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Archiv für April 2012


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In der Langen Nacht der Forschung gibt es an der IMC FH Krems in diesem Jahr ein New World of Work Experience Lab. Das ist neu. Der Grund dafür: Unsere Arbeitswelten verändert sich dramatisch und so verändern sich auch die Anforderungen an zukünftige Mitarbeiter und Manager.

Was sich verändert? Begonnen hat es unauffällig: Facebook hat Einzug in unser Leben gehalten…oder zumindest bei Vielen. Zu skypen ist auch nichts Aufregendes mehr. Das viele von uns sich irgendwie ständig immer Internet bewegen, um sich zu informieren, zu shoppen, Filme zu schauen (YouTube), etc., das kann schon fast unerwähnt bleiben. Die Konsequenz ist jedoch spektakulär: Was in unserem Privatleben inzwischen selbstverständlich geworden ist, schwappt nunmehr auch in die Business Welt über. Halt mit anderen Tools und Plattformen für den professionellen Gebrauch.

Was jedoch dieses Überschwappen bewirkt: All diese Tools machen das Arbeiten und Zusammenarbeiten über Distanzen einfacher. Beispiel: Um an einem Meeting teilnehmen zu können, muss ich nicht mehr ins Büro kommen oder eine Dienstreise antreten. Das geht per Videokonferenz vom Notebook aus; skypen halt…oder das Tool für den Profibereich nennt sich dann z.B. Microsoft Lync.

Was ist die Konsequenz: Wenn Arbeiten und Zusammenarbeiten über Distanzen einfacher wird, dann hat jeder Einzelne auch weniger Grund zum Arbeiten in das Büro zu kommen oder ein Büro. Und das zeigen auch die Statistiken in Europa und USA: Mobile Arbeiten und Heimarbeit nimmt drastisch zu. Immer mehr Mitarbeiter und immer mehr Unternehmen setzen auf mobiles Arbeiten mit enormen Vorteilen (Zeitgewinn, Kostenersparnis, gesteigerte Zufriedenheit, weniger Krankenstände, gesteigerte Produktivität, etc.).

In Konsequenz verändern sich auf die Aufgaben der Büros. Waren Büros zuvor noch primär Orte der Arbeitserledigung, so wandeln sie sich nunmehr zu sozialen Plattformen. Soziale Plattformen, die der Begegnung und Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern, Managern, Kunden und Lieferanten eines Unternehmens dienen. Entsprechend verändern sich auch Büroarchitekturen und Bürolandschaften. So etwas kann man z.B. bei Microsoft in Wien erleben: Statt Schreibtischreihen findet man eher Erlebnislandschaften, die geschaffen wurden, um Zusammenarbeit, Kommunikation und soziale Interaktion zu unterstützen. Auch Abteilungen und Abteilungsbereiche finden sich nicht mehr. Wenn jemand in das Büro kommt, dann sucht sie oder er sich einen Arbeitsplatz irgendwo im Gebäude.

Jetzt spätestens blitzt vielleicht der Gedanke auf: Wird das nicht zu Chaos? – Ja. Richtig. Wenn sich nicht entsprechend auch die Arbeitsweisen und Managementmethoden im Unternehmen ebenfalls weiterentwickeln. Für das Management bedeutet diese neue Welt des Arbeitens, dass Mitarbeiter remote – über die Entfernung – geführt werden müssen. Das erfordert neue Managementtechniken wie z.B. Management by Objective, Balanced Scorecard, etc.

Und für die Mitarbeiter bedeutet die neue Welt des Arbeitens, dass höhere Ansprüche z.B. an Selbstmanagement und Selbstmotivation gestellt werden. Das will gelernt sein. Zu diesen Kompetenzen kommen noch viele weitere hinzu, die erworben werden müssen, um „ready“ für die Neue Welt des Arbeitens zu sein.

In Summe lässt sich im New World of Work Experience Lab erleben, wie Arbeit sich wandelt und wo die Reise hingeht. Es können neue Tools probiert werden. Und durch das Probieren und auch Diskutieren mit den Experten vor Ort, wird dann auch klarer, dass Manager und Mitarbeiter sich in Zukunft ganz neuen Herausforderungen gegenübergestellt sehen.

Ziel der Ausbildung am Institut für International Business und Export Management an der IMC FH Krems ist, Studenten für ihre Berufskarriere in den neuen Arbeitswelten vorzubereiten und fit zu machen. Professoren aus dem Institut werden in der Langen Nacht der Forschung dazu Rede und Antwort stehen.

Besuchen Sie am 27. April in der Langen Nacht der Forschung das “New World of Work Experience Lab” an der IMC FH Krems: http://lnf.fh-krems.ac.at/home/

Oder kommen Sie zur Future of Work Konferenz am 14. Juni nach Wien:

“Future of Work” Konferenz im Juni in Wien

Führen Sie mit der IMF FH Krems einen eintägigen New World of Work Envisioning Workshop in Ihrem Unternehmen durch. Kontakt: michael.bartz@fh-krems.ac.at

Wer sich als Student oder Studentin auf die neuen Arbeitswelten gezielt vorbereiten und die zukünftig erforderlichen Managementkompetenzen im Studium erwerben möchte, kann sich jetzt noch zum Wintersemester 2012/2013 im internationalen Export Management Programm einschreiben (auch berufsbegleitend):

http://www.fh-krems.ac.at/de/studieren/bachelor/exportorientiertes-management/uebersicht/

http://www.fh-krems.ac.at/de/studieren/master/exportorientiertes-management/uebersicht/

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Talent Cloud


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Stellen Sie sich vor, Sie haben 20.000 Mitarbeiter. 8.000 davon setzen Sie frei und geben Sie in eine Talent Cloud ausserhalb der Unternehmens. In Ihrer Firma verbleiben als Angestellte nur noch die Mitarbeiter, die Customer Facing sind. Zum Beispiel Vertriebs- oder Servicemitarbeiter direkt an der Kundenschnittstelle. Alle anderen gehen raus.

Wenn Sie sich das jetzt einigermassen vor Ihren Augen ausgemalt haben, dann denken Sie ganz konkret an IBM. Und dann sind das die Rahmendaten für die Umsetzung des weltweiten IBM-Projektes Liquid  nur einmal bei IMB in Deutschland – so berichten Markus Dettmer und Franken Dohmen im Spiegel 06/2012. Liquid soll den Konzern weltweite fluider gestalten und die “Agillity” erhöhen. Das heisst, den Konzern anpassungsfähiger machen. Schnelles Up-sizing und Down-sizing nach Auftragslage sollen durch die Talent Cloud viel einfacher werden.

In die Talent Cloud gehen Programmierressourcen; vielleicht auch Projektleiter und Experten für bestimmte Technologie-Nischen. Statt – wie derzeit – bei IBM angestellt zu sein, werden diese dann zu Freelancern in der Talentewolke.

Das Finden und projektbezogene temporäre Hiring dieser Ressourcen läuft über eine elektronische Plattform. Dieses Tool ist eine Mischung aus Facebook und Ebay. Hier können sich die Talente profilieren, sich connecten, werden bewertet und können letztendlich gefunden, verhandelt und temporär zu Projekten assigned werden.

Das ist sicher der Highway in Richtung “Agility” für IBM. Aber daneben wird dieses Vorgehen auch die IBM-Kostenbasis erheblich verbessern. Denn in der Talent Cloud konkurrieren die Noch-Mitarbeiter nicht mehr in einem lokalen Arbeitsmarkt, sondern werden unmittelbar und ungepuffert in den “Global Talent Space” katapultiert. Denn jetzt steht ein Programmierer in München plötzlich in Konkurrenz mit Ressourcen in Windhuk. Nicht umsonst erwähne ich Windhuk. IBM sieht speziell in Afrika den Arbeitsmarkt der Zukunft. Während Ressourcenpools in Asien schon eher als ausgeschöpft angesehen werden (über Europa reden wir gar nicht), herrscht in Afrika eine Sondersituation: Hier steht bereits heute eine grosse Menge gut ausgebildeter IT-Experten und zukünftiger Talente zur Verfügung, die aber noch lange nicht produktiv in Arbeitsmärkte eingebunden sind. Ein Grund neben vielen: Die lokalen Industrien im sekundären und tertiären Sektor auf dem afrikanischen Kontinent sind heute noch vergleichsweise unterentwickelt. Sehr diplomatisch formuliert.

Jetzt spätestens kommen bei Ihnen vielleicht Gedanken hoch: So etwas können wir nicht zulassen! Die Kunden von IBM werden sich wehren. Etc. etc. – Zunächst: No Blame on IBM. IBM ist nur Vorreiter und gibt halt mehr Gas als andere Unternehmen derzeit in diese Richtung. Vielmehr hält das Projekt “Liquid” uns einen Spiegel vor. Und ist ganz klarer “Call to Action” für alle Arbeitsmarkt-Beteiligten, das Thema “Freelance Planet” höher auf die Agenda zu bringen (…statt abzuwarten und die Entwicklung Vollgas auf sich zurasen zu lassen). Die Voraussage steht klar im Raum: Der Vollzeit-Festangestellte und die Vollzeit-Festangestellte werden Luxusgut und Mangelware in der Neuen Welt des Arbeitens sein. An ihre Stellen werden alternative Beschäftigungsformen treten. Wer sich im ersten Schritt näher mit alternativen Beschäftigungsformen auseinandersetzen möchte, kann hier eine Diplomarbeit aus dem Forschungsschwerpunkt “New World of Work” der IMC FH Krems herunterladen:

https://skydrive.live.com/?cid=92c80e0c461a73c2&resid=92C80E0C461A73C2!419&id=92C80E0C461A73C2%21419

Weitere Informations- und Diskussionsmöglichkeiten:

Besuchen Sie am 27. April in der Langen Nacht der Forschung das “New World of Work Experience Lab” an der IMC FH Krems: http://lnf.fh-krems.ac.at/home/

Oder kommen Sie zur Future of Work Konferenz am 14. Juni nach Wien:

“Future of Work” Konferenz im Juni in Wien

Führen Sie mit der IMF FH Krems in Kooperation mit HMP Consulting einen eintägigen New World of Work Envisioning Workshop in Ihrem Unternehmen durch. Kontakt: michael.bartz@fh-krems.ac.at

Wer sich als Student oder Studentin auf die neuen Arbeitswelten gezielt vorbereiten und die zukünftig erforderlichen Managementkompetenzen im Studium erwerben möchte, kann sich jetzt noch zum Wintersemester 2012/2013 im internationalen Export Management Programm einschreiben (auch berufsbegleitend):

http://www.fh-krems.ac.at/de/studieren/bachelor/exportorientiertes-management/uebersicht/

http://www.fh-krems.ac.at/de/studieren/master/exportorientiertes-management/uebersicht/

…Vielen Dank an Thomas Schmutzer für den Hinweis auf den Spiegel-Artikel

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Am 14. Juni 2012 findet im Wiener Novomatic Forum die Veranstaltung Future of Work für Geschäftsführer, CIOs und HR-Manager statt.

Sprecher aus Deutschland, Österreich und den USA werden die Dimensionen „People – Place – Technology“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten und Schlagworte wie „Future Workstyles“, „Digital Cowboys“ und „New World of Work“ mit Leben füllen. Best Practice Beispiele liefern Einblick in den laufenden Transformationsprozess bei der Erste Bank sowie der Firma Würth. Das Forschungszentrum für Neues Arbeiten an der IMC FH Krems stellt aktuelle Trendanalysen vor (Welche Herausforderungen stellen sich Unternehmen in den nächsten Jahren).

Damit auch die Veranstaltungsräumlichkeiten mit dem Programm Schritt halten können, stattet die Firma BENE das Novomatic Forum mit Ihrer neuen Büromöbellinie „Parcs“ aus.

Anmeldung zur Konferenz hier: ANMELDUNG

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Endlich wieder Nokia


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“Endlich wieder Nokia”. Ja genau. Das ist das Feeling. In den 90er Jahren – als das Mobiltelefonieren begann und wir ausprobiert haben, ob man mit eMail wirklich in der Firma kommunizieren kann – war mein Nokia-Mobiltelefon mein handlicher Begleiter. Danach kam der Blackberry. Schön, dass das Sakko auf der Handyseite einen halben Meter tiefer hing und man Nägel damit einschlagen konnte. Aber es war zuverlässig. Die ersten Smartphones mit Microsoft-Betriebssystem waren dann eine jahrelange Hängepartie.

Aber jetzt. Die Kacheln. Das fand ich supersmart. Da kommt was tolles mit Windows 8 auf uns zu. Und in Windows Mobile 7.5 kann man das schon erleben. Deswegen meinte ich zu meiner fast 12-jährigen Tochter: “Ich zeig Dir mal was Cooles”. Spulte auf YouTube ein paar Videos über das Nokia-Lumia Phone ab. Diese entpuppten sich als ziemlich uncool und langatmig. Auf nokia.com liefen die Demos erst gar nicht. Nur sekundenlanger Stillstand. Da haben wir die Seite gleich weggeklickt. Vernichtendes Urteil meiner Tochter: “Nokia Lumia ist uncool. Lass mal.”

Das konnte so nicht stehen bleiben. Denn mein Nokia und ich waren in den 90ern die besten Freunde. Und jetzt waren Nokia und Microsoft verheiratet. Ausserdem gab es diese smarten Kacheln von Windows Mobile. Das darf nicht als uncool stehen bleiben. Deswegen kurzerhand eine Mail an Martin von Nokia (CEO General Manager Nokia Austria, Croatia, Slovenia and Bosnia-Herzegovina): “Ich muss bitte das Lumia testen.” Ein paar Tage später lag ein Lumia 710 in Postfach in der Administration meines Instituts an der IMC FH  Krems. Abends im Zug nach Wien schob ich gleich die SIM-Karte vom 2 Jahre alten Windows Phone in das Nokia Lumia. Einschalten. Und tatsächlich. Die Batterie war vorgeladen – smart. PIN eingeben, geht schon. Woow, die Kacheln. Toll. – Dann die Email einrichten, damit auch die Kontakte da sind. Gleich gefunden in den Einstellungen.

Und hier die einzige Schwachstelle. Nicht vom Telefon sondern vom Betriebssystem: Ich bin begeisterter Office 365 Kunde. Betreibe mein Mail-Account über Exchange Online. Da war meine Erwartung: Mailadresse eingeben und Passwort und geht schon. Genau wie am iPhone. Aber: Nichts funkte ausser Fehlermeldungen. D.h. ich kam in Wien an, hatte meine ersten Anruf entgegengenommen. Aber ich war immer noch “nackt” ohne eMail und Kontakte am Handy. Als wohlgelittener Windows Mobile Kunde wusste ich, was ich am nächsten Tag mit viel Konzentration und Ruhe zu tun hatte: Serverdaten raussuchen und brav eingeben: Mailadresse, Passwort, Domain (gut,dass ich inzwischen weiss, was das ist) und Server (das hatte ich mir schon früher notiert; nach vielen Calls mit dem Microsoft Online Support in den letzten Jahren). Und plötzlich: Es funkt. 1.600 Kontakte rieseln in das Lumia Phone und meine Mails werden heruntergeladen.

Dann folgt die volle Begeisterung: Emails sind da. Die entsprechende Kachel ziehe ich mir gleich auf die Startseite. Kontakte sind da und schon als eigene Kachel auf der Startseite. Die Kalenderkachel ziehen ich mir ganz oben in die Liste auf der Startseite. Cool: Mein Kalender ist natürlich auch schon da. – Denke ich mir: Das lässt sich steigern: Ich hätte gerne meine zwei wichtigsten Blogs oben und Facebook. Schauen wir doch mal in Marketplace: Dort gibt es eine WordPress App und natürlich eine Facebook App. Beides heruntergeladen. Kachel auf die Startseite gezogen. Ab gehts: In der WordPress App wähle ich meine zwei wichtigsten Blogs aus. Kann von hier sofort kommentieren und meine Stats verfolgen. Facebook rennt. Ein ehemaliger Mitarbeiter und guter Freund von mir hätte gesagt: “Wie g…l ist das denn.” – Abgesehen davon: Ob ich mich mit Facebook anfreunden kann, weiss ich nicht. Aber vielleicht wird das Lumia das ändern.

Inzwischen hat meiner Tochter wahrgenommen, dass ich ein neues Phones habe: “Hey. Was ist das denn.”…”Naja. Das uncoole Phone. Du wolltest ja nicht. Da hab ich es halt genommen.” …”Zeig mal her.” Weg ist mein Phone. Nach drei Minuten: “Woow ist das cool. Und die Kamera. Macht ja Wahnsinnsbilder.” O.k. jetzt habe ich 40 Katzenphotos auf dem Lumia, aber meine Tochter beginnt zu verhandeln, ob sie oder ich im Herbst ein Windows 8 Lumia Phone bekommen. Seitdem habe ich Probleme, an das Telefon heranzukommen, da meine Tochter damit surft, Features ausprobiert, Katzenphotos schiesst oder Klingeltöne und andere Einstellungen experimentell verändert. Macht aber nichts: Das Betriebssystem ist erstmalig so logisch und intuitiv, dass wirklich nichts passieren kann. Erstaunliches Resumé einer fast 12-jährigen: Total schlecht vermarktet das Lumia in der Werbung. Es ist das supercoolste Phone. Viel praktischer als ein iPhone und schöner.

Mein Eindruck: Endlich wieder mein Nokia und ich. Absolut zukunftskompatibel. Ich habe den Eindruck, dass dieses wunderbare flache Teil, genau meiner Denk- und Arbeitsweise entspricht. Und es mir genau die Kommunikations- und Informationsschnittstellen bietet, die ich in den neuen Arbeitswelten benötige. Ich werde weiter berichten…Mich interessiert natürlich die Stabilität des Betriebssystems und was ich sonst noch entdecke, z.B. neue Apps, aber auch die Robustheit des Netzempfangs und so weiter und so weiter… Was ich mir halt vorstellen kann: Das Handy ist in 10 Jahren der neue PC. Steve B. hat diese Vision gesetzt und der von mir sehr geschätzte ehemalige Kollege Stephen E. lässt diese Vision vielleicht bei Nokia schnellstmöglich Realität werden. Doch jetzt bin ich ganz konkret Martin dankbar, dass das Lumia nur Stunden später in meinem Postfach lag und meine Tochter das coolste Phone on Earth entdeckt hat.

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Szenenbild aus der Dokumentation "Work hard – play hard"

In der Endlosschleife des Optimierungsgequatsches…ist die Überschrift eines kritischen, vielleicht aber auch zu undifferenzierten Artikels in der Zeit. Vorsicht: Der Artikel regt definitiv zum Denken an:

Carmen Losmann hat einen sehenswerten Dokumentarfilm über die moderne Arbeitswelt gedreht. "Work hard – play hard" erzählt von Team Buildings und kreativer Ausbeutung.

Ein paar Männer sitzen im Kreis. Sie haben die Augen geschlossen, sie atmen. "Schaut euch eure Erkenntnisse an", sagt einer. Doch die meditative Übung ist nicht Teil einer Yogastunde. Zuvor haben sich die Männer aus Bäumen abgeseilt und sind mit verbundenen Augen durch einen unterirdischen Gang gekrabbelt. Sie trugen Helme mit Namensaufklebern, und wer etwas sagen wollte, musste vorher in eine Kindertröte pusten. Sie mussten einander Versprechen geben: "Ich werde demnächst noch mehr und besser und verstärkt kommunizieren, um Prozesse und Aufgaben schneller und zielführender erledigen zu können, was am Ende heißt: mehr Umsatz." Jetzt ruhen sich die Männer aus und schauen mit geschlossenen Augen ihre Erkenntnisse an. Ihr Arbeitgeber war der Meinung, dass ihre Teamfähigkeiten optimiert werden müssten. Deswegen sind sie hier, in einem Hochseilgarten in der Lüneburger Heide.

Das Outdoortraining für Angestellte ist eine Station auf Carmen Losmanns Reise durch deutsche Unternehmen, durch Konferenzräume und karge Empfangshallen, hinter orangene Stellwände und zu abgezirkelten Coffee Points, in denen Privatgespräche über Fußballergebnisse durchaus erwünscht sind. Die junge Dokumentarfilmerin hat etwa Architekten dabei beobachtet, wie sie die neue Firmenzentrale von Unilever in Hamburg entwerfen. Die Mitarbeiter sollten "auf keinen Fall daran erinnert werden, dass sie arbeiten", sagt einer der Planer. Das Ergebnis ist im Film zu sehen. Über große Flachbildschirme flimmern seelenlose Landschaftsaufnahmen, ansonsten sieht es so aus wie bei Ikea, mit einer Menge bunter Polstermöbel. Darunter liegt doch nur grauer Industrieteppich, und Arbeit ist Arbeit geblieben, auch wenn man sich müht, sie hübscher aussehen zu lassen.

Würde man die hohlen Phrasen und Worthülsen streichen, die all die Change Management Meetings und Mitarbeitergesprächen füllen, bliebe kaum etwas Fassbares übrig. Losmanns Film ist eine so sehenswerte wie betrübliche Reise in der Endlosschleife des Optimierungs- und Nachhaltigkeitsgequatsches, in dem der Mensch am Ende nur noch ein Diagramm in einer SAP-Software namens Human Capital Management ist. Bei all dem Gerede fragt man sich mitunter, womit manche Unternehmen eigentlich Geld verdienen.

Kreativität scheint es nur im Erdenken immer neuer Euphemismen der mentalen Versklavung zu geben. Hat ein Angestellter keinen festen Arbeitsplatz mehr und darf er keine persönlichen Gegenstände im Büro verwahren, nennt man das bei der Unternehmensberatung Accenture "nonterritoriales Arbeitsplatzkonzept", lernt der Zuschauer.

Anzeichen menschlichen Lebens gibt es kaum in diesem Film. Hier und da meint man Ratlosigkeit in den Gesichtern zu entdecken, etwa als Mitarbeitern der Deutschen Post gesagt wird, sie müssten sich jetzt als Team fühlen und ein "gemeinschaftliches Performanceboard" pflegen.

Lebendig wirkt nur die Angestellte eines hessischen Solarunternehmens, die durch eine Unternehmensberaterin von Kienbaum einer "Potenzialanalyse" ausgesetzt wird. Während der Befragung zu ihren Stärken und Schwächen lacht sie häufig. Später wird sie dafür gerügt. Ihr Lachen könne auf andere irritierend wirken, sagt die Beraterin. Zuvor hat die Angestellte gut gelaunt gesagt, sie betrachte das Berufsleben auch als Spiel. Jetzt schaut sie, als wolle sie die Unternehmensberaterin am liebsten zerfleischen.

Neben beklemmenden, langen Einstellungen leerer Büroräume und Flure hat Losmann auch ganz wunderbare Details eingefangen. Etwa eine Landkarte, die bei der Deutschen Post an der Wand hängt. Darauf ist das Unternehmen als Insel dargestellt. Es gibt eine "Bucht der zufriedenen Investoren", eine "Wüste der Unattraktivität" und einen "Sumpf der Verschwendung". Der "Berg der Veränderungsangst" ist mehr als ein Berg, er ist ein großes Gebirge. Doch das Change Management ist auch bei der Deutschen Post längst am Werk.

Losmann hat mit klugem, nüchternem Blick einen Gruselfilm erster Güte geschaffen. Die grauen Herren sind längst da. Sie tragen bunte Designerbrillen und stellen überall Polstermöbel auf.”

…meiner Meinung nach zu undifferenziert betrachtet. Regt aber dazu an, darüber nachzudenken, was wertvolle und wertvolle messbare Schritte in Richtung New World of Work sein können.

Quelle: http://www.zeit.de/kultur/film/2012-04/work-hard-film

Fimtrailer: http://www.youtube.com/watch?v=wbeD5og2Ves&feature=related

Vielen Dank an die IMC Studentin Karin Krainer für den Hinweis auf den Artikel und den Film.

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iPad und andere Tablet PCs sind uns inzwischen gut vertraut. Dachte ich. Bis ich in einem WE Fashion Store in Dresden vor einem überdimensionalen Tablet stand. Fix an der Wand montiert in Höhe des Oberkörpers. Meine Frage an den Storemanager “Was ist das?” führte in etwa zu dieser Konversation:

…Das ist ein Tweet Mirror…Aha…Im Spiegel kann man oft nicht so gut beurteilen, wie ein bestimmtes Outfit wirkt. Auf einem Photo kommt das viel besser raus…Ach so… Deswegen machen die Kunden von sich ein Bild und schauen sich das am Tweet Mirror an…Verstehe. 

Doch das war noch nicht alles: …Jugendliche schiessen Photos von sich in neuen Outfits. Mailen die Photos dann an ihre Eltern, um zu fragen, ob sie etwas kaufen dürfen….und so ging es weiter.

Ich bin dem Storemanager sehr dankbar für seine Erklärungen, die mich sehr zum Nachdenken angeregt haben. Meine Conclusio: Auch das Offline Shopping verändert sich grundlegend. Und das ist erst der Anfang. Später fand ich heraus: Hinter dieser Technologie steckt ein überdimensionaler Tablet PC von Microsoft, der auf den Namen “Surface” hört. Die Firma nedap hat daraus diese Business App entwickelt:
http://www.nedap.com/business-units/retail/tweet-mirror/

Jetzt bin ich neugierig geworden und denke darüber nach, welche Anwendung solche megagrossen Tablet PCs im Büro und im Unternehmen finden könnten. Antworten darauf wird es in der Langen Nacht der Forschung am 27. April 2012 geben. Mit weniger Fokus auf Shopping aber um so klareren Blick auf die Neue Welt des Arbeitens. Die IMC FH Krems bietet in der Langen Nacht der Forschung ein sogenanntes New World of Work Experience Lab. Mehr Infos zur Langen Nacht der Forschung an der IMC FH Krems hier: http://lnf.fh-krems.ac.at/home/

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Sandra Hofmann berichtet im Fachmagazin hotelbau (http://www.hotelbau.de/) zum Seminarraum der Zukunft auf Basis aktueller Forschung an der IMC FH Krems: “Während sich Kundenanforderungen und Arbeitswelten gewandelt haben, treten viele Seminarhotels auf der Stelle. Mit Seminarhotels in Österreich hat das Forschungszentrum für das „Neue Arbeiten“ an der IMC Fachhochschule Krems ein Projekt initiiert, das den „Seminarraum der Zukunft“ erarbeiten und die Frage klären soll, wie sich Seminarhotels künftig positionieren sollten.

Kleine Fenster, jede Menge Tische und Stühle, Beamer, Kabelkanäle und Landschaftsbilder an den Wänden und Yucca-Palmen in den Ecken. So sehen viele Seminarräume von heute immer noch aus und bringen sich so eventuell um das Geschäft von morgen, denn das Szenario, das Seminarhotels Firmenkunden bieten, passt oft nicht mehr zu deren Anforderungen. In einer global agierenden Arbeitswelt haben sich Arbeitsformen und -abläufe gewandelt und mit ihnen der Arbeitsraum. Wenn Arbeit überhaupt noch vorwiegend im Büro stattfindet, dann bei vielen Firmen in einem deutlich flexibleren, offeneren Raumgefüge als bisher. Büros von Unternehmen wie Google, Vodafone oder Microsoft sind zum Open Space geworden: einer pulsierenden Arbeitswelt, die im großteils offenen Raum verschiedene Bereiche für unterschiedliche Anforderungen bietet – gepaart mit einer ordentlichen Portion abwechslungsreichem und designorientiertem Ambiente: Hier geschlossene Bereiche für konzentriertes Arbeiten, dort offene Meeting-Points für die informelle Kommunikation. Während neuartig gestaltete Möbel den darin Sitzenden wie ein Kokon ein hüllen, können Workbenches zwar nicht mit Intimität, dafür aber mit einem technologisch professionell ausgestatteten Arbeitsplatz für Externe oder Mitarbeiter, die immer nur kurze Zeit im Büro selbst arbeiten, aufwarten.

„Mitarbeiter interagieren heute viel stärker. In Teams kommen sie zusammen, diskutieren, arbeiten etwas aus, gehen auseinander, setzen um, kommen dann vielleicht wieder in anderer Teamgröße zusammen und besprechen nach. Diese Prozesse muss ein zeitgemäßes Seminarhotel abbilden“ erklärt Prof. Michael Bartz, der an der IMC Fachhochschule Krems das Projekt „Seminarraum der Zukunft“ leitet. Treiber für das Projekt, das die FH mit Symposion Hotels* durchführt, war die Tatsache, dass viele Seminarhotels die neuen Arbeitsprozesse nicht wie erforderlich abbilden können, aber erkannt haben, dass künftig Marktverluste drohen. „Es ist ein Trend erkennbar, dass Kunden für Projektbrainstormings, Meetings etc. heute oft im eigenen Büro bleiben. Wollen sie sich nicht selbst aus dem Markt katapultieren, müssen Seminarhotelbetreiber auf die Veränderungen reagieren.“ Ein weiterer Faktor, den Bartz in die Waagschale wirft, ist die Tatsache, dass Kommunikation über nicht physische Kanäle – sprich Unified Communication, d.h. die Integration virtueller Kommunikationsmedien in Arbeitsumgebungen, oder Videokonferenzen – zunimmt. „In 15 Jahren sind Geschäftsreisen zum Luxusgut avanciert.“ Bartz sieht darin für Seminarhotels aber auch Chancen, denn wo Arbeit nicht mehr gemeinsam im Büro stattfindet, bekommt der ‚echte‘ Kontakt zu den Kollegen wieder einen anderen Stellenwert „und so werden wichtige Themen wieder zwei, drei Tage lang im Seminarhotel ausgearbeitet.“

Connectivity

Umso wichtiger, dass diese künftig das Ambiente sowie die technologischen und räumlichen Voraussetzungen bieten, die Firmen brauchen, um von Anfang an produktiv arbeiten zu können. „Connectivity“ bildet dabei künftig die technologische Basis schlechthin – d. h. exzellenter W-LAN- und Mobilfunknetzempfang, im gesamten Hotel einwandfrei und kostenlos verfügbar; Hemmnisse wie Passwortanforderungen oder Firewallblockaden sind laut Bartz tabu. Zurückhaltung könnten Seminarhotelbetreiber hingegen üben, wenn es um technisches Equipment geht. „Geräte wie Tablet PCs oder Smart Boards – interaktive Wände – sind nicht nötig. Innovationen wie Smart Boards sind noch teuer und zu sperrig – da klebt man statt Bilder lieber große Bahnen Packpapier an die Wände und arbeitet damit. Zudem bringt der Kunde heute seine eigenen Geräte mit.“ Und diese gilt es, problemlos zu unterstützen, was voraussetzt, dass die IT immer „on top“ ist. Hotelbetreiber sollten daher alle drei bis fünf Jahre prüfen, ob die W-LAN-Sender noch optimal funktionieren und das Protokoll noch auf aktuellem Stand ist. Was die Hardware anbelangt: Technische Basics wie genügend attraktiv in den Raum integrierte und gewartete Steckdosen setzt Bartz ebenso voraus wie Overheadprojektoren, alternativ Flatscreens, optimale Beleuchtung sowie einwandfreien Licht- und Blendschutz – Features, die auch komfortabel bedienbar sein müssen. Nur „auch Internet zu haben“, genügt also nicht mehr – ebenso wenig, wie ein Kellner, der sich „mit Internet und PC auskennt“, für den Fall, dass die Technik Probleme macht. „Es empfiehlt sich sogar, einen Fulltime-IT-Service vor Ort zu installieren.

Pulsierender Seminar-Space

Maßgeblich für den künftigen Geschäftserfolg von Seminarhotels ist aber auch der Ort und der muss sich laut Bartz mehr in Anlehnung an Open Space-Büros weiterentwickeln, denn auch Aufenthalte in Seminarhotels sind mehr und mehr durch pulsierendes, kreatives Arbeiten in Gruppen geprägt, das sich vorab nicht komplett planen lässt. Entsprechend können Firmen auch nicht mehr komplett vorhersagen, wie viel Räume sie beanspruchen werden. „Da scheitert die heutige Seminararchitektur, weil sie nicht flexibel genug ist. Dem Kunden anzubieten, er könne auch in der Lobby arbeiten, reicht nicht mehr, denn mag sie noch so gemütlich sein: In der Lobby herrscht Durchgangsverkehr“, betont Bartz. Seiner Ansicht nach müssen Seminarhotels neben unterschiedlich großen und unterschiedlich gestalteten Seminarräumen auch andere Flächen, vornehmlich den Raum vor den Seminarräumen, so layouten, dass sich hier unterschiedliche Möglichkeiten zum Arbeiten bieten inklusive Rückzugsnischen für Konzentration. „Der Seminarraum der Zukunft ist nicht mehr der Seminarraum – das ganze Hotel wird zum Seminar Space, geprägt durch organische Architekturen. Der Arbeits- und Kreativraum muss größer werden. Im Bestand kann das bedeuten, dass Betreiber Zimmerkapazitäten oder Teile der Lobby opfern müssen, um alles zu öffnen und Erlebnisbereiche, auch draußen im Garten oder wenn möglich im Restaurant, zu schaffen.“

Vorschläge, wie das Seminarhotel der Zukunft aussehen sollte, will Bartz mit Symposion-Hotels und seinen Studenten in Phase drei der Studie anhand eines Piloten ausarbeiten. Abgeschlossen ist bis dato die erste Phase des Projekts. In der zweiten Stufe sollen erste Ergebnisse und erarbeitete Anforderungen präzisiert werden, ab Juni will Bartz mit Architekten, Designern und Hotelbauern erste Pläne visualisieren. Dann soll die Entscheidung fallen, welches Hotel zum Piloten auserkoren wird. In der Studie konzentriert sich Bartz auf das klassische Seminarhotel mit fünf bis zehn Seminarräumen, das im ländlichen Bereich sitzt, um den Erlebnisfaktor in der Natur bieten zu können. „Im Gegensatz zu Konferenzhotels, die größere Teilnehmerzahlen haben, ist das klassische Seminarhotel meist ein familiengeführter Einzelbetrieb, was für den Kunden von Vorteil sein kann, denn viele Einzelbetriebe sind extrem innovativ.“

* 1997 haben sich österreichische Seminarhotels unter der Dachmarke Symposion Hotels zusammengeschlossen, um u.a. gemeinsam Wege in Verkauf und Marketing zu gehen. Mittlerweile gehören dem Zusammenschluss 15 Häuser an.”

 

Bildimpressionen aus hotelbau zum Seminarraum der Zukunft:

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Neue Möbelsysteme bieten Privatsphäre auch im offenen Raum: „Alcove“ von Vitra…

Bild: Vitra

 

 

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… oder die „Digital Yurte“ von Steelcase.

Bild: Steelcase

 

 

 

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Arbeiten mit dem Netbook ohne Tisch: Dafür schuf Designer Martin Ballendat gemeinsam mit Rossin „N@t“ – einen Netbook-Loungesessel, der Arbeitsfläche und Sitzschale zu einer organischen Schlaufe verbindet.

Bild: Rossin

 

Zum Fachmagazin hotelbau: http://www.hotelbau.de/

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Microsoft Mitarbeiter berichten


Microsoft Österreich

Wie wirkt das neue Büro auf die Mitarbeiter von Microsoft in Wien. Antworten dazu in diesem sehr authentischen Video. Es kommt nicht nur heraus, wie Mitarbeiter das neue Büro empfinden. Sondern es wird auch deutlich, wie die Führungskultur bei Microsoft funktioniert.

Das Microsoft Büro ist offen für interessierte Besucher. Office Touren buchen unter:

www.dasneuearbeiten.at

Im April kommt das neue Office-Feeling auch an die IMC FH Krems: In der Langen Nacht der Forschung wird es am 27. April ein New World of Work Experience Lab zu erkunden geben. Kooperationspartner sind Microsoft, A1 sowie Lieber & Lieber mit Microsoft Surface.

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