einer fast 12-jährigen: Total schlecht vermarktet das Lumia in der Werbung. Es ist das supercoolste Phone. Viel praktischer als ein iPhone und schöner.

Mein Eindruck: Endlich wieder mein Nokia und ich. Absolut zukunftskompatibel. Ich habe den Eindruck, dass dieses wunderbare flache Teil, genau meiner Denk- und Arbeitsweise entspricht. Und es mir genau die Kommunikations- und Informationsschnittstellen bietet, die ich in den neuen Arbeitswelten benötige. Ich werde weiter berichten…Mich interessiert natürlich die Stabilität des Betriebssystems und was ich sonst noch entdecke, z.B. neue Apps, aber auch die Robustheit des Netzempfangs und so weiter und so weiter… Was ich mir halt vorstellen kann: Das Handy ist in 10 Jahren der neue PC. Steve B. hat diese Vision gesetzt und der von mir sehr geschätzte ehemalige Kollege Stephen E. lässt diese Vision vielleicht bei Nokia schnellstmöglich Realität werden. Doch jetzt bin ich ganz konkret Martin dankbar, dass das Lumia nur Stunden später in meinem Postfach lag und meine Tochter das coolste Phone on Earth entdeckt hat.

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Im Juli 2011 wurden vier neue Forschungsprojekte zum Thema “New World of Work” im Institut für Export-oriented Management gestartet. Übersicht hier:

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Bei Interesse an diesen Forschungsprojekten (Teilnahme, Kooperation, etc.) wenden Sie sich bitte an: michael.bartz@fh-krems.ac.at

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New generations bring along new challenges for employers. The digital generation is no exemption. When talking about this generation we usually refer to individuals who were born between 1977 and 2000. As they grew up in a digital world the usage of digital devices and online networks are self-evident for them. Worldwide connectivity enables them to contact online portals or social networks such as “Facebook” to find suitable solutions for problems. This workforce disposes new and highly appreciated skills/characteristics. For this reason employers have to find ways to increase the productivity of the digitals, make sure that they work together successfully with elderly generations while at the same time keeping them motivated.

Several measures can be used to achieve this goal. Yasmine Wegl, Bachelor student at IMC University of Applied Sciences Krems wrote up a research paper spotlighting the topic. Download here: IMC Research Paper What motivates digital generation 06 2011
Contact: contact@michaelbartz.com

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In der „Neuen Welt des Arbeitens“ verändern sich die Organisationsstrukturen der Unternehmen, das Management von Mitarbeitern und die Art wie diese zusammen arbeiten. Parallel zu diesen Entwicklungen dringt nun eine neue Generation von Arbeitskräften auf den Arbeitsmarkt, die sogenannte „Digital Generation“, „Generation Y“ oder auch “Digital Natives”. Diese neue Generation unterscheidet sich in ihren Wertvorstellungen und ihrer Erwartungshaltung in Bezug auf Leben und Arbeit erheblich von früheren Generationen. Doch wie lassen sich diese Werte, Vorstellungen und Erwartungen definieren? Welche Faktoren beeinflussen die Zufriedenheit von jungen und hochqualifizierten Mitarbeitern der „Generation Y“ und wie können HR Manager auf die Bedürfnisse dieser „Young High Professionals“ reagieren, um die Attraktivität als Arbeitgeber zu erhöhen?

Die Bachelorarbeit von Monika Fischer mit dem Thema “Employee Satisfaction 2.0 – Drivers and Inhibitors of Employee Satisfaction in the New World of Work With a Focus on the Digital Generation in Austria” wird sich intensiv mit diesen Fragestellungen auseinandersetzen und Lösungsansätze für ein erfolgreiches Talentmanagement von „Young High Professionals“ entwickeln.

Wenn Sie Interesse an einer Beteiligung an dem Projekt (z.B. in Form eines Interviews zum Thema oder anhand von Beispielen aus der Praxis) und an den Ergebnissen der Arbeit haben, kontaktieren Sie bitte Prof. Michael Bartz, unter

michael.bartz@fh-krems.ac.at

IMC Fachhochschule Krems, Export-Oriented Management

 

English version:

In the “New World of Work” organizational structures as well as the management of employees and the way of working together are changing. At the same time, a new generation of employees is entering the labor market, the so-called “Digital Generation” or “Generation Y”. This new generation has different values, ideals and expectations regarding life and work than former generations. But how can they be defined? Which factors have an influence on the satisfaction of young high professionals at work and how can HR Managers react to the needs of these employees in order to increase the company’s attractiveness as an employer?

The Bachelor Thesis of Monika Fischer with the title “Employee Satisfaction 2.0 – Drivers and Inhibitors of Employee Satisfaction in the New World of Work With a Focus on the Digital Generation in Austria” will deal with these questions in detail and develop an approach for the successful management of young high professionals.

If you are interested in participating in this project (e.g. by giving an interview or by contributing practical examples to the topic) and in obtaining its results, please contact Prof. Michael Bartz at michael.bartz@fh-krems.ac.at

IMC University of Applied Sciences Krems, Export-Oriented Management

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Auszug aus dem Microsoft Whitepaper: "Das neue Arbeiten"

Die aktuell im Arbeitsprozess stehende Generation ist vielleicht die letzte, die Arbeit als zeitlich/räumliches Konzept begreift, Stechuhren und Arbeitszeitaufzeichnungen kennt und mit „In-die-Arbeit-Fahren“ den Weg ins Büro meint.

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Dass Arbeit nach Anwesenheitszeit beurteilt wird, ist kein zukunftsträchtiges Konzept. Vielmehr wird bereits heute in vielen Unternehmen, künftig wohl in allen, Arbeit nach Ergebnissen beurteilt werden, und auch Dienstverträge werden wohl über kurz oder lang dieser Ausrichtung folgen.

Das ist nicht nur eine Forderung von Unternehmen, die stets nach flexiblen Arbeitsformen suchen, um Kundennachfrage mit Personalstands-Angebot in Einklang zu bringen. Das ist zunehmend auch eine Forderung der Mitarbeiter, die familiengerechte Arbeitsformen suchen; die anstatt täglich bis 17 Uhr im Büro zu sein, lieber um 15 Uhr zu Hause sind, um ihre Kinder zu sehen und dann um 20 Uhr nochmals von zu Hause weiterarbeiten.

Immer öfter wird man in einer Vielzahl von Rollen, Aufgaben und Jobs buchstäblich von „irgendwo“ arbeiten können. Das wird nicht immer das vielzitierte Arbeiten auf der Alm oder aus dem Kaffeehaus heraus sein, aber es wird völlig selbstverständlich sein, dass sich Arbeitszeit und Freizeit – und damit auch die Orte der Arbeit – dynamisch die Hand geben.

Ein Beispiel liefert die US-Fluglinie JetBlue. Während Call Center meist in großen Gebäuden in Bürozentren untergebracht sind oder ohnehin vollständig offshore betrieben werden, arbeiten die 700 Callcenter Agents der Fluglinie seit 2004 von zu Hause aus, ohne zentrales Büro. Dass auch andernorts von diesen Arbeitsformen Gebrauch gemacht wird, zeigt der Anteil der Unternehmen, die Telearbeit anbieten, der von 4% (2000) auf 18,5% (2006) gestiegen ist. Prognose 2020: 81%.

Doch auch unabhängig von Teleworking-Szenarien steht fest, dass mobiles Arbeiten sich längst durchgesetzt hat. Die Anzahl der mobilen Arbeitskräfte in Westeuropa ist 2009 um 6% gestiegen und beträgt nun 129,5 Mio Menschen.

Übrigens kann das verstärkte Umwelt- und Kostenbewusstsein der Unternehmen diesbezüglich durchaus als Verstärker dieser Entwicklung wirken – gelten doch Reisezeiten und Reisekosten traditionell als Einsparungsfaktor, nun verstärkt durch den Wunsch nach einem schlankeren CO2-Footprint. Und was für Geschäftsreisende gilt, hat auch für das tägliche Pendeln seine Berechtigung: Ins Büro wird nur gefahren, wenn es sinnvoll ist oder zu dem Zeitpunkt, zu dem es passt.

Hier kann Informationstechnologie ein Schlüssel sein: Flexible Kommunikations- und Arbeitsmodelle werden erst durch moderne IT ermöglicht, vor allem durch Unified Communication, also Lösungen, bei denen der Erreichbarkeits-Status der Mitarbeiter erkennbar ist, und bei denen über vielfältige Kanäle kommuniziert werden kann – je nach Situation als Live-Chat, Telefongespräch, Videokonferenz oder zeitversetzt über eMail.

Damit einher gehen tiefgreifende Herausforderungen an die Unternehmensleitung: Wie gestalte ich das „Remote Management“, also das Führen von Mitarbeitern, die nicht im Büro anwesend sind. Wie wird Leistung beurteilt? Kann man erwarten, dass Mitarbeiter nach 18 Uhr noch Mails lesen? In diesen Fragen warten große Lernpotentiale – sowohl auf Managerseite als auch auf Seiten der Mitarbeiter.

Kein Wunder, dass sich im Lichte dieser Entwicklungen auch die Gestaltung von Bürogebäuden und Arbeitsplätzen dramatisch verändert. Aus dem Cubicle-orientierten Großraumbüro genauso wie aus dem endlosen Einzelbüro-Flur wird ein offenes Zentrum für Kommunikation und Zusammenarbeit – mit entsprechenden Rückzugsgebieten für konzentriertes Arbeiten in Ruhe.

Kernaussage:
Mitarbeiter arbeiten von überall und zeitunabhängig.

Die komplette Studie gibts Whitepaper – Das neue Arbeiten

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Na super. Corporate hat uns jetzt auch die neue Welt des Arbeitens verordnet. Bis Juni wird unser Büro neu durchdesigned, unsere Bürofläche um 15% verkleinert und alle Mitarbeiter solle/dürfen dann mobil arbeiten. Wie soll das denn dann werden? Virtuelle Manager und Mitarbeiter. Ist das dann noch produktiv, was wir tun…

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Naja. Das ist vielleicht die Idee. Mit viel Schmerz haben meine Manager die Balanced Scorecard dann doch angenommen. Hä, hä. Der Bonus und formelhafte Wiederholung in jedem Board Meeting habens gebracht. Zwei Jahre hat’s gedauert – aber doch. Wir könnten ja für die nächsten drei Jahre so etwas wie eine Produtivity Scorecard etablieren. Dann wird die neue Welt das Arbeitens für uns keine Wackelpartie.

Und was messen wir da? Eh klar: Umsatz und Contribution Margin gehören drauf. Denn ob wir unsere geschäftlichen Ziele erreichen ist sicher ein Indikator dafür, ob das produktiv ist, was wir tun. Und vielleicht übernehmen wir gleich noch ein oder zwei andere Werte aus der Balanced Scorecard dazu(http://www.controllingportal.de/Fachinfo/BSC/). Aber dann gibt es auch sekundäre Indikatoren, die mir direkt oder indirekt einen Anhaltspunkt geben, ob wir produktiv unterwegs sind. Krankenstand passt da gut und Mitarbeiterfluktuation. Das bekomm ich easy going von HR. Und dann wäre die Mitarbeiterzufriedenheit gut. Ziemlich indirekt der Zusammenhang. Aber gerade die Mitarbeiterzufriedenheit wäre ein ziemlich genialer Frühindikator, ob unsere Produktivität runtergehen könnte. Und wart mal, Kaplan & Norton (Balanced Scorecard- Strategien erfolgreich umsetzen, http://opac.donau-uni.ac.at/wwwopac/index.asp)…. Genau. Dann machen wir doch gleich was mit Kunden- und Partnerzufriedenheit. Denn zumindest die Geschäftskunden besuchen uns ja regelmässig. Wir brauchen so etwas, wie einen Temperature Check oder Index für Kunden und Partner. Das soll sich mein Business Planner genau überlegen. Aber wichtig wäre, dass wir für die Zufriedenheitsgschichten vor dem grossen Umbau, mal das Thermometer ins Wasser halten und die Baseline festlegen. Und das Ganze etablieren wir dann gleich als Langfristmessung über die nächsten Jahre. – Mmmh. – Mit der Technologie gehört noch was rein. Wenn die jetzt alle mehr remote arbeiten sollen, dann muss ich wissen, ob unsere neuen Tools angenommen werden. Das Unified Communications war eh teuer genug. Und die Investition soll sich ja auch lohnen. Aber so eine Adoption Rate auf bestimmte Technologien sollten wir schon in der Productivity Scorecard haben. Das geb ich meinem IT Leiter als Task. Ich brauch ihn eh. Denn unser Knowlegde Management ist stinklangweilig, und niemand geht hin. Kann ich eh niemandem verdenken. Das mit der Wikipedia hab ich ohnehin schon lang im Hinterkopf. Schauen wir mal, wie rasch IT da was machen kann und ob wir irgendwie die Adoption Rate oder vielleicht auch die Reduktion von Suchzeiten für Dokumente messbar machen können. Das wäre cool.….Ääh. Ja bitte. Tschuldigens Frau Direktor. Die Gschäftsführung wär dann schon im Booaard Rrroom. – Nah passt eh.

Am IMC Fachhochschule Krems treten im Wintersemester 15 Studententeams der höheren Semester an und erarbeiten für ausgewählte Unternehmen eine Produktivity Scorecard. Updates und Ergebnisse folgen hier bis November. Infos zum IMC: http://www.fh-krems.ac.at/institute/exportorientiertes-management

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