Dieser Absatz zog mich in das Whitepaper “Leadership 3.0” von Susanna Wieseneder und Elisabeth Pechmann: “….Hamburg ist eine schöne Stadt. Nicht zuletzt wegen ihrer Ausstellungen. Eine davon heißt: Dialog im Dunkeln. Neugierige Touristen und Einheimische treten in vollkommen abgedunkelte Räume und erhalten so das Lebensgefühl von sehbehinderten Menschen. Sie tappen, stolpern, versuchen mit ihren scharfen Augen oder Brillen doch etwas zu sehen. Bis sie merken, in dieser Welt muss man sich anders zurechtfinden. Sehbehinderte Guides erklären den vielfach Hilflosen ihre Welt. Für alle BesucherInnen ist das ein Erlebnis zwischen Faszination und Ohnmacht. Zwischen Neugier und Angst.
Und nun sind wir bei der aktuellen Befindlichkeit von Führungspersonen, wenn es
darum geht, in die Business-Zukunft zu sehen. Die nächsten Monate oder Jahre
einzuschätzen. Oder einfach nur zu ertappen – im Dunklen? Unsicherheit ist fast
schon normal geworden. Gewissheit äußert sich nur in Skandalen. Und selbst da
scheint die Essenz schwer greifbar. Umbruch reloaded! Ja, wir merken es; und
sammeln Indizien, dass es anderen auch so geht.”
Die Autorinnen untersuchen in Ihrem Paper die Leadership-Bedürfnisse einer neuen, digital-virtuell sozialisierten Generation Y – oder auch Digital Natives genannt. Und in dem Paper wird nicht nur analysiert. Sondern es werden auch Handlungsempfehlungen gegeben in Bezug auf neuen Führungsaufgaben, denen sich Managerinnen und Manager stellen müssen. Denn nicht vergessen: Digital Natives machen schon um die 30% der Unternehmensbelegschaft aus!
Das Whitepaper kann hier bestellt werden (etwas umständlich, aber es lohnt den Aufwand): http://www.wieseneder.at/html/0315_Publ_Buch4_LS3.0_Content.html
