In der Langen Nacht der Forschung gibt es an der IMC FH Krems in diesem Jahr ein New World of Work Experience Lab. Das ist neu. Der Grund dafür: Unsere Arbeitswelten verändert sich dramatisch und so verändern sich auch die Anforderungen an zukünftige Mitarbeiter und Manager.
Was sich verändert? Begonnen hat es unauffällig: Facebook hat Einzug in unser Leben gehalten…oder zumindest bei Vielen. Zu skypen ist auch nichts Aufregendes mehr. Das viele von uns sich irgendwie ständig immer Internet bewegen, um sich zu informieren, zu shoppen, Filme zu schauen (YouTube), etc., das kann schon fast unerwähnt bleiben. Die Konsequenz ist jedoch spektakulär: Was in unserem Privatleben inzwischen selbstverständlich geworden ist, schwappt nunmehr auch in die Business Welt über. Halt mit anderen Tools und Plattformen für den professionellen Gebrauch.
Was jedoch dieses Überschwappen bewirkt: All diese Tools machen das Arbeiten und Zusammenarbeiten über Distanzen einfacher. Beispiel: Um an einem Meeting teilnehmen zu können, muss ich nicht mehr ins Büro kommen oder eine Dienstreise antreten. Das geht per Videokonferenz vom Notebook aus; skypen halt…oder das Tool für den Profibereich nennt sich dann z.B. Microsoft Lync.
Was ist die Konsequenz: Wenn Arbeiten und Zusammenarbeiten über Distanzen einfacher wird, dann hat jeder Einzelne auch weniger Grund zum Arbeiten in das Büro zu kommen oder ein Büro. Und das zeigen auch die Statistiken in Europa und USA: Mobile Arbeiten und Heimarbeit nimmt drastisch zu. Immer mehr Mitarbeiter und immer mehr Unternehmen setzen auf mobiles Arbeiten mit enormen Vorteilen (Zeitgewinn, Kostenersparnis, gesteigerte Zufriedenheit, weniger Krankenstände, gesteigerte Produktivität, etc.).
In Konsequenz verändern sich auf die Aufgaben der Büros. Waren Büros zuvor noch primär Orte der Arbeitserledigung, so wandeln sie sich nunmehr zu sozialen Plattformen. Soziale Plattformen, die der Begegnung und Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern, Managern, Kunden und Lieferanten eines Unternehmens dienen. Entsprechend verändern sich auch Büroarchitekturen und Bürolandschaften. So etwas kann man z.B. bei Microsoft in Wien erleben: Statt Schreibtischreihen findet man eher Erlebnislandschaften, die geschaffen wurden, um Zusammenarbeit, Kommunikation und soziale Interaktion zu unterstützen. Auch Abteilungen und Abteilungsbereiche finden sich nicht mehr. Wenn jemand in das Büro kommt, dann sucht sie oder er sich einen Arbeitsplatz irgendwo im Gebäude.
Jetzt spätestens blitzt vielleicht der Gedanke auf: Wird das nicht zu Chaos? – Ja. Richtig. Wenn sich nicht entsprechend auch die Arbeitsweisen und Managementmethoden im Unternehmen ebenfalls weiterentwickeln. Für das Management bedeutet diese neue Welt des Arbeitens, dass Mitarbeiter remote – über die Entfernung – geführt werden müssen. Das erfordert neue Managementtechniken wie z.B. Management by Objective, Balanced Scorecard, etc.
Und für die Mitarbeiter bedeutet die neue Welt des Arbeitens, dass höhere Ansprüche z.B. an Selbstmanagement und Selbstmotivation gestellt werden. Das will gelernt sein. Zu diesen Kompetenzen kommen noch viele weitere hinzu, die erworben werden müssen, um „ready“ für die Neue Welt des Arbeitens zu sein.
In Summe lässt sich im New World of Work Experience Lab erleben, wie Arbeit sich wandelt und wo die Reise hingeht. Es können neue Tools probiert werden. Und durch das Probieren und auch Diskutieren mit den Experten vor Ort, wird dann auch klarer, dass Manager und Mitarbeiter sich in Zukunft ganz neuen Herausforderungen gegenübergestellt sehen.
Ziel der Ausbildung am Institut für International Business und Export Management an der IMC FH Krems ist, Studenten für ihre Berufskarriere in den neuen Arbeitswelten vorzubereiten und fit zu machen. Professoren aus dem Institut werden in der Langen Nacht der Forschung dazu Rede und Antwort stehen.
Besuchen Sie am 27. April in der Langen Nacht der Forschung das “New World of Work Experience Lab” an der IMC FH Krems: http://lnf.fh-krems.ac.at/home/
Oder kommen Sie zur Future of Work Konferenz am 14. Juni nach Wien:
“Future of Work” Konferenz im Juni in Wien
Führen Sie mit der IMF FH Krems einen eintägigen New World of Work Envisioning Workshop in Ihrem Unternehmen durch. Kontakt: michael.bartz@fh-krems.ac.at
Wer sich als Student oder Studentin auf die neuen Arbeitswelten gezielt vorbereiten und die zukünftig erforderlichen Managementkompetenzen im Studium erwerben möchte, kann sich jetzt noch zum Wintersemester 2012/2013 im internationalen Export Management Programm einschreiben (auch berufsbegleitend):
http://www.fh-krems.ac.at/de/studieren/bachelor/exportorientiertes-management/uebersicht/
http://www.fh-krems.ac.at/de/studieren/master/exportorientiertes-management/uebersicht/


…Das ist ein Tweet Mirror…Aha…Im Spiegel kann man oft nicht so gut beurteilen, wie ein bestimmtes Outfit wirkt. Auf einem Photo kommt das viel besser raus…Ach so… Deswegen machen die Kunden von sich ein Bild und schauen sich das am Tweet Mirror an…Verstehe.